FRAFOS/Intuitive LabsDSGVO-konformer Schutz für IP-Telefonie

DSGVO-konform: Der Zero Trust VoIP Security Monitor verschlüsselt alle Telefoniedaten während der Erfassung und zeigt die Analyseergebnisse in anonymisierter Form an.
(Bildquelle: FRAFOS)
VoIP-Systeme haben sich in den vergangenen Jahren als Telefonielösung auch in der öffentlichen Verwaltung etabliert. Gleichzeitig wird VoIP ein zunehmend beliebteres Angriffsziel für Cyber-Attacken. Administratoren in Behörden benötigen deshalb Tools, um Anomalien, Attacken und die Leistung ihrer VoIP-Systeme überwachen zu können – in Übereinstimmung mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Beschäftigtendatenschutz.
Das auf VoIP-Sicherheit spezialisierte Unternehmen FRAFOS und die VoIP-Monitoring-Experten von Intuitive Labs haben nun einen Zero Trust VoIP Security Monitor entwickelt, der diese Anforderungen erfüllt. Das Überwachungstool für Zero Trust VoIP Security und Anomalie-Erkennung verschlüssle alle gesammelten Telefoniedaten während des Erfassungsprozesses und zeige die Analyseergebnisse in anonymisierter Form an, erläutert FRAFOS-Geschäftsführer Dorgham Sisalem. Auftretende Anomalien könnten dann protokolliert entschlüsselt werden. Nach seiner Kenntnis sei das entwickelte Tool das weltweit erste dieser Art.
Rundumüberwachung vs. Datenschutz
Bei VoIP-Systemen ist eine detaillierte Überwachung des gesamten Telefonverkehrs eine wesentliche Voraussetzung für einen sicheren, geschützten VoIP-Dienst. Administratoren müssen in der Lage sein, die Telefonie eines jeden VoIP-Nutzers zu analysieren, um unübliche oder verdächtige Muster zu erkennen. Deswegen bedarf es zur Erfüllung der datenschutzrechtlichen Anforderungen weiterer Schutzmaßnahmen.
Bisher, so FRAFOS, sei das potenzielle Missbrauchsrisiko mangels Alternativen meist stillschweigend in Kauf genommen worden. Nach gesetzlichen und arbeitsrechtlichen Bestimmungen sei eine Rundumüberwachung des gesamten Telefonverhaltens aber als Eingriff in die Privatsphäre der Beschäftigten zu werten. Damit sei diese Art der Datensammlung und -analyse grundsätzlich verboten.
Privatsphäre bleibt erhalten
Mit dem gemeinsam von FRAFOS und Intuitive Labs entwickelten Zero Trust VoIP Security Monitor ist es Administratoren möglich, sich einen Überblick über die Funktionalität des VoIP-Dienstes zu verschaffen, um bösartiges Verhalten zu erkennen. Allerdings würden sämtliche vom Zero Trust VoIP Security Monitor erfasste Daten während der Erfassung verschlüsselt – ein entscheidender Unterschied zu anderen Überwachungslösungen, wie FRAFOS in seiner Pressemeldung betont. Die Ergebnisse der vom Monitor durchgeführten Analysen würden dann anonymisiert angezeigt. Administratoren könnten zwar System- und Sicherheitsprobleme erkennen, aber keine benutzerbezogenen Daten einsehen. Damit bleibe die Privatsphäre der VoIP-Nutzer jederzeit gewahrt. Nur wenn es das Gesetz, die Arbeitsvorschriften oder die technische Notwendigkeit erfordern, könne sich der Administrator des Zero Trust VoIP Security Monitors die verschlüsselten Daten als Klartext anzeigen lassen und weiterverarbeiten. Ein solcher Zugriff auf die Daten werde protokolliert und könne bei Nachfragen jederzeit nachvollzogen werden. Der Zero Trust VoIP Security Monitor wird als Cloud- oder On-Premises-Lösung angeboten.
Berlin: 12. Kommunaler IT-Sicherheitskongress
[04.02.2026] Die kommunalen Spitzenverbände laden am 27. und 28. April zum 12. Kommunalen IT-Sicherheitskongress (KITS) in einem hybriden Format ein. Die Themen reichen vom Grundschutz++ über Erfolgsmodelle für die kommunale Zusammenarbeit bis hin zu Open Source und Künstlicher Intelligenz (KI). Die Veranstaltung ist kostenfrei. mehr...
BSI/SIT: Zertifizierte Sicherheit
[27.01.2026] Der kommunale IT-Dienstleister Südwestfalen-IT (SIT) hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein ISO-27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz erhalten. Zertifiziert wurden unter anderem Rechenzentrumsbetrieb und Verwaltungs-PKI. mehr...
Heidelberg: Hacker-Angriffe abgewehrt
[23.01.2026] Heidelberg verzeichnet seit Wochen wiederholte DDOS-Attacken auf die Website der Stadt. Dank kontinuierlich angepasster Sicherheitsmaßnahmen konnten die Angriffe allesamt abgewehrt werden. Durch die Maßnahmen war lediglich die Website hin und wieder für wenige Minuten nicht erreichbar. mehr...
