ViernheimStadt baut Online-Services aus
Vom Mängelmelder über ein Parlamentsinformationssystem, die Beantragung diverser Urkunden oder eines Wahlscheins bis hin zum Wunschtermin für die standesamtliche Trauung bietet die Stadt Viernheim bereits zahlreiche Bürgerservices online an. Weitere sollen folgen. So etwa die Anmeldung eines Gewerbes oder Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister. Das ist in einem Bericht in der Online-Ausgabe des Mannheimer Morgen zu lesen.
Die Online-Angebote der hessischen Stadt würden immer häufiger genutzt. So seien beispielsweise im Jahr 2014 210 Ereignismeldungen über den Mängelmelder eingegangen, 2019 waren es 485 Meldungen. Auch würden von den rund 350 Urkunden, welche die Bürger jährlich beim Standesamt anfordern, 200 über die Website der Stadt beantragt. Bislang werden diese Dokumente laut dem Zeitungsbericht nur gegen Vorauskasse per Überweisung herausgegeben. Bald sollen die Urkunden auch online bezahlt werden können.
Aber nicht nur in dieser Hinsicht soll das Online-Angebot Viernheims erweitert werden. Die Stadt will auch einen Chatbot testen. Für zunächst neun Monate soll diese Form der künstlichen Intelligenz die Website-Besucher über die Angebote des Bürgerbüros informieren und beispielsweise mitteilen, welche Unterlagen zur Beantragung eines Passes mitzubringen sind oder wer der richtige Ansprechpartner für ein bestimmtes Anliegen ist, ist im Mannheimer Morgen weiter zu erfahren.
Effiziente interne Abläufe
Interne Abläufe wolle die Stadt ebenfalls digitalisieren, etwa als Teil eines Pilotprojekts zur E-Akte. Darüber hinaus soll es künftig möglich sein, Daten aus dem Einwohnermeldewesen direkt in das entsprechende Fachverfahren zu übernehmen. Im April 2020 werde zudem die E-Rechnung eingeführt. „Manche Unternehmen schicken zwar jetzt schon elektronische Rechnungen“, sagt Volker Klein, der als Abteilungsleiter im Haupt- und Rechtsamt unter anderem für das Online-Angebot der Viernheimer Stadtverwaltung zuständig ist, gegenüber dem Mannheimer Morgen. „Bisher müssen diese aber immer ausgedruckt und für die Bearbeitung durch andere Dokumente ergänzt werden.“ Rund 25.000 Blatt Papier und etwa 100.000 Minuten Arbeitszeit könnten durch die Digitalisierung eingespart werden, heißt es in dem Bericht weiter.
Ob und wie viel Zeit oder Geld sich generell durch die Digitalisierung einsparen lässt, ist laut Volker Klein noch nicht abzusehen. Werde beispielsweise im Bürgerbüro ein Teil der Vorgänge ins Internet verlagert, habe das nicht unbedingt Personaleinsparungen zur Folge, da sich im Hintergrund dann auch mehr Leute um die Online-Dienste kümmern müssen. „In der Zukunft wird es eine Verschiebung von Mitarbeitern, die sich rein mit fachlichen Aspekten befassen, hin zu Prozess-Managern geben“, äußert Klein seine Erwartung gegenüber dem Mannheimer Morgen.
Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz
[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf
[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...
S-Public Services: PublicFlow für Prozesse
[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...
Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone
[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...
Leipzig: Vieles ist schon online möglich
[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...
Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet
[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...
Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen
[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...
Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz
[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung
[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...
Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier
[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...
Kreis Neuwied: Website erneuert
[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...
Rosengarten: App schafft digitale Nähe
[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...
Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus
[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...
Augsburg: Informationen in Leichter Sprache
[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...
Weimar: Leben in der Stadt im Überblick
[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...
























