Mittwoch, 14. Oktober 2026

SchwerinNeues Serviceportal als Vorbild

[05.06.2020] Das im April gestartete Schweriner Serviceportal soll eine Vorreiterrolle für ganz Mecklenburg-Vorpommern einnehmen. Es basiert auf der Portallösung OpenR@thaus des Anbieters ITEBO.
Mehr als 50 Verwaltungsleistungen sind über das Schweriner Serviceportal online verfügbar.

Mehr als 50 Verwaltungsleistungen sind über das Schweriner Serviceportal online verfügbar.

(Bildquelle: BQ: https://servicekonto.schwerin.de / www.open-rathaus.de)

Schwerin setzt auf ein neues Serviceportal auf Basis der Portallösung OpenR@thaus. Bereits bestehende Online-Verwaltungsprozesse und eine Vielzahl neuer Verwaltungsdienstleistungen werden darüber laut Anbieter ITEBO gebündelt und für Bürger sowie Unternehmen angeboten. Die Bandbreite der mehr als 50 Online-Verwaltungsdienstleistungen sei thematisch vielfältig, beispielsweise umfasse sie die Bereiche Abfallwirtschaft, Bauen, Personenstandswesen, Meldewesen und Urkundenwesen. Damit die Kunden und Träger ihre Verwaltungsdienstleistungen digital bereitstellen können, sind die Schweriner IT- und Servicegesellschaft (SIS) und der Kommunalservice Mecklenburg im vergangenen Jahr dem Entwicklungsverbund für OpenR@thaus, bestehend aus der ITEBO Unternehmensgruppe und IT-Dienstleister regio iT beigetreten (wir berichteten). Gemeinsam ist laut ITEBO ein Serviceportal bereitgestellt worden, das sowohl zentrale IT-Komponenten, Basisdienste des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Fachapplikationen der Kommunalverwaltung miteinander verbindet. Die mecklenburg-vorpommerische Landeshauptstadt nehme mit dem am 21. April 2020 gestarteten Schweriner Serviceportal eine Vorreiterrolle für das Bundesland ein. Technische und funktionale Stärken „Technisch und funktional spielt OpenR@thaus seine Stärken bei der Landeshauptstadt Schwerin voll aus“, sagt Ronny Kirchner, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb von ITEBO. Die Integration der kommunalen Fachverfahren wurde auf vielfältige Art und Weise umgesetzt, teilt Anbieter ITEBO mit. So seien die Bereitstellung von Online-Prozessen über die Nutzung von OpenID Connect, dem Einsatz individueller Portlets und der Integration des Antragsassistenten 4.0 von FormSolutions im Serviceportal Schwerin realisiert worden. Für erste Online-Prozesse habe bereits eine durchgehende digitale Antragstellung und Bearbeitung durch die Anbindung von Fachverfahren oder des Dokumenten-Management-Systems d.3 realisiert werden können. Den Nutzern stelle sich OpenR@thaus zudem als übersichtliche und inhaltlich konsistente Online-Plattform dar. pmPayment als integrierte Online-Bezahldienste-Plattform rundet das Gesamtpaket für den Bürger und die Kommunalverwaltung ab. „Mithilfe der Plattform können Kommunen außerdem den gesetzlichen Anforderungen aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) und dem E-Government-Gesetz gerecht werden”, sagt Matthias Effenberger, Geschäftsführer von SIS und KSM-Vorstand. Tiefe Integration Zusätzlich verknüpft OpenR@thaus laut ITEBO das MV-Nutzerkonto des Landes zur Authentifizierung der Einwohner auf kommunaler Ebene mit dem auf Landesebene und stellt so den ersten Schritt zum bundesweiten Portalverbund dar. Zusammen mit dem Unternehmen HSH als weiterem Projektpartner haben OZG-konforme Serviceleistungen aus dem Bereich Meldewesen integriert werden können. Diese tiefe Integration der VOIS-Komponenten stelle damit eine wichtige Funktionalität des Schweriner Serviceportals dar. Darüber hinaus liefere die HSH Unternehmensgruppe den OZG-tauglichen Software-Schlüssel für die digitale Verknüpfung und Verarbeitung von Verwaltungsdienstleistungen. HSH-Geschäftsführer Stephan Hauber freut sich daher, einen sichtbar großen Meilenstein bei der Digitalisierung kommunaler Dienstleistungen gesetzt zu haben: „Das ist eine echte Win-win-win-Situation für die Verwaltung, für das nationale Projekt Digitalisierung und unmittelbar für die Bürgerinnen und Bürger selbst, die ihr Schweriner Serviceportal nun direkt von Zuhause jederzeit nutzen können.” Mit dem Start des neuen Serviceportals wurde eine hervorragende Basis gelegt, ist sich Matthias Effenberger sicher und verweist darauf, dass auch für weitere Träger der KSM eine zeitnahe Umsetzung geplant ist.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Hattersheim-App auf einem Smartphone vor einem Gebäude

