Rheinland-PfalzVOIS|MESO für alle

Rheinland-Pfalz: Neue Software fürs Meldewesen flächendeckend eingeführt.
v.l.: Andreas Drubba, Amtsleiter Bürgeramt bei der Stadt Mainz; Herbert Benz, KommWis-Geschäftsführer; Stephan Hauber, HSH-Geschäftsführer; Hans-Jürgen Eckert, KommWis-Geschäftsführer; Jens Lothar Hessel, Abteilungsleiter Bürgeramt bei der Stadt Mainz
(Bildquelle: Quoc-Binh Duong)
Rheinland-Pfalz: Neue Software fürs Meldewesen flächendeckend eingeführt.
v.l.: Andreas Drubba, Amtsleiter Bürgeramt bei der Stadt Mainz; Herbert Benz, KommWis-Geschäftsführer; Stephan Hauber, HSH-Geschäftsführer; Hans-Jürgen Eckert, KommWis-Geschäftsführer; Jens Lothar Hessel, Abteilungsleiter Bürgeramt bei der Stadt Mainz
(Bildquelle: Quoc-Binh Duong)
In Rheinland-Pfalz ist die neue Verwaltungssoftware VOIS|MESO für das Meldewesen nach fast drei Jahren Vorlauf flächendeckend eingeführt worden. Damit ist nach Angaben von Hersteller HSH erstmals das Meldewesen eines kompletten Flächenlandes auf einmal mit der neuen Plattformtechnologie ausgestattet worden. Die Akteure bei der Umstellung: Mehr als 1.000 Verwaltungsmitarbeiter, die seit Januar 2020 geschult wurden, KommWis als kommunaler IT-Dienstleister in dem Bundesland, der Rechenzentrumsverbund der Kommunalen Datenzentrale Mainz (KDZ), das Kommunale Gebietsrechenzentrum Koblenz (KGRZ) sowie HSH.
HSH hatte nach eigenen Angaben vor 17 Jahren das bislang in Rheinland-Pfalz genutzte Fachverfahren für das Einwohnerwesen, MESO Classic eingeführt. Bei dem nun vollzogenen Update-Verfahren wurden in einer Kernzeit von zehn Stunden über vier Millionen Daten migriert (Stand: 31. Mai 2020). Da eine einfache Datenübertragung aufgrund des neuen Datenmodells laut HSH nicht möglich war, mussten die Daten für die neue VOIS-Plattform in den 170 Meldebehörden des Landes konfiguriert werden.
Die Landeshauptstadt Mainz mit der größten Meldebehörde in Rheinland-Pfalz hatte es noch vor den Corona-Beschränkungen geschafft, 90 Prozent der Beschäftigten in Präsenzschulungen auf die Umstellung vorzubereiten, so der Abteilungsleiter Bürgerservice der Mainzer Stadtverwaltung, Jens Hessel. Er sieht den klaren Vorteil von VOIS|MESO in den schnelleren Arbeitsprozessen. Außerdem könnten aufgrund der Plattformstruktur mehrere Module gleichzeitig aufgerufen und bearbeitet werden. Dies spare Zeit, was ein deutliches Plus für den Kundenbetrieb darstellt. Zudem lassen sich viele weitere Verwaltungsfachverfahren auf der Plattform installieren. Die nächsten Schritte sind nach Aussage von Jens Hessel bereits geplant.
Finalisiert wie geplant trotz Corona
Die KommWis, Tochterunternehmen der rheinland-pfälzischen kommunalen Spitzenverbände und direkter Vertragspartner von HSH bei der Umsetzung der Verfahrensumstellung, hatte sich laut der Pressemeldung von HSH trotz der Corona-Beschränkungen entschlossen, das Großprojekt wie geplant zu finalisieren. Dafür wurden aus den Präsenzschulungen schnellstmöglich Online-Schulungen. Diese wurden gemeinsam mit IT-Dienstleister ekom21 angeboten.
Das Resümee von KommWis-Geschäftsführer Hans-Jürgen Eckert: Der Aufwand und das Risiko, auch in Zeiten von Corona die Umstellung auf VOIS|MESO zu wagen, haben sich gelohnt. Neben der Schnelligkeit des neuen Verfahrens und der gemeinsamen Plattformoberfläche von VOIS sei die Mitarbeiterbindung in Verwaltungen durch die verfahrensübergreifende nutzerfreundliche Einheitlichkeit der Anwendungen ein weiterer Pluspunkt. Ein Mitarbeiter könne viele Verfahren ohne Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand im Rahmen der datenschutzrechtlichen Erforderlichkeit bedienen oder nutzen und viele Mitarbeiter ohne Probleme auf ein Verfahren zugreifen. Aus diesem Grund wurde mit der Umstellung des Einwohnerverfahrens nach Angaben von HSH landesweit auch eine neue VOIS-Lösung zur Ausstellung von Fischereischeinen (VOIS|FIS) sowie bei vielen Kommunen VOIS|GEKA (Gebührenkasse) und VOIS|PAM (Bewohner-, Gäste-, Handwerkerparken etc.) eingeführt.
VG Polling: Biometric Go ergänzt PointID
[26.01.2026] In Polling können biometrische Passbilder direkt auf dem Amt erstellt werden. Die Verwaltungsgemeinschaft bietet dafür die PointID-Geräte der Bundesdruckerei an. Um Babys und Kleinkinder ablichten zu können, greift sie auf die mobile Fotolösung Biometric Go zurück. Beide Aufnahmegeräte überstellen die Bilder direkt ins Fachverfahren des Einwohnermeldeamts. mehr...
