Dienstag, 7. Juli 2026

HanauSoftware für Homeschooling

[19.05.2020] Um das Lehren und Lernen in den eigenen vier Wänden zu erleichtern, setzt die Stadt Hanau jetzt in sechs ihrer Schulen die Software Microsoft 365 ein. Die Stadt hat dabei insbesondere die Flexibilität der Lösung überzeugt.

In Hanau sind jetzt sechs allgemeinbildende Schulen und die Volkshochschule mit der Software Microsoft 365 an den Start gegangen. Wie die Stadt in Hessen mitteilt, soll das Projekt das Lehren und Lernen in den eigenen vier Wänden einfacher und flexibler machen. Bei der Wahl der Microsoft-365-Version habe die Stadt als Schulträger auf die Premiumvariante gesetzt. Sie beinhalte nicht nur das komplette Office-Paket, sondern auch einen privaten Speicher für jeden Nutzer, eine Teamsoftware, E-Mails mit einem 100-GB-Postfach sowie ein Home-Use-Programm mit einer Lizenz für bis zu fünf PCs. Klassen oder Kurse seien in Teams zusammengefasst. Das beinhalte auch AGs oder Wahlpflichtkurse. Die Gestaltung sei flexibel und könne von der Lehrkraft bestimmt werden. Beispielsweise lassen sich Video- oder Audiokonferenzen abhalten, Daten zentral zur Verfügung stellen, gemeinsame Notizbücher führen oder Chats einrichten. Technische Voraussetzung sei ein internetfähiges Gerät – das könne ein Smartphone, ein Laptop oder ein Tablet sein.
„Die Flexibilität ist das Wichtigste für uns“, sagt Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. „Das gilt sowohl für die individuelle Nutzung und Gestaltung der Inhalte durch die Teams als auch für die technische Basis. Das System ist ausdrücklich herstellerunabhängig.“ Dass es in Hanau gelungen sei, das Programm in relativ kurzer Zeit aufzusetzen, ist laut dem Bürgermeister einem Team aus unter anderem bhg.it, dem Stadtschulamt und dem Medienzentrum zu verdanken. „Mit dem heutigen Tag sind 512 Lehrkräfte und 5.545 Schülerinnen und Schüler als Nutzer angelegt, können also ab sofort in dem System arbeiten. Und das ist erst der Anfang“, sagt Weiss-Thiel. Er freue sich außerdem, dass mit dem Startschuss für die sechs Schulen sämtliche Schulformen abgedeckt seien. „Das zeigt uns von Anfang an, dass wirklich alle Schulen es schaffen können.“
Das System stehe auch den übrigen Hanauer Schulen offen. „Schulleitungen, die die Plattform für ihre Schule nutzen wollen, können sich beim Stadtschulamt melden.“ In einem nächsten Schritt sollen an der Volkshochschule Hanaus Fortbildungen zum neuen Programm angeboten werden, kündigt die Stadt an. Auch stehe bald eine Hotline für Fragen der Nutzer zur Verfügung.





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