Montag, 29. Juni 2026

RIWA / GSGKooperation für GIS

[29.06.2026] Um Städten, Gemeinden und Zweckverbänden in den Landkreisen Regensburg und Neumarkt in der Oberpfalz künftig eine durchgängige GIS-Lösung bereitzustellen, haben die Unternehmen RIWA und die GIS Service GmbH ihre Kompetenzen gebündelt.
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RIWA und GSG kooperieren für Kommunen in den Landkreisen Regensburg und Neumarkt in der Oberpfalz.

(Bildquelle: Constantin Wenning/Unsplash)

Die Unternehmen RIWA und die GIS Service GmbH (GSG) bündeln ihre Kompetenzen, um kommunalen Kunden in den Landkreisen Regensburg und Neumarkt in der Oberpfalz sowie den dort ansässigen Zweckverbänden eine einheitliche, vollumfäng­liche GIS-Plattform bereitzustellen. Im Zuge der Zusammenarbeit setzt die GSG künftig auf das RIWA GIS-Zentrum und erweitert damit ihr bestehendes Leistungsportfolio um eine integrierte Systemlandschaft für kommunale Geodatenprozesse.

Auslöser für die Neuausrichtung war nach Angaben von RIWA unter anderem der wachsende Bedarf an mobilen GIS-Anwendungen für kommunale Kontroll- und Prüfprozesse, beispielsweise in den Bereichen Baum- und Spielplatzkontrolle oder Wasser- und Abwassermanagement. Nach einer Marktanalyse und technischen Evaluierung habe sich die GSG für RIWA als neuen strategischen Technologiepartner entschieden.

Mit der Kooperation stellt die GSG ihre GIS-Infrastruktur schrittweise vollständig auf das RIWA GIS-Zentrum um. Die Migration von bestehenden Kunden soll bis Ende 2026 abge­schlossen sein. Ab 2027 wird der Fokus dann verstärkt auf der Weiterentwicklung moderner GIS-Lösungen und mobiler Anwendungen liegen, teilt RIWA des Weiteren mit. Das Regensburger Unternehmen über­nehme dabei sowohl den Vertrieb als auch die Beratung, die Datenaufbereitung, die Implementierung und den First-Level-Support für seine kommunalen Kunden. RIWA stelle als Softwarehersteller die technologische Plattform bereit, unterstütze bei technischen Spezial­schulungen und verantworte die Weiterentwicklung des GIS-Zentrums sowie der integrierten Fachmodule und Anwendungen.

Einheitliche Bedienoberfläche für vielfältige Aufgaben

Für die kommunalen Kunden bedeutet die Umstellung auf RIWA laut Hersteller insbesondere eine Verein­heitlichung der Systemlandschaft. Statt unterschiedlicher Programme und Bedienoberflächen steht künftig eine einheitliche Plattform zur Verfügung, über die sämtliche GIS-bezogene Prozesse abgebildet werden können. Gleichzeitig erhalten die Anwender Zugang zu einem breiten Spektrum an Modulen und mobilen Apps für unterschiedliche kommunale Aufgaben – von der Verwaltung von Geodaten über die Dokumentation von Kanal- und Wassernetzen bis hin zur digitalen Bauantragsbearbeitung und Vermessungslösungen. Das vereinfache nicht nur Arbeitsabläufe, sondern verbessere auch die durchgängige Nutzung von Geodaten in der Verwaltungspraxis.

„Die Anforderungen an die kommunale Verwaltung sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gleichzeitig erschwert die zunehmend angespannte Personalsituation vielerorts die Bewältigung dieser Aufgaben“, sagt Martin Fischer, Geschäftsführer der GIS Service GmbH. „Mit RIWA haben wir einen Partner gefunden, der ein ausgereiftes und umfassendes GIS-Portfolio bietet, das die Grundlage für eine einheitliche Plattform schafft. Zugleich wer­den wir im technischen Betrieb deutlich entlastet, weil Aufgaben wie Serverbetrieb, Daten­sicherung und die Gewährleistung der Ausfallsicherheit entfallen. Dadurch gewinnen wir zusätzliche Kapazitäten für die enge Betreuung unserer kommunalen Kunden und die Weiterentwicklung praxisnaher Dienstleistungen.“

Reinhard Kofler, Geschäftsführer RIWA, ergänzt: „Mit der GIS Service GmbH arbeiten wir mit einem erfahrenen Dienstleister zusammen, der tief in den Verwaltungsabläufen vor Ort verankert ist und den direkten Zugang zu Städten, Märkten, Gemeinden, Abwasser- und Wasserzweckverbänden in den Landkreisen Regensburg und Neumarkt in der Oberpfalz sicherstellt. Die Kombination aus Plattformtechnologie und regionaler Betreuung schafft eine starke Basis, um GIS-Lösungen konsequent an den Bedürfnissen von Kommunen auszurichten und ihnen komplexe Geodaten verständlich, nutzbar und zugänglich zu machen.“





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