Hattersheim am Main: App stärkt lokale Wirtschaft

[13.10.2026] Mit einer neuen App erweitert die Stadt Hattersheim am Main ihr digitales Angebot. Neben Informationen, Veranstaltungen und Verwaltungsservices steht insbesondere die lokale Wirtschaft im Fokus. Ein digitales Branchenbuch soll Geschäfte und Gastronomiebetriebe sichtbarer machen. mehr...

Ein älteres Paar sitzt auf einer Bank in einem herbstlichen Park, sie hält ein Tablet in der Hand

Kreis Potsdam-Mittelmark: Sozialplattform gestartet

[09.10.2026] Im Kreis Potsdam-Mittelmark können Bürgerinnen und Bürger seit Ende August 2026 zahlreiche Sozialleistungen vollständig online beantragen. Elf weitere Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg bereiten die Einführung der Sozialplattform vor. mehr...

Advertorial: Erreicht Ihre Website wirklich alle Bürgerinnen und Bürger?

[06.10.2026] Ob Kita-Anmeldung, Abfallkalender oder Krisenhinweis: Viele Informationen auf kommunalen Websites erreichen Menschen mit wenig Deutschkenntnissen nicht. Conword Translate übersetzt komplette Webportale automatisiert und in Echtzeit in mehr als 100 Sprachen – DSGVO-konform und mit Hosting in Deutschland. mehr...

bericht

Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen

[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch

[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...

Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt

[19.08.2026] Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht. mehr...

Mannheim: Hauptfeuerwache hat neues Einsatzleitsystem eingeführt

[17.08.2026] Auf der Mannheimer Hauptfeuerwache wurde das 26 Jahre alte Einsatzleitsystem der Integrierten Leitstelle durch eine neue Plattform ersetzt. Die 5,1 Millionen Euro teure Technik soll den laufenden Leitstellenbetrieb stabilisieren und neue Funktionen wie Echtzeit-Textnachrichten und KI-Übersetzungen ermöglichen. mehr...

TSA: Advantic erhält Zertifizierung für vier Schnittstellen

[10.08.2026] Advantic hat als erster Dienstleister die Zertifizierung für vier Schnittstellen der TSA-Infodienste erhalten. Dadurch können Kommunen Verwaltungsinformationen und Ortsrecht automatisiert auf ihren Websites bereitstellen und zentral aktuell halten. mehr...

Solingen: Umstellung auf SAP S/4HANA

[07.08.2026] Die Stadt Solingen hat ihre SAP-ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA migriert. Die Brownfield-Umstellung zeigt, wie Kommunen bestehende Systeme modernisieren können, ohne bewährte Prozesse vollständig neu aufzubauen. mehr...

ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen

[06.08.2026] ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Leverkusen: Baustellen in der Übersicht

[31.07.2026] Baustellen mit wesentlicher Verkehrsbedeutung im Leverkusener Stadtgebiet sind ab sofort im Baustelleninformationssystem Traffic Information Center (TIC) abrufbar. mehr...

Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...