HamburgFinanzspritze für Schulen
Hamburgs allgemeinbildende Schulen erhalten für die Wartung ihrer digitalen Technik ab sofort eine zusätzliche jährliche Fördersumme von 3,5 Millionen Euro. Das berichtet die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB). Damit werde die bisherige Finanzsumme von 4,5 Millionen Euro pro Jahr auf 8 Millionen Euro erhöht. Der Zuschuss setze sich mit 2,5 Millionen Euro aus Geldern des DigitalPakts Schule der Bundesregierung (wir berichteten) und mit einer Million Euro aus Landesmitteln des Hamburger Senats zusammen.
Laut Bildungssenator Ties Rabe sind damit erheblich mehr Mittel für die Wartung der IT-Ausstattung an den Schulen vorhanden. „Das ist möglich“, so Rabe, „weil Hamburg als eines der ersten Bundesländer die Zusatzvereinbarung der Bundesregierung, den so genannten Digitalpakt III, unterzeichnet hat. Mit dem zusätzlichen Geld können an Hamburgs Schulen jetzt bestehende Lösungen mit eigenen Beschäftigten oder Dienstleistern erweitert oder Verträge mit Dienstleistern abgeschlossen werden.“
Die bisherige Summe von 4,5 Millionen Euro pro Jahr verteilte sich laut BSB wie folgt: Für ein Gymnasium oder eine Stadtteilschule mit rund 1.000 Schülerinnen und Schülern standen im Durchschnitt jährlich etwa 22.500 Euro, für eine Grundschule mit rund 350 Schülerinnen und Schülern durchschnittlich etwa 11.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Diese Summe werde jetzt um einen Festbetrag von zusätzlich 10.000 Euro pro Schule aufgestockt. Damit sollen künftig auch die kleineren Grundschulen über ein sicheres und auskömmliches Budget für die Wartung der IT-Geräte verfügen. Dies sei bisher nicht der Fall gewesen, da die schülerzahlbezogenen IT-Mittel bei kleinen Schulen nicht die gleichen personellen und finanziellen Spielräume und Flexibilitäten ließen wie bei den großen weiterführenden Schulen.
Im Rahmen ihres eigenen Budgets beauftragen die Schulen in der Regel Fachfirmen, die die Geräte warten und administrieren, berichtet die Hamburger Behörde weiter. Diesen Service ergänzen die Schulen oft durch schuleigenes Engagement. Größere Schulen gehen zunehmend dazu über, ihre eigenen Finanzmittel zu nutzen, um eigene IT-Administratoren zu beschäftigen. Mittlerweile haben viele Schulen mit den zur Verfügung gestellten Mitteln Administrationsstrukturen aufgebaut und halten alle Geräte stets im Einsatz. Einige Schulen seien hingegen noch nicht in der Lage, die Geräte durchgehend einzusetzen. Mit ihnen seien Expertinnen und Experten aus der Schulbehörde nun im Gespräch.
Mehr als 63.000 neue Laptops und Tablets für Schülerinnen und Schüler und über 3.000 Displays und Projektoren seien allein im Jahr 2020 an Hamburgs Schulen ausgeliefert worden. 95 Prozent aller Schulen seien inzwischen mit WLAN ausgestattet, knapp 90 Prozent aller Klassenräume mit digitaler Präsentationstechnik.
Hessen: Software hilft beim Mathe lernen
[12.06.2026] Hessen führt an seinen Schulen schrittweise ein intelligentes Online-Lernsystem für den Mathematikunterricht ein. Die Plattform soll Aufgaben passend zum Lernstand anbieten, direkte Rückmeldungen geben und Lehrkräfte bei Unterrichtsvorbereitung und Förderung entlasten. mehr...
Würzburg: Schul-IT ertüchtigt
[09.06.2026] Von Strom über Glasfaser bis hin zu Endgeräten und Softwarepool: Die Stadt Würzburg hat in den vergangenen sechs Jahren knapp 24 Millionen in die schulische digitale Infrastruktur investiert. mehr...
Worms: 27 Schulen, eine Plattform
[03.06.2026] Mit einer zentral verwalteten Netzwerkplattform hat die Stadt Worms die Grundlage für digitalen Unterricht an 27 Schulen geschaffen – unabhängig von Schulform, Gebäudealter oder individuellen Voraussetzungen. Gemeinsam mit ihren Partnern konnte die Kommune eine leistungsfähige und datenschutzkonforme Infrastruktur aufbauen. mehr...
Schleswig-Holstein: Alle Schulen am Netz
[02.06.2026] Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Schulen ans Netz“: Als erstes Flächenland in der Bundesrepublik hat Schleswig-Holstein alle seine öffentlichen Schulen an das Glasfasernetz angebunden. mehr...
Berlin: AIS.chat unterstützt beim Lernen
[26.05.2026] In Berlins öffentlichen Schulen kann jetzt mit dem Chatbot AIS.chat gearbeitet werden. Die datenschutzkonforme KI-Lösung unterstützt Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und soll Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...
Aachen: Automat für Medienkonzepte
[27.03.2026] Die StädteRegion Aachen bietet ihren Schulen ein Online-Tool an, mit dem sie ihre Medienkonzepte schneller und gezielter überarbeiten können. Der sogenannte Konzept-O-Mat erfasst den Ist-Zustand der Schule, zeigt Lücken im jeweiligen Konzept auf und gibt Verbesserungshinweise. mehr...




















