WiesbadenS/4HANA kommt
In eines ihrer nach eigenen Angaben größten Digitalisierungsprojekte ist jetzt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden gestartet: Bis zum Jahr 2026 soll der Umstieg vom jetzigen SAP-System auf S/4HANA vollzogen sein. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, arbeiten mehr als 150 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Abteilungen gemeinsam daran, das neue System erfolgreich einzuführen und auf die spezifischen Anforderungen der Stadtverwaltung Wiesbaden zuzuschneiden.
S/4HANA integriere verschiedene Kernfunktionen wie Finanzbuchhaltung, Controlling, Beschaffung und Vertrieb auf einer einheitlichen und technologisch aktuellen Plattform. Dadurch würden betriebliche Abläufe effizienter und transparenter gestaltet und die vorhandenen Ressourcen besser genutzt. Der jederzeit mögliche Zugriff auf Echtzeitdaten beschleunige zudem die Entscheidungsfindung.
„Die Einführung von S/4HANA ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten Verwaltung für Wiesbaden und wird einen nachhaltigen Mehrwert für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger schaffen“, ist Stadtkämmerer Axel Imholz überzeugt. Auch Bürgermeisterin Christiane Hinninger äußert ihre Begeisterung über das Digitalisierungsprojekt. Es handle sich dabei um einen wichtigen Meilenstein für Wiesbaden. „S/4HANA ermöglicht uns, unsere Verwaltungsprozesse zu optimieren und gleichzeitig den Bürgerservice zu verbessern. Darüber hinaus wird die Automatisierung von Routineaufgaben die Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern und ihnen die Möglichkeit geben, sich verstärkt auf Aufgaben zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu konzentrieren“, so die Bürgermeisterin. „Ich bin zuversichtlich, dass dieses Projekt zu einer modernen und bürgernahen Stadtverwaltung beitragen wird.“
Um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den neuen Systemen vertraut sind und der Übergang reibungslos verläuft, will die Stadt Wiesbaden intensive Schulungen durchführen.
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