Donnerstag, 5. Februar 2026

SUMM AIProzessmodellierung mit KI

[30.07.2025] SUMM AI hat mit AuraFlows eine neue KI-Anwendung entwickelt, die Verwaltungsprozesse unkompliziert erfassen und standardisiert abbilden kann. Kommunen gewinnen damit Zeit, sichern vorhandenes Wissen und schaffen eine Grundlage für die weitere Digitalisierung.
Mock-up eines Laptops mit der AuraFlows-Nutzeroberfläche

Aus Sprache werden grafische Prozessmodelle: AuraFlows hat echtes Zeitsparpotenzial.

(Bildquelle: Bildquelle: SUMM AI/Auraflows)

Mit AuraFlows bringt das Münchner GovTech-Unternehmen SUMM AI eine neue KI-Lösung auf den Markt, die Verwaltungsprozesse schnell und mit geringem Aufwand dokumentieren kann – per Spracheingabe, mit Stichpunkten oder mit Freitext. Die Anwendung generiert aus diesen Vorgaben automatisch ein standardisiertes grafisches Modell des Prozesses. So können Prozesse für verschiedenste Beteiligte nachvollziehbar abgebildet und weiterverwendet werden, etwa für interne Prozessarbeit, Optimierung oder Digitalisierungsvorhaben. Die Lösung schaffe strukturelle Klarheit und unterstütze den Wissenstransfer innerhalb von Behörden, so SUMM AI.

Schnell zum Prozess statt mühsam modellieren

Entwickelt wurde AuraFlows speziell für Kommunalverwaltungen. Diese stehen bei der Digitalisierung oft vor derselben Hürde: Prozesse sind nicht dokumentiert oder nur schwer nachvollziehbar. Prozesswissen soll idealerweise schnell, verständlich und standardisiert erfasst werden – ohne komplizierte Tools oder aufwendige Schulungen. Dort setzt AuraFlows an: Nutzer beschreiben einen Ablauf in ihren eigenen Worten, per Mikrofon oder Texteingabe – die KI übersetzt das automatisch in ein BPMN-2.0-Modell. „Es ist so easy wie eine Sprachnachricht – und spart uns enorm viel Zeit“, berichtet Sebastian Lamers, bei der Stadt Emmerich am Rhein für Prozessmanagement und Digitalisierung zuständig. Das Modell kann im Anschluss als XML-Datei exportiert und in Prozessmanagement-Tools weiterbearbeitet werden, beispielsweise in PICTURE, Signavio oder anderen BPMN-kompatiblen Anwendungen. Amelie Nägele vom Landratsamt Unterallgäu verweist auf die Zeitersparnis: „Was sonst Monate dauert, ist jetzt in unter zwei Stunden erledigt – und das mit deutlich besserer Teamtransparenz.“

Reges Interesse bei Pilotkunden

In enger Zusammenarbeit mit den Pilotkunden wird das Tool aktuell weiterentwickelt. Interessierte Verwaltungen können sich ab sofort für den Produktivstart vormerken lassen. Die erste Pilotkohorte mit 20 Kommunen war innerhalb weniger Wochen vollständig belegt – unter anderem mit den Städten Emmerich und Heilbronn sowie dem Landkreis Unterallgäu. „Die Nachfrage bestätigt, dass wir an einem echten Pain Point arbeiten. Die Verwaltungen wollen keine komplizierten Werkzeuge mehr – sondern intuitive Lösungen, die sofort entlasten“, betont Vanessa Theel, Mitgründerin und Geschäftsführerin von SUMM AI.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Montage: Schreibtisch, Laptops, Hände von Jacketttragenden Männern, Überlagerung mit diversen IT-Icons

Künstliche Intelligenz: KI-Marktplatz MaKI startet

[04.02.2026] Mit dem bundesweiten KI-Marktplatz MaKI startet eine zentrale Plattform für den Austausch von KI-Anwendungen in der Verwaltung. Der MaKI schafft erstmals einen ebenenübergreifenden Überblick über KI-Anwendungen in Bund, Ländern und Kommunen und erleichtert deren gemeinsame Nutzung. mehr...

Porträtaufnahme von Alexander Stricker.

Künstliche Intelligenz: Avatare für Barrierefreiheit

[03.02.2026] Das Unternehmen alangu hat sich auf die Entwicklung von KI-gestützten 3D-Gebärdensprach-Avataren spezialisiert. Wie diese gehörlosen Menschen den Zugang zur digitalen Welt erleichtern, erläutert Geschäftsführer Alexander Stricker im Kommune21-Interview. mehr...

Mehrere Personen stehen zum Gruppenfoto versammelt auf einer Treppe, halten den Fördermittelbescheid und ein Banner mit der Aufschrift Echtzeit-Frühwarnsystem in den Händen.

Interkommunaler Hochwasserschutz: KI-gestütztes Frühwarnsystem

[30.01.2026] Die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz will entlang des Flusses Paar ein Echtzeit-Frühwarnsystem aufbauen, das auf Sensortechnik, Satellitendaten und Künstlicher Intelligenz basiert. Ziel ist eine frühzeitige Warnung der Bürger und Einsatzkräfte über mehrere Plattformen. mehr...

Eine Roboterhand bedient ein Touchdisplay.

KI: In risikoarmer Umgebung testen

[30.01.2026] Kommunen können geplante KI-Anwendungen nun vorab in einer geschützten Umgebung testen. Die von Ewerk Consulting bereitgestellte Infrastruktur basiert auf in Deutschland betriebenen Servern sowie Open-Source-Komponenten. mehr...

