BerlinAIS.chat unterstützt beim Lernen

Mit dem KI-Chatbot AIS.chat können Schülerinnen und Schüler unter anderem Gespräche mit historischen oder fiktiven Personen simulieren.
(Bildquelle: wrightstudio/123rf.com)
Der speziell für den pädagogischen Einsatz entwickelte KI-Chatbot AIS.chat steht ab sofort allen öffentlichen Schulen in Berlin kostenfrei zur Verfügung. Mit der datenschutzkonformen generativen KI-Anwendung können Lehrkräfte unter anderem Unterrichtsmaterialien erstellen, Unterrichtsstunden vorbereiten, Texte analysieren sowie individuell anpassbare KI-Assistenten nutzen. Darüber hinaus können sogenannte „Lernszenarien“ und „Dialogpartner“ erstellt und per Link oder QR-Code mit den Schülerinnen und Schülern geteilt werden. Lernszenarien ermöglichen eine interaktive und eigenständige Auseinandersetzung mit Lerninhalten. Dialogpartner simulieren Gespräche mit historischen oder fiktiven Personen und eröffnen neue Zugänge zu Unterrichtsthemen.
Wie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie weiter mitteilt, wurde die Einführung von AIS.chat eng durch die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit begleitet. Da KI zunehmend zur Lebensrealität junger Menschen gehöre, sei es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte frühzeitig einen reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie erlernen und erproben könnten, so Katharina Günther-Wünsch, Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. „Mit AIS.chat stellen wir den Berliner Schulen erstmals eine datenschutzkonforme KI-Anwendung zur Verfügung, die pädagogisch sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden kann. Damit stärken wir digitale Bildung und unterstützen Lehrkräfte zugleich ganz praktisch im Schulalltag. Berlin setzt damit ein klares Zeichen dafür, digitale Innovationen verantwortungsvoll und praxisnah in Schule zu integrieren“, erklärte Wünsch.
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