Baden-WürttembergVirtuelles Amt für Kommunen

Das Virtuelle Amt erspart den Bürgerinnen und Bürgern in vielen Fällen den tatsächlichen Gang zum Amt.
(Bildquelle: nateemee/123rf.com)
Mit insgesamt 400.000 Euro unterstützt das baden-württembergische Ministerium des Inneren für Digitalisierung und Kommunen gemeinsam mit der Digitalakademie@bw den Ausbau des Virtuellen Amts. Das neue Förderprogramm steht unter dem Titel Digital aufs Amt (Virtuelles Amt) und richtet sich an Kreise, Städte und Gemeinden. Noch bis zum 15. Dezember 2025 können sie sich dafür bewerben.
Das Virtuelle Amt ist ein buchbarer Service beim kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE und basiert auf einem Erfolgsprojekt aus dem Wettbewerb Digitale Zukunftskommune@bw, erklärt das Innenministerium. Mit ihm können Bürger und Unternehmen Behördengänge online durchführen. Beispielsweise können sie sich in einer Videokonferenz von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern beraten lassen und bei Bedarf anschließend rechtssicher die Antragstellung mit diesen durchführen.
„Die Digitalisierung spart Zeit, Nerven und macht unsere Verwaltung moderner, schneller und effizienter“, sagt Digitalisierungsminister Thomas Strobl. „Ob Meldebescheinigungen, Führerscheinbeantragungen oder Terminbuchungen – in vielen Kommunen können diese Behördengänge bereits bequem online erledigt werden. Das erspart den Bürgerinnen und Bürgern den Gang aufs Amt und erleichtert deren Alltag – denn nicht die Bürger sollen laufen, sondern die Daten.“ Künftig sollen noch mehr Kommunen die Möglichkeit haben, digitale Verwaltungsleistungen einzuführen. „Mit dem Förderprogramm Digital aufs Amt erleichtern wir vor allem kleinen und mittleren Kommunen den Einstieg in digitale Angebote für ihre Bürgerinnen und Bürger.“
Kommunen, die von dem Förderprogramm Gebrauch machen möchten, kontaktieren Komm.ONE, um einen Demotermin zu vereinbaren, beschreibt das Innenministerium das Prozedere. In diesem werden die gewünschten Inhalte geklärt. Hernach erstelle Komm.ONE ein individuelles Angebot. Nimmt die Kommune dieses an, kann sie bis zum 15. Dezember oder bis zur Ausschöpfung des Fördertopfs die Förderung nutzen. Es sei kein gesonderter Förderantrag seitens der Kommunen an das Innenministerium notwendig.
„Dank der Förderung und der Zusammenarbeit mit Komm.ONE und Syncpilot sinken die Einführungskosten für die Kommunen um bis zu 50 Prozent“, sagt Minister Strobl abschließend.
Hanau: Tablets im Einsatz
[17.06.2026] Die Feuerwehr Hanau arbeitet mit einer digitalen Einsatzunterstützung. Eine innovative Software stellt wichtige Informationen in Echtzeit auf Tablets bereit. Die Lösung wird anhand der Rückmeldungen aus der Praxis weiterentwickelt. mehr...
Bayern: Grundlagen für NOOTS geschaffen
[15.06.2026] Der Freistaat Bayern hat mit drei Erprobungsprojekten wichtige Grundlagen für den künftigen behördlichen Datenaustausch über das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) geschaffen. Die Ergebnisse sollen nun als Blaupause für weitere NOOTS-Vorhaben dienen. mehr...
GISA: BVVG stellt SAP-Betrieb neu auf
[15.06.2026] GISA begleitet die BVVG beim Wechsel in die SAP Private Cloud. Seit 2008 betreut der IT-Dienstleister die SAP-Systeme der Gesellschaft. Im aktuellen Transformationsprojekt unterstützt er Beratung, Qualitätssicherung und künftiges Betriebsmodell. mehr...
Bremen/Nordrhein-Westfalen: Schnittstellen statt Amtsgrenzen
[19.05.2026] Bremen und Nordrhein-Westfalen wollen den Datenaustausch in der Verwaltung vereinfachen. Eine gemeinsame Plattform soll technische Schnittstellen bündeln, Standards vereinheitlichen und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Dienste einbinden. mehr...
Bremen: Klassisches Telefon hat ausgedient
[05.05.2026] Die bremische Verwaltung verabschiedet sich weitgehend vom klassischen Telefon und setzt stattdessen in Zukunft auf das Softphone als Grundausstattung. mehr...
Interview: Zwischen Praxis und Politik
[28.04.2026] Im Kommune21-Interview erläutern Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des VOIS-Vereins, und Markus Bremkamp, Schatzmeister des VOIS-Vereins, was sie zur Gründung ihres Vereins bewogen hat und welche Ziele dieser verfolgt. mehr...
Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt
[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...
Rheinland-Pfalz: OPTIKOM kommt voran
[17.04.2026] Im interkommunalen Prozessmanagement-Projekt OPTIKOM in Rheinland-Pfalz wurden bereits Meilensteine erreicht, wie eine rund 1.000 Prozesse umfassende Blaupause für ein gemeinsames Prozessregister. Im kommenden Jahr können weitere Kommunen in das Projekt aufgenommen werden. mehr...
Green IT: Ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Digitalisierung
[08.04.2026] Angesichts der komplexen Aufgaben, denen sich der öffentliche Sektor in seiner digitalen Transformation gegenübersieht, haben Umweltaspekte oft eher niedrige Priorität. Klare Ziele und konkrete, einfache Maßnahmen helfen, Nachhaltigkeitsziele in digitale Strategien zu integrieren. mehr...
Ennepe-Ruhr-Kreis: Prozessmanagement kommt voran
[08.04.2026] Ergebnisse des interkommunalen Projekts zum Prozessmanagement im Ennepe-Ruhr-Kreis sind ein umfassendes Prozessregister, abgestimmte Standards und ein belastbares Netzwerk. Nun startet das Projekt in die nächste Phase. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
Besuchersteuerung: Zeitgemäßer Bürgerservice
[27.03.2026] Die IKT-Ost hat eine neue Lösung zur Termin- und Besuchersteuerung eingeführt. Der IT-Träger für zwei Landkreise und eine Stadt setzt dabei auf eine einheitliche Software für alle Kommunen. Profiteure sind Verwaltungen und Bürger. mehr...
Büdelsdorf: Digitales Zielmanagementsystem
[06.03.2026] Die Stadt Büdelsdorf hat ein digitales Zielmanagementsystem eingerichtet. Es soll eine gezielte Steuerung, Wirksamkeitsmessung und Auswertung wichtiger Kennzahlen seitens der Stadt ermöglichen. mehr...
cit / nextgov iT: Strategische Partnerschaft mit KERN-UX
[03.03.2026] Die Low-Code-Plattform cit intelliForm unterstützt KERN-UX, den User-Experience (UX) Standard für Verwaltungssoftware. Verwaltungsleistungen können somit KERN-konform, also standardisiert, nutzerfreundlich und wiedererkennbar, umgesetzt werden. Als strategischer Partner gestaltet neben cit auch nextgov iT den UX-Standard aktiv mit. mehr...
Round Table: Saubere Daten
[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...




















