IT-SicherheitskennzeichenBSI zeichnet Lancom-Router aus

BSI-Präsident Arne Schönbohm (l.) überreicht eines der IT-Sicherheitskennzeichen an LANCOM CTO Christian Schallenberg.
(Bildquelle: Lancom Systems)
Als erster Hersteller hat Lancom Systems 20 seiner Breitband-Router mit dem IT-Sicherheitskennzeichen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auszeichnen lassen. Wie der Pressemeldung des Unternehmens zu entnehmen ist, handelt es sich dabei um jenes freiwillige Label, welches das BSI mit Inkrafttreten des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 (IT-SiG 2.0) angekündigt hat (wir berichteten). Damit versehen seien nun unter anderem die Geräte der LANCOM 1700er- und LANCOM 1800er-Serien.
Durch das BSI-Kennzeichen sollen grundlegende Sicherheitseigenschaften digitaler Produkte auf einen Blick erkennbar werden, erklärt Lancom. Die Hersteller erklären, dass das jeweilige Produkt mit bestimmten Sicherheitseigenschaften ausgestattet ist, die auf den Anforderungen einschlägiger IT-Sicherheitsstandards beruhen. Die abgegebene Herstellererklärung werde im Rahmen der Antragstellung durch das BSI auf Plausibilität geprüft. Nach der Erteilung des Kennzeichens prüfe das BSI stichprobenartig und anlassbezogen, ob die Anforderungen über die Laufzeit eingehalten werden. Außerdem ist das IT-Sicherheitskennzeichen mit einem Informationsangebot auf der BSI-Website verknüpft. Nutzende können sich hier über die Sicherheitseigenschaften der Produkte informieren und werden auf mögliche aktuelle Sicherheitsprobleme, Sicherheitsupdates sowie Handlungsempfehlungen hingewiesen.
„Mit dem BSI-Sicherheitskennzeichen können Verbraucherinnen und Verbraucher die Sicherheitseigenschaften von IT-Produkten leicht erkennen“, sagt Lancom-CTO Christian Schallenberg. „Auf diese Weise trägt das Label auch zu einer Sensibilisierung und einem erhöhten Bewusstsein für IT-Sicherheit in der Gesellschaft bei. Wir sind stolz, als erster Hersteller von Breitband-Routern unser Versprechen in die IT-Sicherheit unserer Produkte mithilfe des IT-Sicherheitskennzeichens transparent zu machen.“ BSI-Präsident Arne Schönbohm ergänzt: „Das IT-Sicherheitskennzeichen ist ein wichtiger Baustein für mehr Informationssicherheit und Verbraucherschutz. Es ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern auf einen Blick zu erkennen, wenn Hersteller die Einhaltung bestimmter Sicherheitsanforderungen versprechen. Dadurch wird Transparenz und Vertrauen am Verbrauchermarkt gefördert.“
Bei der Abwehr von Cyber-Risiken kommt der Sicherheit der Netzwerkinfrastruktur eine entscheidende Rolle zu, teilt Lancom Systems mit. Denn Industriespione und Cyber-Kriminelle suchen hier gezielt nach Schwachstellen, um sie für Angriffe zu nutzen. Gerade Router stellen laut BSI ein sensibles Angriffsziel dar.
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