AKDBDigitale Einbürgerung wird flexibler

Es können pro Nutzer und Dienst mehrere Vorgänge zwischengespeichert werden, was beispielsweise für Kanzleien, die mehrere Antragstellende betreuen, von Vorteil ist.
(Bildquelle: vectorfusionart/123rf.com)
Den Online-Dienst Digitale Einbürgerung bietet die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) nun mit Zwischenspeicherungsfunktion an. Wie der kommunale IT-Dienstleister mitteilt, steht die erweiterte Einer-für-Alle-Leistung auf FRED, der AKDB-Plattform für Online-Dienste zur Verfügung.
Die neue Funktion ermögliche es den Antragstellenden, die laufenden Anträge für bis zu 30 Tage zu sichern und zu einem späteren Zeitpunkt von jedem Endgerät aus weiterzubearbeiten. Die Anmeldung erfolge sicher über die BundID. Nach der Anmeldung im Online-Dienst prüfe das System automatisch, ob ein offener Vorgang für das jeweilige Nutzerkonto vorliegt. Ist dies der Fall, werde der Vorgang samt Datum und Uhrzeit der Antragserstellung angezeigt, und die Nutzenden können entscheiden, ob der Antrag fortgesetzt, ein neuer Vorgang gestartet, oder der jeweilige Vorgang gelöscht werden soll. Die Aktion Löschen müsse von den Nutzenden bestätigt werden, sodass diese jederzeit die Kontrolle über ihre Daten behalten. Pro Nutzer und Dienst können mehrere Vorgänge zwischengespeichert werden, was insbesondere für Kanzleien, NGOs oder Organisationen, die mehrere Mandanten in Vertretung betreuen, von Vorteil ist.
Die Möglichkeit der Zwischenspeicherung steht laut AKDB ausschließlich über die Anmeldung mit der BundID zur Verfügung. Die gespeicherten Anträge werden auf Wunsch in einer Datenbank der AKDB im BSI-zertifizierten Rechenzentrum hinterlegt.
„Mit der Zwischenspeicherung im Online-Dienst Einbürgerung setzen wir gemeinsam mit d-NRW einen weiteren Meilenstein für die digitale Verwaltung“, sagt der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Rudolf Schleyer. „Nutzende profitieren von maximaler Flexibilität und Sicherheit bei der Antragstellung. Dies wird zu einer noch besseren Qualität der gestellten Anträge führen und so die Behörden weiter entlasten.“
Die Digitale Einbürgerung ist als EfA-Leistung unter der Federführung des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKJFGFI) entwickelt worden. Betrieben wird sie von d-NRW.
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...
Darmstadt: Fahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf
[02.02.2026] Mit neuen Strukturen und digitalen Angeboten konnte die Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt ihre Servicequalität erhöhen. Mehrere Onlineanträge, die vorherige Terminvereinbarung für den Behördenbesuch und eine digitale Schnittstelle zum TÜV-Hessen straffen dort nun die Abläufe. mehr...





















