Mittwoch, 13. Mai 2026

IT-DienstleisterAKDB wird 55

[13.05.2026] Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern im Dienst der Kommunen. Sie hat sich in dieser Zeit von einem regionalen Anbieter für elektronische Datenverarbeitung zu einer bundesweit agierenden Unternehmensgruppe mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Beteiligungen entwickelt.
AKDB_Hauptverwaltung

AKDB: Seit 55 Jahren im Dienst der Kommunen.

(Bildquelle: AKDB)

Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) begeht 2026 ihr 55-jähriges Jubiläum. Die Gründungsurkunde wurde am 12. Mai 1971 im Münchner Rathaus unterzeichnet. In den folgenden Jahrzehnten hat sich die AKDB eigenen Angaben zufolge von einem regionalen Anbieter für elektronische Datenverarbeitung zu einer bundesweit agierenden Unternehmensgruppe mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Beteiligungen entwickelt. Seit über einem halben Jahrhundert sei die AKDB anerkannter Partner der Kommunen und Teil der kommunalen Familie.

Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing und Vorsitzender des AKDB-Verwaltungsrats, sagt dazu: „Seit 55 Jahren ist die AKDB ein verlässlicher Wegbereiter für eine Verwaltung, die mit der Zeit und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger geht. Mit ihrer Arbeit hat sie Brücken gebaut zwischen Tradition und digitaler Innovation – und damit die Türen zu einer modernen Verwaltung geöffnet. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch künftig gemeinsam die Digitalisierung als Chance für eine starke und transparente Verwaltung nutzen werden.“

Kommunen brauchen Orientierung

Der AKDB-Vorstandsvorsitzende Rudolf Schleyer betont: „Gemeinsam mit über 1.500 engagierten Mitarbeitenden wollen wir weiterhin unsere Demokratie digital und sicher gestalten, indem wir einen spürbaren Beitrag für das Funktionieren unseres Gemeinwesens leisten.“ Um das zu erreichen, so Schleyer, sei es notwendig, künftig neue Technologien in den Fokus zu nehmen und voranzutreiben: angefangen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der kommunalen Software über den IT-Betrieb in einer sicheren Verwaltungscloud bis hin zu Beratungs- und Projektmanagement-Services für Kommunen. „Umfassende IT-Dienstleistungen für die Verwaltungen werden immer wichtiger, weil Innovationszyklen kürzer werden“, so Schleyer. „Kommunalverwaltungen brauchen in einer zunehmend komplexen digitalen Landschaft vermehrt Orientierung. Nur so können wir unseren Gründungsauftrag weiterhin erfüllen: Kommunen bei der Digitalisierung zu unterstützen, Verwaltungsprozesse effizient zu gestalten und Bürgernähe zu fördern.“

Von der EDV zur digitalen Souveränität

Was 1971 mit Lochkartenlesern und ersten Datenverarbeitungszentren begann, hat sich bis heute zu einem umfassenden digitalen Lösungsangebot entwickelt: Ende‑zu‑Ende‑Lösungen, digitale Bürgerdienste und eine BSI‑zertifizierte Cloud‑Infrastruktur in eigenen Rechenzentren. Der Einsatz moderner Technologien entlastet laut AKDB Verwaltungspersonal insbesondere bei standardisierten Routineaufgaben in Zeiten des Fachkräftemangels, schafft Freiraum für komplexe Sachverhalte und stärkt die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung in Deutschland.





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