NiedersachsenRückblick auf das IT-Symposium 2025

Beim IT-Symposium 2025 in Osnabrück konnten Hands-on-Erfahrungen mit digitalen Lösungen gesammelt werden.
(Bildquelle: sompongtom/123rf.com)
In Osnabrück fand das IT-Symposium der Niedersächsischen Landesverwaltung statt. Bei der zweitägigen Veranstaltung kamen nach Angaben des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Landesverwaltung, aus Kommunen sowie Geschäftspartner aus der IT-Wirtschaft zusammen. Vorgestellt wurden unter anderem Einsatzfelder von Künstlicher Intelligenz und Immersiven Technologien vorgestellt.
Die Eröffnungsrede hielt die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens. Sie ging dabei auf die tiefgreifende digitale Transformation ein, in der sich das Land derzeit befindet: „Wir modernisieren Strukturen, automatisieren Prozesse und schaffen digitale Arbeitswelten, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen – als Bürgerinnen und Bürger, als Beschäftigte, als Partnerinnen und Partner in Wirtschaft und Verwaltung.“ Digitalisierung bedeute mehr als technologische Umstellung auf neue Systeme – sie bedeute auch neues Denken und damit vor allem Veränderungsbereitschaft für ein neues Mindset, betonte die Ministerin. Nun gelte es, mehr Tempo aufzunehmen und Aktivitäten noch besser zu priorisieren.
Neue Technologien vor Ort erproben
Bei dem Symposium konnten Teilnehmende in Live-Demo-Anwendungen unter anderem VR-Brillen testen, die Polizistinnen und Polizisten im Rahmen ihres Trainings an der Polizeiakademie Niedersachsen nutzen. Dabei werden, wie in einem 3D-Videospiel, realistische Einsatzlagen simuliert, die im Trainingsverlauf um virtuelle sowie reale Personen und Handlungen erweitert werden können. Die VR-Brillen ergänzen das klassische Training mit Farbpatronen in echten Waffen.
In verschiedenen Vorträgen wurden zudem Fragen der IT-Sicherheit und neue Möglichkeiten diskutiert, Geschäftsprozesse zu revolutionieren. Als Beispiel für die erfolgreiche Anwendung von KI in der öffentlichen Verwaltung wurde das Assistenzsystem Wohni vorgestellt. Es unterstützt die Bearbeitung von Wohngeldanträgen in Hannover (wir berichteten) und wird inzwischen auch in mehreren anderen Städten eingesetzt, etwa in Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam (wir berichteten). In einem Fachforum zu Low Code und Robotic Process Automation (robotergestützte Prozessautomatisierung, kurz: RPA) wurde anhand konkreter Beispiele gezeigt, wie Low Code und RPA Geschäftsprozesse revolutionieren. Die Teilnehmenden konnten gemeinsam die Optimierung eines realen Prozesses und die anschließende digitalisierte Umsetzung mit Low Code erproben.
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