Logo Chatbot Düsseldorf

Düsseldorf: Chatbot als Pilot

[29.01.2026] Die Stadt Düsseldorf erweitert ihr Online-Serviceangebot um einen Chatbot. Der digitale Assistent läuft zunächst als befristetes Pilotprojekt und braucht noch einen Namen. Vorschläge aus der Bürgerschaft sind willkommen. mehr...

Eine Frau arbeitet an einem Computer.
bericht

Leipzig: KI-Fuchs spürt Wissen auf

[28.01.2026] Leipzig setzt mit dem KI-Fuchs neue Maßstäbe im Wissensmanagement. Das auf Open Source basierende System kombiniert ein multimodales Sprachmodell mit internem Verwaltungswissen, schafft damit Effizienzgewinne und deckt Bürokratieabbau-Potenziale auf. mehr...

Abstrakte Darstellung einer menschlich aussehenden Künstlichen Intelligenz mit Headset.

Düsseldorf: Voicebot Kira antwortet für’s Steueramt

[26.01.2026] Seit einem guten halben Jahr unterstützt die Künstliche Intelligenz für Rückfragen & Auskünfte Kira das Düsseldorfer Steueramt bei telefonischen Anfragen zur Beherbergungssteuer. Nun wurden die Fähigkeiten der virtuellen Sprachassistentin erweitert, sodass sie auch zur Grundsteuer Auskunft geben kann. mehr...

Illustration: Hände auf einer Laptop-Tastatur, auf dem Screen sieht man einen KI-Bot

Mitarbeiterqualifizierung: Fit für KI

[19.01.2026] Arbeitsentlastung, effiziente Verwaltungsabläufe und besserer Bürgerservice – KI hat das Potenzial, zentrale Herausforderungen des öffentlichen Sektors zu lösen. Ein modulares Qualifizierungsangebot von Ewerk unterstützt Verwaltungsmitarbeitende beim Umgang mit KI-Systemen. mehr...

Eine Person tippt auf einer Tastatur.

Tobit.Software: KI-Serverlösung für KAAW-Kommunen

[14.01.2026] Gemeinsam erleichtern das Unternehmen Tobit.Software und die Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West (KAAW) Kommunen in den Kreisen Borken und Steinfurt die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz: Die Verwaltungen erhalten Zugang zum SideKick Server, der verschiedene KI-Sprachmodelle vereint und hohe datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllt. mehr...

Eine Person sitzt an einem Laptop, über dessen Tastatur ein Chatbotsymbol schwebt.
bericht

KI-Agenten: Digitale Assistenten

[13.01.2026] KI-Assistenten sollen den Mitarbeitenden in der Verwaltung beim Durchführen von Routinetätigkeiten behilflich sein. Bei einigen Vorreiterkommunen kommen sie bereits zum Einsatz. Die ersten Anwendungen nehmen sich durchaus vielversprechend aus. mehr...

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand, auf dessen Bildschirm ein Dialog mit dem Bochumer ChatBOt abgebildet ist. Im Hintergrund ist eine Luftaufnahme der Stadt Bochum zu erkennen.

Bochum: Eigens entwickelter ChatBOt

[12.01.2026] Auf der Bochumer Website unterstützt der neue ChatBOt die Bürgerinnen und Bürger bei der Suche nach Informationen über Dienstleistungen der Stadtverwaltung. Der digitale Assistent ist vollständig intern entwickelt worden und kann dank modernem KI-Ansatz auch natürliche Sprache verstehen. mehr...

käpt`n knut logo hansestadt stade

Stade: Käpt’n Knut nimmt den Dienst auf

[08.01.2026] In der Hansestadt Stade ist jetzt der KI-Chatbot Käpt’n Knut an Bord. Die Verwaltung freut sich über Feedback zu dem Angebot, das perspektivisch auch telefonisch genutzt werden kann. mehr...

Screenshot der Webseite von Hagen in der französischen Version

Hagen: Städtische Internetseite wird polyglott

[07.01.2026] Die Stadt Hagen stellt große Teile ihrer Webseite jetzt auch in fremdsprachiger Version zur Verfügung. Eine komplexe mehrsprachige Seitenstruktur im Back End und aufwendiges Aktualisieren sind dazu nicht notwendig: Zum Einsatz kommt die leicht integrierbare Lösung Conword. mehr...

Zwei Personen halten ein Tablet in der Hand, auf dessen Bildschirm Chatbot BOR.KI zu sehen ist.

Kreis Borken: Chatbot BOR.KI ist im Dienst

[05.01.2026] Auf der Website des Kreises Borken beantwortet jetzt Chatbot BOR.KI die Anfragen der Bürgerinnen und Bürger. Die Künstliche Intelligenz (KI) greift dafür auf die Inhalte der Internetseite zurück und beantwortet Fragen nur zu jenen Dienstleistungen, für die die Kreisverwaltung tatsächlich zuständig ist. mehr...

Ein Schlüsselbund mit einem Anhänger in Paragrafenform liegt auf dem Grundriss eines Gebäudes.
bericht

Rechtsinformationen: Die Informationsflut bändigen

[18.12.2025] Die öffentliche Verwaltung steht vor immer komplexeren Rechtsanforderungen bei gleichzeitig schrumpfenden Personalressourcen. KI-gestützte Lösungen können helfen, Rechtsinformationen automatisch aufzubereiten und in der Fallbearbeitung bereitzustellen. mehr...