Montag, 23. März 2026

KielNeue Verwaltungsdienste online

[23.03.2026] Kiel bietet drei häufig nachgefragte Verwaltungsleistungen aus verschiedenen Bereichen ab sofort online an. Bei der Fahrzeugzulassung sieht sich die Stadt als Vorreiter: Sie ist eine der wenigen, die über ein Stufe-4-fähiges iKfz-Portal und das entsprechende Fachverfahren verfügt.
Rathausplatz Kiel

Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel hat drei neue Verwaltungsservices ausgerollt.

(Bildquelle: Landeshauptstadt Kiel)

Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel hat ihr Angebot an elektronischen Verwaltungsleistungen erweitert. So sind dort jetzt – von der Neuzulassung über die Abmeldung, Umschreibung bis hin zur Wunschkennzeichen-Reservierung – alle Standardleistungen im Bereich Fahrzeugzulassung digital verfügbar. Vom dem neuen Angebot profitieren nicht nur Privatpersonen, sondern auch Großkunden wie Autohäuser oder Fuhrparkbetreiber. Die Stelle in Kiel ist eine von nur 22 in ganz Deutschland, die über ein Stufe-4-fähiges iKfz-Portal sowie ein entsprechend einsatzfähiges Fachverfahren verfügt. Damit gehört die Kieler Zulassungsbehörde bundesweit zu den Vorreitern. „Wir bieten den Kielerinnen und Kielern eine echte Erleichterung im Alltag – unkompliziert, schnell und sicher. Die positive Entwicklung bei der Nutzung bestätigt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Gerade für Saisonfahrzeuge ist der Dienst ein großer Gewinn“, betont Jutta Schlemmer, die Leiterin des Kieler Stadtamtes.

Mehr Komfort mit BundID

Auch Onlinedienste für den Bereich der Zuwanderungsabteilung stehen jetzt neu zur Verfügung. Auf einer vielsprachigen Internetseite werden unter anderem folgende Leistungen angeboten: Antrag auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels, Antrag auf Erteilung einer zeitlich und räumlich unbeschränkten Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel), Änderungen aufenthaltsrechtlicher Nebenbestimmungen. Wie die Stadt Kiel betont, seien die jeweiligen Formulare übersichtlich gestaltet, sie führten Schritt für Schritt durch den Prozess. Erforderliche Unterlagen können direkt hochgeladen werden. Verwaltungsintern werden die Anträge werden direkt an das Fachprogramm der Zuwanderungsabteilung übermittelt, wo sie medienbruchfrei weiterverarbeitet werden. Wurde die BundID bei der Antragstellung zur Anmeldung genutzt, kann auch die weitere Kommunikation mit der Zuwanderungsabteilung online erfolgen. Bei Anträgen, die ohne BundID gestellt werden, erfolgt die weitere Kommunikation wie gehabt über den Postweg.

Keine Unterlagen vergessen

Auch der Zugang zur Rentenantragstellung wird vereinfacht. Termine für Rentenanträge können jetzt online über das Terminportal der Stadt Kiel gebucht werden. Buchbar sind Antragstermine für: Altersrente (inklusive VBL und aus dem Ausland), Erwerbsminderungsrente (inklusive VBL), Hinterbliebenenrente, Kontenklärung, Feststellung von Kindererziehungszeiten beziehungsweise Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung. Die Termine werden täglich für einen Zeitraum von 90 Tagen im Voraus freigeschaltet. Für Antragstellende gibt es dabei einen Zusatzservice: Bereits während der Terminbuchung wird angezeigt, welche Unterlagen für den jeweiligen Antrag erforderlich sind, zusätzlich gibt es diese Informationen auch in einer Bestätigungsmail.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice
Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

handy in Hand zeigt Nordhorn SuperApp

Nordhorn: SuperApp gestartet

[19.03.2026] In der SuperApp der Stadt Nordhorn finden Bürgerinnen und Bürger digitale Angebote künftig gebündelt. Mit einer NutzerID kann digital bestellt, gebucht und bezahlt werden. Ein KI-Agent gehört ebenfalls zur Architektur mehr...

Werbung für den Nutzerklimatest 2026

Nutzerklima-Test 2026: Bürger bewerten digitale Services

[12.03.2026] Wie nutzerfreundlich ist die digitale Verwaltung wirklich? Bürgerinnen und Bürger können es jetzt bewerten. Ziel ist es, ein systematisches, vergleichbares Stimmungsbild zu erhalten – und damit konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen. mehr...

Vektorgrafik einer Frau mit Laptop in der Hand, im Hintergrund ist ein Kalender zu sehen.