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: Managed Security für sensible Daten
[22.01.2026] Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald verwaltet sensible Bürger- und Sozialdaten – IT-Sicherheit hat hohe Priorität. Die Behörde nutzt eine Managed-Extended-Detection-and-Response-Lösung des Bochumer Sicherheitsspezialisten G Data. Ein Praxisbericht zeigt, welche Anforderungen es gab und wie Zusammenarbeit und Roll-out verliefen. mehr...
Kommunale IT-Sicherheit Bayern: 1.000. Siegel geht an Bodenwöhr
[19.01.2026] Bayern hat zum mittlerweile 1.000. Mal das Siegel Kommunale IT-Sicherheit verliehen. Erhalten hat es die Gemeinde Bodenwöhr. Die Kommune wird das Thema IT-Sicherheit weiterhin im Blick behalten und laufend nachbessern. mehr...
Dataport: BSI bestätigt Sicherheit
[13.01.2026] Alle drei Jahre muss IT-Dienstleister Dataport sein BSI-Grundschutz-Zertifikat einem aufwendigen Rezertifizierungsaudit unterziehen. In diesem Rahmen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Sicherheit der Rechenzentrumsinfrastruktur nun zum vierten Mal in Folge bestätigt. mehr...
Rheinland-Pfalz: Kommunen für Cybersicherheit sensibilisieren
[18.11.2025] Rund 200 Beschäftigte aus rheinland-pfälzischen Kommunen nahmen an der virtuellen „Roadshow Kommunen“ teil. Fachleute von BSI, CERT-kommunal-rlp und dem Digitalisierungsministerium informierten über praktische Sicherheitsmaßnahmen, um besser auf IT-Sicherheitskrisen vorbereitet zu sein. mehr...
Bayern: Bericht zur Cybersicherheit 2025
[18.11.2025] Für Bayern liegt jetzt der diesjährige Bericht zur Cybersicherheit im Freistaat vor. Die Bedrohungslage ist demnach weiterhin hoch, mutmaßlich politische motivierte Cyberangriffe nehmen zu. Bayern hat seine Schutzmaßnahmen angepasst und die Präventionsangebote für den Bereich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. mehr...
Cybersicherheit: Hoher Handlungsdruck
[12.11.2025] Die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense zeigt: Veraltete IT, Fachkräftemangel und zu geringe Budgets bremsen die Sicherheitsvorkehrungen aus. Kommunen müssen jetzt handeln und ihr Schutzniveau erhöhen. mehr...
Cybersecurity: Schatten-KI als offene Flanke
[11.11.2025] Eine aktuelle Umfrage zum Thema Cybersicherheit, die im Auftrag von Microsoft in Ämtern und Behörden durchgeführt wurde, zeigt, dass die Nutzung nicht-autorisierter KI-Tools weit verbreitet ist. Die Zahlen offenbaren außerdem eine erstaunliche Diskrepanz: Während rund 80 Prozent der Befragten auf Landes- und Bundesebene die Bedrohungslage als sehr hoch einstuften, sind es in Kommunen nur 58 Prozent. mehr...
IT-Sicherheit: Angriff und Abwehr mit KI
[23.10.2025] Künstliche Intelligenz unterstützt Kriminelle bei Cyberangriffen, gleichzeitig wird sie zur Gefahrenabwehr eingesetzt. In Kommunen beginnen die Probleme allerdings an ganz anderer Stelle: Sie fallen aus dem IT-Grundschutz. mehr...
Kirkel: Krise kontrolliert bewältigt
[17.10.2025] Die saarländische Gemeinde Kirkel konnte einem Cyberangriff technisch erfolgreich begegnen – auch dank der Unterstützung umliegender Kommunen. Die offene Kommunikation mit der Öffentlichkeit trug ebenfalls zum kontrollierten Umgang mit dem Angriff bei. mehr...
Berlin: Hürden beim Open-Source-Umstieg
[13.10.2025] In der Berliner Verwaltung läuft bislang nur ein gutes Fünftel der eingesetzten Fachverfahren auf Open Source. Fehlende Zentralisierung und eine Windows-Bindung der einzelnen Lösungen bremsen auf dem Weg zu mehr digitaler Souveränität. Der Umsteig erfolgt schrittweise. mehr...
Cybersicherheit: Mit ELITE 2.0 Angriffe realistisch erleben
[26.09.2025] Die Fraunhofer-Institute FOKUS und IAO stellen jetzt Online-Demonstratoren zur Verfügung, mit denen sich die Folgen eines Cyberangriffs realistisch erleben lasen. Das soll Mitarbeitende praxisnah für aktuelle Cybergefahren sensibilisieren. mehr...
ITEBO: Cloudbasierter Notfallarbeitsplatz
[01.09.2025] Kommunen können nun einen Notfallarbeitsplatz bei IT-Dienstleister ITEBO einrichten. Sollte die Verwaltung einmal von einem Cyberangriff betroffen sein, kann sie über die cloudbasierte Lösung innerhalb kurzer Zeit ihre Erreichbarkeit wiederherstellen. mehr...























