Samstag, 13. Juni 2026

DortmundOnline mehr Service

[21.05.2026] In den kommenden zwölf Monaten werden in Dortmund zahlreiche neue Online-Dienstleistungen freigeschaltet. Zudem hat der Verwaltungsvorstand weitere Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen.
Dortmund: Pilotprojekt zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Die Stadt Dortmund baut ihren digitalen Bürgerservice weiter aus.

(Bildquelle: saiko3p/stock.adobe.com)

Die Stadt Dortmund baut ihr digitales Serviceangebot konsequent aus: In den kommenden zwölf Monaten gehen nach Angaben der Ruhrmetropole zahlreiche neue Online-Dienstleistungen an den Start. Darüber hinaus habe der Verwaltungsvorstand weitere Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen. Ein besonderer Fokus liege darauf, dass alle beteiligten Stellen innerhalb der Verwaltung gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen können. Das sorge nicht nur für mehr Tempo, sondern auch für eine bessere Qualität der Bearbeitung.

Klare Prioritäten für mehr Tempo

Damit die wichtigsten Projekte zuerst umgesetzt werden, arbeitet die Stadt Dortmund eigenen Angaben zufolge mit einer sogenannten Top-25-Liste. Diese enthält die aktuell wichtigsten Digitalisierungsvorhaben. Sie wird gemeinsam vom Dortmunder Systemhaus und den Fachbereichen der Verwaltung umgesetzt und regelmäßig aktualisiert. Zweimal im Jahr entscheide der Verwaltungsvorstand, welche neuen Projekte nachrücken. Das schaffe Planungssicherheit: Die Fachbereiche können ihre Ressourcen gezielt einsetzen, sodass Projekte zügig starten und umgesetzt werden können.

Zu den digitalen Services, die in den kommenden zwölf Monaten freigeschaltet werden, gehören unter anderem der Online-Antrag für den Unterhaltsvorschuss, ein virtuelles Bürgerbüro für viele Anliegen von zu Hause aus, ein modernes Bewerbungsportal für Jobs bei der Stadt Dortmund sowie verbesserte Online-Services rund um den Führerschein.

Neue Projekte starten

Zusätzlich hat der Verwaltungsvorstand weitere Projekte auf den Weg gebracht. Neu aufgenommen wurden zum Beispiel Online-Anträge rund um die Kampfmittelbeseitigung, digitale Angebote des Tierschutzzentrums und Online-Anträge für Baumfällungen. Darüber hinaus würden auch viele interne Abläufe in der Verwaltung weiter optimiert, um insgesamt effizienter arbeiten zu können. So bekommt beispielsweise die Feuerwehr Dortmund den sogenannten Telenotarzt. Aus der Leitstelle begleite er Einsätze des Rettungsdienstes in Echtzeit und berate bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Interessierte Händlerinnen und Händler können sich künftig online beim Ordnungsamt für die Wochenmärkte bewerben. Außerdem werde eine neue Software eingeführt, mit der die Marktgebühren bargeldlos bezahlt werden können.

„Die Digitalisierung unserer Verwaltung muss für die Menschen in Dortmund einen echten Mehrwert bringen. Unser Ziel ist es, Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und jederzeit erreichbar zu machen. Gleichzeitig sorgen digitale Prozesse dafür, dass Anliegen effizienter bearbeitet werden können“, sagt Christian Uhr, Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice
Wiesbaden bekommt neue E-Akte und schließt sich dem 115-Verbund an.

Wiesbaden: Pilot für Deutschland-App

[11.06.2026] Hessens Landeshauptstadt ist eine der Pilotkommunen für die Deutschland-App, die demnächst im Praxiseinsatz getestet werden soll. Wiesbaden bringt in die Pilotphase umfangreiche Erfahrungen aus eigenen Digitalisierungsprojekten ein. mehr...

Schwerin: Gewerbesteuerbescheid wird digital

[09.06.2026] In Mecklenburg-Vorpommern wird schrittweise der digitale Gewerbesteuerbescheid eingeführt. Damit können Unternehmen ihren Bescheid vollständig medienbruchfrei über das ELSTER-Portal empfangen. Nun hat sich die Landeshauptstadt dem Verfahren angeschlossen. mehr...

