FriedrichsdorfKassenautomat statt Bargeldkassette

Barzahlungen nimmt die Stadt Friedrichsdorf über einen zentral aufgestellten Kassenautomaten entgegen.
(Bildquelle: gregorylee/123rf.com)
Wie bargeldloser Service und sicheres Bargeldhandling effektiv kombiniert werden können, zeigt Friedrichsdorf. Wie das Unternehmen EDV Ermtraud mitteilt, nutzt die hessische Stadt schon seit dem Jahr 2010 dessen Gebührenkasse TopCash. Seit 2018 arbeite sie mit der neuesten Generation des Fachverfahrens. Die Kassensoftware werde mittlerweile in allen Fachbereichen des Rathauses eingesetzt. Damit profitiere die Stadt von einem zuverlässigen, revisionssicheren elektronischen Kassensystem, das mit Technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) und detailliertem, automatisiert geführtem Kassenbuch ausgestattet ist. Darauf basierend hat die Kommune einen Kassenautomaten des Herstellers Hess eingeführt und sämtliche Arbeitsplätze damit verbunden. Dadurch werden die bislang an jedem TopCash-Arbeitsplatz platzierten Geldkassetten und Bargeldbestände ersetzt, was für mehr Sicherheit und gleichermaßen optimierte Abläufe in den Kassenabschlüssen sorgt, erklärt EDV Ermtraud.
Seit Mitte 2023 sieht der Workflow in Friedrichsdorf folgendermaßen aus: Beim Sachbearbeiter erhält der Bürger seine Leistung, die meist per Kartenzahlung – Girocard oder Kreditkarte mit Einstecken oder kontaktlos – beglichen wird. Auch Google- oder Apple-Pay-Zahlungen via Smartphone erfolgen auf diesem Wege kontaktlos am Paymentterminal. Mit der Bezahlung wird der Verwaltungsvorgang abgeschlossen. Möchte der Verwaltungskunde nicht elektronisch bezahlen oder wird eine Karte beispielsweise mangels Deckung oder wegen PIN-Fehleingabe abgelehnt, übergibt der Sachbearbeiter auf Knopfdruck die Verbindlichkeit an den Kassenautomaten und händigt eine Karte mit Vorgangsnummer aus. Zentral aufgestellt ist der Weg zum Barkassenautomaten aus allen Ämtern übersichtlich, sodass sowohl die EC-Zahlung als auch die Barzahlung bürgerfreundlich schnell abgewickelt werden können. Tiago Silva, Amtsleiter der Friedrichsdorfer Stadtkasse, beschreibt eine hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Lösung. Auch die Bürgerinnen und Bürger nehmen die kontaktlose Bargeldzahlung positiv an.
E-Payment: Wero in der Praxis
[30.06.2026] Immer mehr Kommunen setzen auf die europäische Bezahllösung Wero. Erste Praxiserfahrungen aus Städten und Gemeinden zeigen, wie sich die Integration umsetzen lässt und welche Vorteile sich für die Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger ergeben. mehr...
Kassenführung: Schnelles Kassieren
[26.06.2026] Kreditkarte, Apple Pay, PayPal und jetzt Wero – die elektronische Kassenführung muss sich auf neue Anbieter, aber auch gesetzliche Vorgaben einstellen. mehr...
Bayern: Wero über komuna
[03.06.2026] Kommunen in Bayern können ihr digitales Zahlungsangebot um die europäische Payment-Lösung Wero erweitern. Über den IT-Dienstleister komuna und die Payment-Plattform GiroCheckout von S-Public Services lässt sich die neue Zahlart in bestehende Online-Services integrieren. mehr...
Minden: Mehr Dienste mit Direktzahlung
[29.05.2026] Die Stadt Minden baut das E-Payment in ihren Online-Diensten aus. Meldebescheinigungen, Urkundenbestellungen und Gebühren der Stadtbibliothek können online beantragt beziehungsweise bezahlt werden. Die Abwicklung läuft über ePayBL mit Kreditkarte oder PayPal. mehr...
