wer denkt was15 Jahre Innovation und Dialog

wer denkt was unterstützt Kommunen seit nunmehr 15 Jahren bei der Umsetzung moderner Bürgerbeteiligungsverfahren.
(Bildquelle: wer denkt was)
Grund zum Feiern hat in diesem Jahr wer denkt was: Seit nunmehr 15 Jahren steht das Unternehmen für digitale Innovation, Transparenz und den konstruktiven Dialog zwischen Verwaltung und Bürgerschaft. wer denkt was entstand 2011 als Ausgründung der TU Darmstadt; seitdem hat das Unternehmen zahlreiche Städte, Gemeinden, Landkreise und Institutionen bundesweit bei der Umsetzung moderner Beteiligungsprozesse begleitet –von der Beratung über die technische Entwicklung bis hin zum Betrieb der Plattformen, von digitalen eVoting-Tools für Jugendparlamentswahlen über Bürgerhaushalte und themenspezifische Online‑Dialoge bis hin zu Radverkehrskonzepten oder Quartiersentwicklungen.
Moderne Bürgerbeteiligung in der Praxis
„Unser Anspruch war von Anfang an, Beteiligung verständlich, niedrigschwellig und alltagstauglich zu machen. Dafür entwickeln wir digitale Lösungen, die Bürgerinnen und Bürger wie auch Verwaltungen wirklich weiterbringen“, erklärt Tobias Klug, Gründer und Geschäftsführer von wer denkt was.
Ein bekanntes Beispiel hierfür ist nach Angaben von wer denkt was der Mängelmelder Pro zur effizienten Bearbeitung von Hinweisen. Über den Dienst seien bereits mehr als 2,5 Millionen Meldungen eingereicht worden. Weitere Beispiele für erfolgreiche digitale Beteiligungsplattformen sind laut Hersteller sags-doch.de, die zentrale Beteiligungsplattform des Bodenseekreises und der Stadt Friedrichshafen (wir berichteten) oder der Bürgerhaushalt der Stadt Monheim am Rhein (wir berichteten). Dieser laufe bereits seit über einem Jahrzehnt und sei ein Vorzeigeprojekt für langjährige Bürgerbeteiligung. Auch „Marburg macht mit“ biete Bürgerinnen und Bürgern seit vielen Jahren eine feste Anlaufstelle, um online Ideen und Anliegen einzubringen.
„Wir verstehen digitale Bürgerbeteiligung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Unser Anspruch ist es, Verwaltungen und Bürgerinnen und Bürgern Werkzeuge an die Hand zu geben, die echten Dialog ermöglichen und Vertrauen schaffen“, so Theresa Lotichius, Geschäftsführerin wer denkt was.
Beteiligung weiterdenken – mit KI
Das 15-jährige Bestehen ist für wer denkt was nicht nur Anlass zum Rückblick, sondern auch zum Aufbruch in neue Entwicklungsfelder. In den kommenden Jahren möchte das Unternehmen Beteiligung noch inklusiver und barrierefreier gestalten.Ein verantwortungsvoller und zielgerichteter Einsatz von Künstlicher Intelligenz, mit „Human-in-the-Loop“-Kontrolle und DSGVO-konforme Standards, sei nötig, um Qualitätsanforderungen wie Nachverfolgbarkeit und Transparenz gerecht zu werden.
Die Vision: In wenigen Jahren soll die Beteiligungslandschaft auf vernetzten, datenbasierten Strukturen basieren, in der digitale Werkzeuge Beiträge aus vielfältigen Quellen effizient erfassen, auswerten und in Planungsprozesse einbinden. Teil dessen wird laut wer denkt was die Vernetzung mit Daten sein, die automatisiert von Sensoren erfasst und eingespielt werden. Erprobte und validierte KI-gestützte Prozesse unterstützen die Erfassung, Verknüpfung und Auswertung.
Ergänzt werden die kommunalen Beteiligungsprozesse durch betriebliche Partizipationsverfahren, mit denen Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden zur Qualitätssicherung des betrieblichen Standorts als Teil einer umfassenden Strategie der Fachkräftesicherung erfassen.
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