Montag, 21. September 2026

Kreis OldenburgSAP zentralisiert Abfallwirtschaft

[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft.
eine Frau schiebt eine Restabfalltonne auf die Straße

Kreis Oldenburg: Neue digitale Prozesse für die Abfallwirtschaft.

(Bildquelle: Kreis Oldenburg)

Der Kreis Oldenburg hat Anfang dieses Jahres in einem Großprojekt mit der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) seine Abfallwirtschaft zentralisiert: Die Erhebung der Abfallgebühren und die umfassende Verwaltung der Mülltonnen erfolgen nun über den Landkreis selbst. Diese Neuerung sorgt nicht nur für eine verbesserte Gesamtkoordination, sondern erhöht durch den Wegfall einzelner Meldungsschritte der Gemeinden und der Stadt auch die Effizienz dieses Verwaltungsbereichs maßgeblich.

Technische Grundlage für das Projekt war das bestehende SAP-System des Landkreises: Knapp 43.000 Geschäftspartner sowie 49.000 Veranlagungsobjekte wurden nach Angaben des IT-Dienstleisters KDO im Projektzeitraum hierher migriert. „Für uns war dieses Projekt technisch sehr spannend – wir hatten hier eine Herausforderung zu meistern, die wir so bislang nicht kannten“, berichtet Helge Weber, Mitarbeiter im Team SAP bei der KDO. 

Um die Abgaben und Steuern zukünftig zu verwalten und erheben, musste beispielsweise das Modul KM-StA in das bestehende SAP-System des Landkreises implementiert werden. Eine weitere Herausforderung: Die bisher bestehenden SEPA-Lastschriftmandate zum Gebührenausgleich wurden mit der Zentralisierung und der neuen fordernden Partei nichtig. Die Lösung: Die KDO stellte ein Webportal für das erneute Einholen der SEPA-Mandate zur Verfügung. „Die digitale Erteilung von SEPA-Lastschriftmandaten stellt in diesem Projekt ein Schlüsselelement dar“, erklärt Annette Schimm, Produktmanagerin SAP bei der KDO. „So konnten Bürgerinnen und Bürger flexibel, schnell und von zu Hause aus die neue Erlaubnis erteilen – die wiederum dank des vollständig digitalen Prozesses dem Landkreis unmittelbar vorlag und so erheblichen Verwaltungsaufwand sparte.“





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