Freiburg i. BreisgauEin Fall für das i-Team

Kommunales Innovation Team hilft der Stadt Freiburg, neue Lösungsansätze für lokale Herausforderungen zu finden.
(Bildquelle: galtza/123rf.com)
Die Stadt Freiburg im Breisgau ist eine von 18 neuen europäischen Städten, die sich an der i-Team-Initiative der Stiftungsorganisation Bloomberg Philanthropies beteiligen. Diese will Kommunen helfen, Herausforderungen wie den Klimawandel oder die Digitalisierung zu bewältigen, indem sie ihnen den Zugang zu Talenten, Methoden und Tools ermöglicht, mit denen sich Probleme sektorübergreifend lösen lassen.
Das nun in Freiburg gegründete und für zunächst drei Jahre eingestellte kommunale Innovation Team (i-Team) besteht nach Angaben von Oberbürgermeister Martin Horn aus drei spezialisierten Mitarbeitenden, welche die Stadtverwaltung und Partner aus der Zivilgesellschaft künftig bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Lösungen zur Bewältigung dringender lokaler Herausforderungen unterstützen. Beispiele seien etwa Maßnahmen gegen Hitzefolgen des Klimawandels oder Hilfe beim Aufbau eines urbanen Innovationslabors für den neuen Stadtteil Dietenbach. Das i-team werde dazu zielgerichtet Daten einsetzen, Erkenntnisse sammeln und sektorübergreifend mit Stakeholdern zusammenarbeiten. Hierbei erhalte das i-team Unterstützung von regional und weltweit ansässigen Experten und profitiere von den Erfahrungen anderer Städte in der Region und auf der ganzen Welt.
„Teil des Bloomberg Philanthropies Innovation Team-Programms zu sein ist eine besondere Auszeichnung für Freiburg – und eine große Chance“, erklärte dazu Oberbürgermeister Horn. „Wir trainieren damit unseren kommunalen Problemlösemuskel. Denn klar ist: In einer komplexer werdenden Welt lassen sich viele Herausforderungen in Städten besser gemeinsam lösen. Wir brauchen eine enge, verlässliche und mutige Zusammenarbeit – zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft.“
„Eine effiziente und effektive Verwaltung ist eine interne Aufgabe – und die Innovation Teams, die wir weltweit unterstützen, sind entscheidend für den Aufbau dieses Motors“, ergänzt James Anderson, der das Government-Innovation-Programm bei Bloomberg Philanthropies leitet. „Wir freuen uns, diesen Ansatz auf 18 neue kommunale Teams in ganz Europa auszuweiten. Sie werden sich der wachsenden Anzahl an Verwaltungsmitarbeitenden anschließen, die lokal, kreativ und ambitioniert daran arbeiten, Silos aufzubrechen, Probleme zu lösen und Ergebnisse zu liefern, welche die Bürgerinnen und Bürger sehen und spüren können.“
Bis heute hat die i-team-Initiative nach Angaben von Bloomberg Philanthropies über 100 Städte in 16 Ländern auf vier Kontinenten – und damit über 100 Millionen Menschen – erreicht und Hunderte andere Kommunalverwaltungen dazu inspiriert, entsprechende Innovationssysteme und -praktiken zu etablieren.
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