Freitag, 4. September 2026

BMIApp NINA unterstützt Warntag 2020

[10.09.2020] Auch die Warn-App NINA des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verbreitet am heutigen bundesweiten Warntag einen Probealarm. Mit NINA können wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen kommuniziert werden.
Mit NINA können wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen kommuniziert werden

Mit NINA können wichtige Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen kommuniziert werden, etwa die Gefahrstoffausbreitung oder ein Großbrand.

(Bildquelle: www.bbk.bund.de)

Es ist soweit: Heute findet ab 11 Uhr der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu wird in ganz Deutschland ein Probealarm über Sirenen, Fernseh- und Radioprogramme und Werbetafeln ausgelöst, informiert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Bei diesem zentralen Probealarm kommt auch die Warn-App NINA des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK, wir berichteten) zum Einsatz. Mit der App können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel die Gefahrstoffausbreitung oder ein Großbrand kommuniziert werden. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Über eine Website zum bundesweiten Warntag werden weitere Informationen angeboten. Die Website erklärt auch, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. Eine Länderkarte ermöglicht mit einem Klick den Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern. Das integrierte Serviceportal auf der Website soll Kommunen dabei unterstützen, vor Ort über den Warntag und allgemein über das Thema zu informieren. Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag laut Angaben des BMI ab jetzt jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeige sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle.





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