Donnerstag, 9. Juli 2026

HeidekreisNiedersachsen fördert KI-Strategie

[18.02.2026] Der Heidekreis will eine Strategie für den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung entwickeln und diese später mit anderen Kommunen teilen. Er lässt sich dabei vom Kompetenzaufbau bis hin zur Umsetzung wissenschaftlich begleiten und erhält dafür eine Förderung von rund 40.500 Euro aus dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen.
Mehrere Personen stehen nebeneinander und präsentieren den Förderbescheid für den Heidekreis.

Förderbescheidübergabe an den Heidekreis: Mit dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen unterstützt das Land die Zusammenarbeit von Landkreisen und kreisfreien Städten, darunter der Heidekreis mit den Partnerlandkreisen Uelzen und Celle.

v.l.: Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke; Ministerin Melanie Walter; Landrat Jens Grote; Wiebke Lenkeit, Stabsstelle Verwaltungsentwicklung beim Heidekreis; Anke von Fintel, Leiterin der Wirtschaftsförderung Heidekreis

(Bildquelle: KoRiS/Stephanie Rahlf)

Der Heidekreis will eine eigene KI-Strategie erarbeiten und wird dabei vom Kompetenzaufbau bis zur praktischen Umsetzung wissenschaftlich begleitet. Das Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) unterstützt dieses Vorhaben eigenen Angaben zufolge im Rahmen des Programms Zukunftsregionen in Niedersachsen. Ein entsprechender Förderbescheid in Höhe von rund 40.500 Euro ist jetzt an Landrat Jens Grote überreicht worden. Die Mittel decken die Begleitung durch einen externen Dienstleister sowie eine Viertelstelle im Landkreis ab. Das entstehende Wissen soll später mit den Partnerkommunen der Zukunftsregion HeiDefinition – den Landkreisen Uelzen und Celle – und weiteren Kommunen geteilt werden.

„Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen für unsere Regionen – besonders dann, wenn wir sie als Werkzeug nutzen, das die regionale Entwicklung stärkt und den Menschen vor Ort zugutekommt“, sagt Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter anlässlich der Übergabe des Förderbescheids. „Genau darauf setzt unser Programm Zukunftsregion in Niedersachsen: Stärken bündeln, Kooperationen fördern und Zukunftsthemen gemeinsam voranbringen. Die Entwicklung einer KI-Strategie für die Verwaltung ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Sie verbindet Akteurinnen und Akteure, denkt über kommunale Grenzen hinweg und setzt klare Prioritäten. So stärken wir die Handlungsfähigkeit vor Ort und sorgen dafür, dass technologische Innovationen den Menschen dienen – und nicht umgekehrt.“

Wissenschaftliche Begleitung der KI-Strategieentwicklung

Mit dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen unterstützt das Land die Zusammenarbeit von Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Zukunftsregionen erhalten regionale Budgets für kreisübergreifende Projekte und Unterstützung für Regionalmanagements, die regionale Projekte entwickeln. Dafür setzt die Landesregierung bis zum 31. Dezember 2028 rund 96 Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln (EFRE/ESF+) ein. Für den Zusammenschluss der Landkreise Celle, Heidekreis und Uelzen als Zukunftsregion HeiDefinition sind knapp acht Millionen Euro aus den EU-Förderfonds EFRE und ESF+ reserviert. Zuzüglich Eigenmittel stehen rund 13,5 Millionen Euro für die Umsetzung von Projekten bereit.

„Künstliche Intelligenz wird auch unser Verwaltungshandeln in den kommenden Jahren entscheidend beeinflussen“, erklärt Landrat Grote. „Längst nicht mehr jede Auskunft oder Genehmigung wird zukünftig durch einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin erteilt, sondern vielleicht künstlich erstellt. Neben den technischen Möglichkeiten müssen wir auch die Menschen, die Künstliche Intelligenz einsetzen werden und die mit der neuen Verwaltung ganz alltäglich umgehen müssen, im Blick behalten. Genau diesen Schnittpunkt zwischen technischen Chancen, Mitarbeitenden und Nutzenden wollen wir mit dem Projekt ‚Wissenschaftliche Begleitung der KI-Strategieentwicklung für den Heidekreis‘ beleuchten.“





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