brainoconsIntelligente Verknüpfung mit KI-Middleware

Die Plattform brainomatics verbindet KI-Sprachmodelle mit kommunalen Fachverfahren.
(Bildquelle: 123RF.com)
Die Plattform brainomatics des Start-ups brainocons aus Taucha bei Leipzig soll verschiedene KI-Sprachmodelle mit Fachanwendungen der öffentlichen Verwaltung verknüpfen. Ziel ist nach Angaben des Unternehmens, bestehende Abläufe zu vereinfachen, die Bearbeitungszeiten zu verkürzen und den Service für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zu verbessern.
Etablierte Standards und Schnittstellen
Dabei werden etablierte Standards wie XML in der öffentlichen Verwaltung (XÖV), die XML-Transportschnittstelle für Anwendungen (XTA) und die Schnittstelle Content Management Interoperability Services (CMIS) unterstützt. Laut brainocons bietet die KI-Middleware den Kommunen verschiedene Vorteile:
- Die Plattform ermöglicht die intelligente Verknüpfung von KI-Sprachmodellen mit bestehenden IT-Systemen. Dadurch können vorhandene Daten besser genutzt und fundierte Entscheidungen gefördert werden. KI lässt sich unkompliziert in bestehende Abläufe einbinden.
- Der Cloudservice basiert auf Kubernetes und stellt eine stabile, datenschutzkonforme Infrastruktur bereit. Verwaltungsdaten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren verarbeitet – das entspricht den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des EU Artificial Intelligence Act.
- Die Lösung ist modular und individuell anpassbar. Sie unterstützt verschiedene KI-Modelle, auch domänenspezifisch, und bietet eine integrierte Nutzer- und Rechteverwaltung.
- Mit brainomatics können Prozesse effizienter gestaltet, Routinetätigkeiten automatisiert und Mitarbeitende entlastet werden. Das fördert die Digitalisierung und steigert die Servicequalität für Bürger und Unternehmen.
- Zu den konkreten Anwendungsfällen zählen KI-gestütztes Wissensmanagement, Onlinedialoge für Bürgerinnen und Bürger, automatisierte Handschrifterkennung in eingescannten Formularen sowie Mitarbeiter-Chatbots zur Unterstützung im Verwaltungsalltag.
Zugang zu internem Fachwissen
Praktische Beispiele nennt brainocons ebenfalls: Ein KI-gestützter Chatbot kann Verwaltungsmitarbeitenden den Zugang zu internem Fachwissen erleichtern. Über eine Chat-Oberfläche erhalten sie präzise Antworten auf Grundlage von Richtlinien oder Dienstanweisungen. Dadurch lassen sich Suchzeiten um mehr als fünfzig Prozent verkürzen. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter kann damit effizienter ablaufen. Zugleich werden Informationslücken vermieden und alle relevanten Datenschutz- und Sicherheitsvorgaben eingehalten.
Beratung und Schulung zu KI-Themen
Das Leistungsangebot von brainocons für Kommunen umfasst unter anderem Unterstützung bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), Wissensmanagement, Beratung zur Einhaltung von IT-Vorgaben und Datenschutz sowie Schulungen zu den Grundlagen Künstlicher Intelligenz. Auch die Analyse von Digitalisierungspotenzialen in Behörden und die entsprechende Beratung sind Teil des Angebots.
Gütersloh: Ausländerbehörde erhält virtuellen Mitarbeiter
[12.03.2026] Ein Software-Roboter unterstützt die Ausländerbehörde der Stadt Gütersloh ab sofort bei Meldevorgängen. Geplant ist, den virtuellen Mitarbeiter in Zukunft auch in anderen städtischen Fachbereichen einzusetzen. mehr...
BMDS: Wenn die KI selbstständig arbeitet
[11.03.2026] Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten und Verwaltungsprozesse fehlerärmer und effektiver zu machen. Dies trifft vor allem auf autonom agierende, agentische KI zu. In einem Projekt des BMDS werden solche Anwendungen in 17 Kommunen pilotiert. mehr...
Nürnberg: Test für KI-gestützten Voicebot
[10.03.2026] Einen Test für einen KI-gestützten Voicebot im Behördenwegweiser startet die Stadt Nürnberg. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme und zum Feedback aufgerufen. mehr...
