Freitag, 4. September 2026

Komm.ONEOnline-Seminare für Kommunen

[22.09.2020] Der kommunale IT-Dienstleister Komm.ONE ergänzt sein Serviceangebot für Kommunen auf dem Weg zur Digitalisierung jetzt unter anderem mit Online-Seminarangeboten. Seit Juni haben sich bereits mehr als 60 Teilnehmer zu Digitallotsen weiterbilden lassen.

Komm.ONE qualifiziert die Kommunen in Baden-Württemberg für die Digitalisierung der Verwaltung. Mit Online-Seminarangeboten ergänzt der kommunale IT-Dienstleister laut eigener Angabe sein Produkt- und Serviceportfolio um weitere Dienstleistungen zur Digitalisierung. Denn durch die Corona-Pandemie entstehe für die Kommunen ein stark wachsender Bedarf an digitalen Kundenkontakten. Für eine bürgerorientierte Entwicklung der Verwaltung stelle Komm.ONE den Verantwortlichen unterschiedliche Formate und Werkzeuge zur Verfügung. Dazu zählt auch die Messung der digitalen Reife der Städte und Gemeinden. Seit Juni hätten sich mehr als 60 Teilnehmer im Rahmen der Digitalakademie in Online-Seminaren zum Digitallotsen qualifiziert und auf den Weg zur smarten Kommune gemacht. William Schmitt, Vorstandsvorsitzender von Komm.ONE, berichtet: „Ziel ist, die Verantwortlichen in der Verwaltung auf die Veränderungen vorzubereiten, die mit der Digitalisierung der Verwaltungsleistungen entstehen. Digitale Kompetenz und Eigenverantwortung stärken – diesen Ansatz teilen Komm.ONE und die Kommunalen Landesverbände Baden Württembergs.“

Basis-Kit zur Digitalisierung

Deshalb habe der kommunale IT-Dienstleister ergänzend zu den Lotsen-Programmen weitere Angebote aufgesetzt, wie beispielsweise ein Basis-Kit zur Digitalisierung sowie verschiedene Pakete zu Veränderungsmanagement und Bürgerbeteiligung, welche die Souveränität der Kommunen stärken sollen. Denn wichtig ist, so Schmitt, dass Kommunen mit der technischen Digitalisierung gleichzeitig ihre digitale Unabhängigkeit sichern. Das sei komplex und sollte nicht ohne eine eigene Strategie angegangen werden. Aus Sicht der Kommunen bestätigt dies Gerhard Bär, Kämmerer der Stadt Oppenau in Baden-Württemberg: „Die mithilfe des Komm.ONE-Seminars erarbeitete Digitalisierungsstrategie ist der erste wichtige Schritt, um die Digitalisierung der Kommunalverwaltung erfolgreich bewältigen zu können.“ Jürgen Abelshauser, bei Komm.ONE verantwortlich für das Geschäftsfeld Digitalisierung, ergänzt: „Wir wollen Entscheider sowie Fach- und Führungskräfte in unseren Kommunen dazu qualifizieren, und zwar technisch, methodisch und prozessual, den digitalen Wandel ganzheitlich in ihren Verwaltungen umzusetzen. Das befähigt sie, Digitalisierungsprojekte mit agilen Methoden voranzutreiben.“

Konkret messbare Fortschritte

Die Ausbildung der kommunalen Digitallotsen, spezifische Beratungsangebote und eine Online-Sprechstunde unterstützen die Kommunen, Wissen über die Digitalisierung zu erwerben und umzusetzen, teilt Komm.ONE mit. Fortschritte, die die Kommunen damit erzielen, seien konkret messbar. Die so genannte Digitale Reifegrademessung habe der kommunale IT-Dienstleister in Zusammenarbeit mit dem Institut für Smart Systems & Services (IoS3) der Hochschule Pforzheim entwickelt. Diese fundierte und belastbare Messung gebe den Kommunen unter anderem eine klare Orientierung darüber, wie erfolgreich die Verantwortlichen das vermittelte Wissen anwenden und umsetzen. Ziel sei, den aktuellen digitalen Status, den Reifegrad oder digitalen Standort einer Kommune zu ermitteln. Denn der bestimme wesentlich, wie die Bürger von der digitalen Verwaltung profitieren und wo noch Handlungsbedarf besteht.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche
bericht

GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen

[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...

KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen

[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...

Screenshot: Mann im dunklen Anzug vor professionell ausgeleuchteter heller Wand

Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung

[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...

Blick in den nüchternen Empfangsbereich eines Büros mit digitalen Anzeigetafeln.

digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.

[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...

Farbige Papierfiguren auf weißem Untergrund, verbunden durch Linien

KGSt: Neues Verwaltungsleitbild

[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...

Gruppenbild vor Aufsteller

Peine: Onlinedienste bekannter machen

[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...

Friedhof Kreuz Grabstein

Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall

[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?

[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...

Vektorgrafik, die mehrere Personen zeigt, die an einem Tisch sitzend miteinander diskutieren, teilweise mit Laptopeinsatz.

NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt

[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...

Park mit hügeliger Wiese mit weißen Blumen und noch jungen Bäumen, im Hintergrund moderne Gebäude

Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement

[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...

Stapel von broschierten Printprodukten, Titel nicht erkennbar, teilweise aufgeschlagen

NEGZ: Studien zur digitalen Verwaltung gesucht

[21.08.2026] Wie steht es um die deutsche Verwaltungsdigitalisierung? Was läuft gut, wo liegen die größten Hürden – und wie bewerten Verwaltung, Wirtschaft oder Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung? Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Das NEGZ will diese nun zusammentragen und bittet um Mithilfe. mehr...

Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung

[19.08.2026] Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. mehr...

Parkscheinautomat, davor Arm und Hand mit Handy

Wiesbaden: Jeder dritte Parkvorgang ist digital

[18.08.2026] Das Handyparken hat sich in Wiesbaden zum Bezahlen von Parkgebühren etabliert. Über ein Drittel der Parkvorgänge werden digital abgewickelt. Die Stadtverwaltung profitiert von der komfortablen Möglichkeit ebenfalls: Die erforderliche technische Vorrichtung tragen die Parkenden bereits in ihrer Tasche. mehr...