Baden-WürttembergWeiterbetrieb der Digitalakademie@bw
Seit 2017 trägt in Baden-Württemberg die Digitalakademie@bw dazu bei, Kommunen und Regionen auf dem Weg zur digitalen Transformation zu unterstützen. Inzwischen haben nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums über 2.300 Führungskräfte der Landes- und Kommunalverwaltung die Qualifizierungsformate genutzt, mehr als 770 kommunale Beschäftigte wurden von der Digitalakademie@bw zu Digitallotsen ausgebildet (wir berichteten), über 520 Landkreise, Städte und Gemeinden haben weitere Angebote der Digitalakademie genutzt. Mit beteiligt sind die kommunalen Landesverbände, die Führungsakademie, der IT-Dienstleister Komm.ONE, das Fraunhofer IAO und das Institut für Arbeitswirtschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart.
Nun hat eine neue Koordinierungsstelle der Akademie ihren Betrieb aufgenommen. Sie ist im Innenministerium angesiedelt und soll die Ziele der Digitalakademie@bw weiterentwickeln. Außerdem soll sie die Fortführung der bisherigen allgemeinen Geschäftsführung sowie die Weiterentwicklung der angebotenen Module und perspektivisch auch die Entwicklung neuer Formate übernehmen.
Sicherheit für zwei Jahre
Die Führung übernimmt ein mehrköpfiges Team unter Leitung von Margret Mergen, der ehemaligen Oberbürgermeisterin von Baden-Baden. Mergen werde verstärkt die kommunalen Belange sowie ihre Erfahrungen als Oberbürgermeisterin in die Koordinierungsstelle einbringen, so das Innenministerium. In Zukunft sollen auch die Kommunen erreicht werden, die bislang noch keinen Gebrauch von dem Angebot gemacht haben. Auch soll die Leitungsebene der kommunalen Verwaltungen noch gezielter angesprochen werden, um sie für den Digitalisierungsprozess in ihrer Kommune zu gewinnen.
Die Digitalakademie war und sei immer noch ein wesentlicher Baustein der Digitalisierungsbestrebungen in Baden-Württemberg, sagte Steffen Jäger, der Präsident des Gemeindetags des Landes. Daher sei es ein gutes Signal, dass die Digitalakademie auch in den kommenden zwei Jahren zumindest in reduzierter Form weitergeführt werden kann. So könne die Unterstützung der Kommunen und ihrer Mitarbeitenden weiterhin ein wesentliches und zentrales Element der digitalen Transformation sein.
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