Fraunhofer FOKUS: Gebrauchsanleitung für den KI-Einstieg
[09.03.2026] Der Potenzial-Check „Startklar für KI“ bietet Kommunen eine systematische Herangehensweise für die Bewertung und Planung von KI-Projekten. Das Werkzeug führt KI-Einsteiger und erfahrene Anwender strukturiert durch relevante Fragen – von strategischen Zielen über technische Anforderungen bis hin zur Ressourcenplanung. mehr...
Frankfurt am Main: Mit Wohni zum Wohngeld
[09.03.2026] Auf KI-Unterstützung bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen setzt jetzt die Stadt Frankfurt am Main. Zum Einsatz kommt die Assistenz Wohni des Münchner Unternehmens forml. mehr...
Kreis Dahme-Spreewald: Intelligenter Verwaltungsassistent im Test
[05.03.2026] Der Kreis Dahme-Spreewald testet in der Ausländerbehörde den intelligente Verwaltungsassistenten iva.AT, der digitale Anträge auf Aufenthaltstitel bereits beim Ausfüllen prüft und unmittelbar auf fehlende oder unpassende Unterlagen hinweist. Es handelt sich um ein Pilotprojekt im Rahmen des Programms Aufenthalt Digital. mehr...
Wiesbaden: KI hilft bei Onlineanmeldung der Eheschließung
[03.03.2026] Bei der Onlineanmeldung zur Eheschließung setzt Wiesbaden nun auch Künstliche Intelligenz (KI) ein. Diese generiert direkt nach der Anmeldung eine individuelle Übersicht der benötigten Dokumente für das Traupaar und strukturiert die online eingereichten Unterlagen automatisch für die Sachbearbeitung. mehr...
Online-Anträge: Leipzig setzt auf KI
[03.03.2026] Die Antragstellung im Bereich Aufenthaltstitel wird in Leipzig durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Damit sollen Unterlagen möglichst vollständig und korrekt bei der Ausländerbehörde eingereicht werden. Die Nutzung der KI ist freiwillig. mehr...
Gersheim: Mehr Service mit Gerda
[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...
Hagenow: KI für Kommunikation und Wachstum
[27.02.2026] Ein KI-gestütztes Redaktionssystem und ein Business-Chatbot unterstützen ab sofort die externe Kommunikation der Stadt Hagenow. Mit dem Redaktionssystem können verschiedene Online-Inhalte schneller erstellt werden, während der Chatbot im Bereich der Wirtschaftsförderung zum Einsatz kommt. Entstanden sind beide Projekte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Go Reply und der Google Cloud. mehr...
Bremen: KI-Assistenz für Behördendienste
[25.02.2026] Der Bremer Senat stellt 500.000 Euro für einen KI-Assistenten im Serviceportal bereit. Die Anwendung soll Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen künftig verlässlich durch Verwaltungsleistungen führen und den Zugang zu digitalen Angeboten gezielt erleichtern. mehr...
IT-Verbund Landsberg: KI-Werkstatt eröffnet
[25.02.2026] Um konkrete Anwendungsbeispiele für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung zu entwickeln, hat der IT-Verbund Landsberg eine KI-Werkstatt ins Leben gerufen. mehr...
Braunschweig: Chatbot Lio unterstützt Besucher
[23.02.2026] Mit Chatbot Lio will die Stadtverwaltung Braunschweig den Zugang zu ihren Dienstleistungen erleichtern. Der digitale Assistent steht rund um die Uhr auf der kommunalen Website zur Verfügung und kann ohne Registrierung genutzt werden. Der persönliche Kontakt bleibt dennoch ein zentraler Bestandteil des städtischen Serviceangebots. mehr...
Heidekreis: Niedersachsen fördert KI-Strategie
[18.02.2026] Der Heidekreis will eine Strategie für den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung entwickeln und diese später mit anderen Kommunen teilen. Er lässt sich dabei vom Kompetenzaufbau bis hin zur Umsetzung wissenschaftlich begleiten und erhält dafür eine Förderung von rund 40.500 Euro aus dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen. mehr...
Hanau: HUgo weiß die Antwort
[18.02.2026] Mit Chatbot HUgo ergänzt die Stadt Hanau ihr Informationsangebot auf der kommunalen Website. Der digitale Assistent kennt sich mit Behördenöffnungszeiten, Zuständigkeiten und Servicethemen aus. Für die Antworten fasst er Inhalte des Stadtportals zusammen. mehr...