Dresden: Zwei Bürgerterminals eröffnet

[05.06.2026] Das Sozialamt Dresden eröffnet an zwei Standorten digitale Bürgerterminals, an denen Bürger Verwaltungsleistungen von Bund, Freistaat und Stadt ohne Wartezeit selbst erledigen können. Die Geräte richten sich besonders an Menschen ohne eigenen Internetzugang und erweitern damit Dresdens laufende Digitaloffensive im Sozialbereich. mehr...

zwei Männer schneiden eine Torte an, im Hintergrund die 115_karlsruhe feiert die 115

Bürgerservice: Karlsruhe feiert die 115

[03.06.2026] Die Stadt Karlsruhe hat den 15. Geburtstag der Behördennummer 115 gefeiert. Rund fünf Millionen Anrufe hat die Servicestelle des Stadt- und Landkreises in dieser Zeit beauskunftet. Nun wurde die Nummer der Rathauszentrale auf die 115 umgestellt. mehr...

Altstadt von Frankfurt a.M.

Frankfurt am Main: Kleine Prozesse, große Wirkung

[02.06.2026] Manchmal sind es kleine Verwaltungsservices, die im Alltag der Bürgerinnen und Bürger und bei den Verwaltungen selbst spürbare Entlastungen bringen. So auch in Frankfurt. Dort ist ab sofort etwa die Verlustmeldung von Ausweisdokumenten oder die Abmeldung ins Ausland vollständig digital. mehr...

Osnabrück: Toni hilft weiter

[27.05.2026] Die Stadt Osnabrück erweitert ihr Online-Angebot: Der KI-basierte Chat- und Voicebot Toni beantwortet Fragen zu städtischen Dienstleistungen und kommuniziert in mehreren Sprachen. mehr...

Bürgeramt_heerstr_BerlinCharlottenburg_Wilmersdorf

Berlin: Schneller zum Termin

[22.05.2026] In der Bundeshauptstadt konnte – nicht zuletzt dank Digitalisierung – das 14-Tage-Ziel bei den Bürgerämtern erreicht werden: Demnach hat rechnerisch jede Person, die binnen zwei Wochen einen Termin buchen wollte, auch einen bekommen. mehr...

Smartphone, auf dem die Integreat-App zu sehen ist

Kreis Karlsruhe: Fünf Jahre Integreat

[21.05.2026] Eine positive Zwischenbilanz zum Einsatz der App Integreat zieht der Kreis Karlsruhe. Die vor fünf Jahren eingeführte Anwendung ist inzwischen fest etabliert und unterstützt die Integrationsarbeit vor Ort. mehr...

Person am Schalter schaut eine Mitarbeiterin an

Stuttgart: Stadtweite Suche bei Online-Terminen

[19.05.2026] Eine neue Online-Terminvergabe mit stadtweiter Suche hat die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart eingeführt. mehr...

Hofheim am Taunus: Mängel wie ein Profi melden

[15.05.2026] Die Stadt Hofheim am Taunus hat Ende April den digitalen Mängelmelder Pro eingeführt. Bürgerinnen und Bürger können Schäden und Verschmutzungen nun direkt online melden und den Bearbeitungsstand ihrer Hinweise verfolgen. mehr...

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring arbeitet an einem Laptop

Syncpilot: Besuch vom Digitalminister

[12.05.2026] Das Unternehmen Syncpilot hat Bayerns Digitalminister Fabian Mehring besucht und dabei beispielhaft eine Gewerbeanmeldung über eine digitale Sprechstunde beantragt. Der Minister will den „Virtuellen Bürgerservice“ in die Fläche bringen. mehr...

Schneller ummelden mit dem neuen Online-Dienst Wohnsitzanmeldung.

eWA: Bundesweit ausgerollt

[11.05.2026] Der von Hamburg gemeinsam mit dem Bund entwickelte EfA-Dienst elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) ist der erste Service aus der OZG-Umsetzung, der in allen Bundesländern ausgerollt ist: 62,76 Millionen Bürgerinnen und Bürger können ihn aktuell nutzen. mehr...

Digitales Nürnberg
bericht

Serie Digitalstädte: Stadt der Pioniere

[05.05.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung hatte Nürnberg schon immer die Nase vorn und bietet mittlerweile fast 1.800 Services digital an. Vom Onlinezugangsgesetz, dessen Lösungen nicht immer der gewohnten Qualität entsprechen, ist man jedoch wenig überzeugt. mehr...

Porträt von Olaf Kuch, Stadt Nürnberg
interview

Interview: Der Preis fürs Vorangehen

[05.05.2026] Nürnberg ist bei der Digitalisierung weiter als das Onlinezugangsgesetz, sagt Olaf Kuch, Leiter des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht. mehr...