Oldenburg: Neues Terminvergabesystem

[02.03.2026] Oldenburg führt in den Bürgerbüros und der Führerscheinstelle das Online-Terminvergabesystem VOIS/TEVIS ein. Es handelt sich um eine Maßnahme der Oldenburger Digitalisierungsstrategie, wonach der Bürgerservice der Stadt schrittweise vereinheitlich werden soll. mehr...

Eine Frau und ein Mann stehen mit einem zugebundenen Rollkoffer vor der Glasfront des "Bürgerservicecenters der Landeshauptstadt Potsdam".

Potsdam: Bürgerservice unterwegs

[27.02.2026] In Potsdam können Bürgerinnen und Bürger städtische Dienstleistungen künftig auch außerhalb des Rathauses nutzen. Ein mobiler Bürgerservice, der im Jahresverlauf an verschiedenen belebten Orten angeboten wird, soll den Zugang zur digitalen Verwaltung niedrigschwellig für alle erreichbar machen. mehr...

Osnabrück: Bürger bewerten digitale Services

[25.02.2026] Ein bundesweiter Nutzerklima-Test will ein Stimmungsbild zur Nutzerfreundlichkeit der digitalen Angebote von Verwaltungen einfangen. Mit dabei ist unter anderem die Stadt Osnabrück. mehr...

Marburg: GoDonu erweitert eGovSAD

[18.02.2026] Kommunen lernen bei Online-Diensten voneinander und von den Bürgern. Dies steckt hinter dem interkommunalen Projekt GoDonu, welches eine Fortführung von eGovSAD darstellt, das aktuell von 100 Städten und Landkreisen genutzt wird. mehr...

Bürgerterminal im Jobcenter Dresden in Betrieb genommen

Dresden: Bürgerterminal fürs Jobcenter

[12.02.2026] Das Jobcenter Dresden hat ein neues Bürgerterminal in Betrieb genommen. Nach Authentifizierung via BundID können Leistungen des Jobcenters sowie von Stadt und Freistaat Sachsen genutzt werden. mehr...

Frankfurt-Pass im Kartenformat und auf dem Smartphone

Frankfurt: Frankfurt-Pass wird digital

[06.02.2026] Der Sozialpass der Stadt Frankfurt ermöglicht Personen mit geringem Einkommen den Zugang zu Kultur- und Freizeitangeboten. Nun wird er digitaler: Der Pass selbst ist per App aufrufbar, aber auch die Beantragung kann jetzt online erfolgen. mehr...

In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel steht in dieser Woche die Digitalisierung im Fokus.

Kiel: Videoberatung statt Amtsbesuch

[05.02.2026] Das Stadtamt Kiel führt als Pilotprojekt neue Online-Services ein: Vollständig digital und online können Anträge beim Standesamt gestellt werden. Dort wie auch bei der Einbürgerung gibt es zudem eine Videoberatung. Ein persönliches Vorsprechen bei der Behörde kann also vielfach entfallen. mehr...

Wohngeld-App Hamburg

Hamburg: App für Wohngeld

[03.02.2026] In Hamburg können Wohngeldanträge jetzt auch direkt mit dem Smartphone eingereicht werden. Möglich macht dies die Wohngeld-App, die erstmals eine umfassende Ende-zu-Ende-Digitalisierung bietet. mehr...

Start Videotelefonie in Karlsruhe, fünf Personen stehen am Tisch, Bildschirm im Hintergrund

Karlsruhe: Beratung per Video

[29.01.2026] Das Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe hat die Beratung per Videotelefonie eingeführt. Für die Bevölkerung entsteht ein Mehrwert durch ortsunabhängigen Kontakt und die Stadt erhöht ihre Attraktivität als Arbeitgeberin. mehr...

Zwei anzugtragende, lächelnde Männer neben einer Stellwand mit der Aufschrift "Digitales Nürnberg".

Nürnberg: Wirksame Digitalisierung

[22.01.2026] Nürnberg digitalisiert nicht allein das Rathaus, sondern auch die städtischen Unternehmenstöchter – und zählt zu den digitalsten Großstädten Deutschlands. Als Erfolgsfaktor sieht die Stadt die konsequente Ausrichtung der Angebote auf die Nutzenden. mehr...

Historischer Stadtkern aus der Vogelperspektive, man sieht rote Ziegeldächer, Fachwerkhäuser und eine Kirche.

Weißenburg: Digitalisierung mit System

[21.01.2026] Die Stadt Weißenburg betreibt ihre Digitalisierung mit Struktur – und dem Nutzen im Blick. Viele Projekte sind bereits umgesetzt, weitere stehen kurz vor dem Start. Das Spektrum reicht dabei von Dokumentenmanagement und intelligentem Winterdienst bis hin zu KI und einer Stadt-App. mehr...