AKDB: adebisKITA als Cloud-Version
[26.01.2026] Als Cloud-Version soll die Software adebisKITA noch besser bei der Verwaltung von Kindertagesstätten unterstützen. Eine intuitive Bedienbarkeit und zeitgemäße Visualisierung sollen dazu ebenso beitragen wie die grundlegend neu gedachten Prozesse in der webbasierten Version. mehr...
Düsseldorf: Terminagent erfüllt Wünsche
[23.01.2026] In Düsseldorf stand das Amt für Einwohnerwesen lange vor der Herausforderung, den Bürgerservice effizient und gleichzeitig bürgerfreundlich zu gestalten. Gelungen ist das der Stadt mithilfe eines Terminagenten. mehr...
Kreis Steinfurt: Bauantrag ohne Papier
[14.01.2026] Das Bauportal Nordrhein-Westfalen ist um eine Kommunikationsplattform ergänzt worden, sodass auch der Austausch rund um einen Bauantrag digital abgewickelt werden kann. Als erster Landkreis startet Steinfurt mit dem voll digitalisierten Verfahren. mehr...
Hamm: Schub für digitale Genehmigungen
[12.01.2026] Die Stadt Hamm bearbeitet Bau- und Immissionsschutzanträge künftig Ende-zu-Ende digital. Digitale Einreichungen werden vollständig elektronisch geprüft und beschieden. Mit gezielten Anreizen und Informationsangeboten will die Stadt den Wechsel von Papier- zu Digitalanträgen beschleunigen. mehr...
Bremerhaven: Schulgebäude smart gebaut
[16.12.2025] Die Stadt Bremerhaven setzt beim Hochbauprojekt „Allianz 3 Schulen“ auf smarte Methoden wie Building Information Modeling, um Prozesse effizienter und präziser zu gestalten. Zudem kommt das innovative Verfahren der integrierten Projektallianz (IPA) zum Einsatz. mehr...
Lösungen: Medienbruchfreie Marktorganisation
[16.12.2025] Die Anbieter cit, S-Public Services und LTE Consulting bündeln ihre Kompetenzen, um Kommunen eine vollständig digitale Lösung für die Organisation und Verwaltung von Märkten bereitzustellen. mehr...
Metropolregion Rhein-Neckar (MRN): Online zum Handwerkerparkausweis
[16.12.2025] In der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) können Handwerkerparkausweise nun medienbruchfrei über eine zentrale Onlineplattform beantragt werden. Ist der Ausweis genehmigt, können die Betriebe ihn selbst ausdrucken. mehr...
Sozialwesen: Automatisierung entlastet
[12.12.2025] In der Sozialwirtschaft können automatisierte Prozesse den Abrechnungsaufwand drastisch reduzieren. Der Kreis Darmstadt-Dieburg konnte beispielsweise eine Entlastung von mehr als 90 Prozent im Fachamt erreichen. Voraussetzung ist die zielgerichtete Digitalisierung. mehr...
Magdeburg: Bauvorbescheid digital beantragen
[05.12.2025] Anträge für Bauvorhaben können in Magdeburg jetzt vollständig digital abgewickelt werden. Der datenschutzkonforme Onlineservice steht im digitalen Rathaus der Landeshauptstadt zur Verfügung. mehr...
BIM: Einführung lohnt sich
[03.12.2025] Das Arbeiten mit digitalen Bauwerksmodellen spart Zeit, Geld und Ressourcen – wenn die Einführung von Building Information Modeling (BIM) strukturiert angegangen wird. Die Initiative BIMwerker bietet Kommunen Orientierung und zeigt, wie der Einstieg gelingt. mehr...
Wiesbaden: Onlinebauantrag im Regelbetrieb
[28.11.2025] Ab Dezember bietet die Wiesbadener Bauaufsicht sämtliche Baugenehmigungsverfahren volldigitalisiert an. Vom Ausfüllen des Formulars über den Upload aller Unterlagen bis hin zur Kommunikation mit der Behörde wird dann alles über das Bauportal Hessen (DigiBauG) abgewickelt. Das Verfahren wird damit schneller, effizienter, einfacher und transparenter. mehr...
Nordrhein-Westfalen: pmHundManager im Einsatz
[28.11.2025] Die Lösung pmHundManager des Anbieters GovConnect kommt jetzt auch bei den ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz. Dazu kooperiert GovConnect mit dem Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN). mehr...
Friedhofswesen: Unkomplizierte Umstellung
[21.11.2025] Die Umstellung auf die Software HADES‑X brachte der St. Barbara Gottesackerstiftung Linz viele Erleichterungen im Arbeitsalltag. Für Mehrwerte sorgen etwa der digitale Friedhofsplan, Online-Bürgerdienste und Grab‑Informationen via QR‑Code. mehr...
AIDA ORGA: Von Baumkontrolle bis Winterdienst
[20.11.2025] Ab Herbst beginnt für Bauhöfe die arbeitsintensive Zeit. Sie müssen Bäume kontrollieren, Pflegemaßnahmen planen und Straßen für den Winter vorbereiten. Mit einer Baumkontroll-App und der digitalen Winterdienstdokumentation mit integrierter Zeiterfassung unterstützt Anbieter AIDA ORGA die Kommunen bei diesen Aufgaben. mehr...






