Digitales Bezahlen: Transaktionen erreichen Spitzenwert
[18.05.2026] Die Nutzung von digitalen Bezahlmethoden bei Inanspruchnahme von Online-Verwaltungsservices hat 2025 mit mehr als 650.000 Transaktionen und einem Umsatz von über zehn Millionen Euro einen neuen Spitzenwert erreicht. mehr...
St. Ingbert: Neue Bezahloption für Online-Verfahren
[27.04.2026] Die Stadt St. Ingbert erweitert ihr digitales Bezahlangebot: Für Online-Verfahren können Gebühren künftig auch über den europäischen Dienst Wero beglichen werden. Die Lösung verarbeitet Transaktionen innerhalb des EU-Rechtsraums und kommt ohne zusätzliche Registrierung aus. mehr...
Hanau: Digitale Souveränität beginnt beim Bezahlen
[26.03.2026] Als eine der ersten Kommunen in Deutschland hat die Stadt Hanau das europäische Bezahlverfahren Wero eingeführt. Das Pilotprojekt zeigt, wie Kommunen digitale Zahlungen nutzerfreundlich, sicher und unabhängig von außereuropäischen Anbietern umsetzen können. mehr...
Eichenzell: Mit Wero bezahlen
[17.02.2026] Die Gemeinde Eichenzell gehört zu den ersten Kommunen, die das europäische Bezahlsystem Wero einführen. Während Bürgerinnen und Bürger Gebühren sicher über ihre Banking-App zahlen können, profitiert die Verwaltung von effizienten Prozessen. Möglich wird dies durch die Payment-Plattform GiroCheckout von S-Public Services. mehr...
Tübingen: Kassenautomat statt Bargeld
[02.02.2026] Mit je einem Kassenautomaten will Tübingen die Abwicklung von Zahlungsvorgängen im Bürgeramt Stadtmitte sowie im Ausländeramt digitalisieren. Die Automaten dienen vorrangig der Barzahlung, die hier eingenommenen Gebühren werden automatisch im städtischen Haushalt verbucht. mehr...
Hessen: Bezahlkarten-Schnittstelle für Kommunen
[09.01.2026] Hessische Kommunen können die Bezahlkarte für Asylbewerber mit geringem zusätzlichen Aufwand einführen. Eine landesseitig programmierte Schnittstelle ermöglicht den Anschluss kommunaler Fachverfahren an das bundesweite Bezahlkartensystem.Bis Ende Januar soll die Karte flächendeckend nutzbar sein. mehr...
Payment: Bargeld oder Karte?
[05.12.2025] Bargeld ist in deutschen Amtsstuben noch Alltag, während Nachbarländer bereits fast vollständig digital zahlen. Was Deutschland von den Niederlanden lernen kann – und warum der Wandel mehr ist als Technik. mehr...
Komm.ONE: SEPA-Mandat direkt online erteilen
[06.11.2025] IT-Dienstleister Komm.ONE hat gemeinsam mit den Unternehmen S-Public Services und cit die Online-SEPA-Lastschrift für baden-württembergische Kommunen eingeführt. Regelmäßige Gebühren oder Beträge können die Bürgerinnen und Bürger somit medienbruchfrei direkt im Antragsprozess begleichen. mehr...
GiroCheckout: Jetzt mit Apple Pay und Google Pay
[20.10.2025] Via GiroCheckout können öffentliche Verwaltungen nun auch Apple Pay und Google Pay für ihre Onlinedienste nutzen. Aufgrund ihrer Marktrelevanz hat S-Public Services die beiden Bezahlverfahren in die E-Payment-Lösung integriert. mehr...
AKDB/vobapay: Neue Bezahlmöglichkeit bei Onlinediensten
[03.09.2025] Durch eine Partnerschaft mit vobapay können Kunden der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) ihre Onlineservices um eine zusätzliche E-Payment-Auswahlmöglichkeit erweitern. mehr...
Aachen: Nein zur Bezahlkarte
[04.06.2025] Aachen lehnt die landesweit geplante Bezahlkarte für Geflüchtete ab. Der Stadtrat beschloss, von der Opt-Out-Regelung der NRW-Landesverordnung Gebrauch zu machen. Bereits 2024 hatte sich die Stadt skeptisch gegenüber der Einführung geäußert. mehr...



















