SchlangenWetter- und Pegeldaten im Blick

Das Smart City Dashboard liefert sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch der Verwaltung wichtige Informationen und soll noch ausgebaut werden.
v.l.: Schlangens Klimaschutzmanager Henning Schwarze; Bürgermeister Marcus Püster; Daniel Westphal, Innovationsmanager und IoT-Verantwortlicher bei Westfalen Weser; Sebastian Wöhler; Kommunalbetreuer für die Gemeinde Schlangen bei Westfalen-Weser
(Bildquelle: Gemeinde Schlangen)
Das Smart City Dashboard liefert sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch der Verwaltung wichtige Informationen und soll noch ausgebaut werden.
v.l.: Schlangens Klimaschutzmanager Henning Schwarze; Bürgermeister Marcus Püster; Daniel Westphal, Innovationsmanager und IoT-Verantwortlicher bei Westfalen Weser; Sebastian Wöhler; Kommunalbetreuer für die Gemeinde Schlangen bei Westfalen-Weser
(Bildquelle: Gemeinde Schlangen)
Über ein Smart City Dashboard stellt die Gemeinde Schlangen aktuelle Wetter- und Pegeldaten der Öffentlichkeit anschaulich zur Verfügung. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, ist das Datenportal jüngst grundlegend überarbeitet worden, sodass es nun mit neuen Funktionen und einer deutlich verbesserten Darstellung aufwartet. Zudem sei eine intuitive Bedienung sowohl am PC als auch mobil angestrebt worden.
Die im Dashboard dargestellten Informationen stammen von Wetterstationen, Temperatur- und Luftfeuchtesensoren an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet sowie Pegelmesstechnik an heimischen Gewässern. Durch die transparente und leicht verständliche Darstellung soll es den Bürgerinnen und Bürgern jederzeit möglich sein, sich beispielsweise über angekündigten Starkregen oder sich ändernde Wasserstände zu informieren.
Für die Verwaltung stehen neben der öffentlichen Ansicht erweiterte Funktionen zur Verfügung. Wie die Gemeinde erklärt, erhalten Mitarbeitende zusätzliche Datenauswertungen und je nach Sensortyp Warnhinweise, wenn definierte Schwellenwerte überschritten werden. Dies sei beispielsweise bei bestimmten Pegelständen oder bei festgelegten Niederschlagssummen innerhalb definierter Zeiträume der Fall. So könne bei kritischen Wetterlagen schneller reagiert und die Lageeinschätzung verbessert werden.
Technische Basis des Dashboards sei das in Schlangen flächendeckend aufgebaute LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) des kommunalen Versorgungsunternehmens Westfalen Weser. Da es sich um ein offenes Netz handelt, könne es auch von Bürgern genutzt werden, um beispielsweise eigene Sensorik für Garten, Landwirtschaft, Gebäude oder Vereinsprojekte zu betreiben.
Neben den im öffentlichen Dashboard sichtbaren Sensoren betreibt die Gemeinde laut eigenen Angaben bereits zusätzliche Messsysteme, darunter Luftqualitätssensoren und Bodenfeuchtesensoren. In naher Zukunft seien weitere Anwendungen geplant oder in Vorbereitung. Dazu zählen Indoor-Temperaturmessungen, Lärmmessungen und Verkehrszählungen. Außerdem soll in einem Testbetrieb die Nutzung von zwei Parksensoren erprobt werden.
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