Dienstag, 25. August 2026
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

auf die Frage, ob eine kommunale Verwaltung bei der Entwicklung eigener Open-Source-Lösungen für verschiedenste Anforderungen kreativ und produktiv sein kann, muss Kaiserslautern mit einem lauten „Ja!“ geantwortet haben. Mit gleich drei hauseigenen digitalen Projekten nimmt die Stadt am Open-Source-Wettbewerb teil, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung steht und dessen Finale Mitte Oktober im Rahmen der Smart Country Convention (SCCON) stattfindet. Mehr über die städtischen Projekte und den Wettbewerb finden Sie heute im Newsletter. Schon jetzt kann übrigens online für den Publikumspreis abgestimmt werden.

Die SCCON hat inzwischen ihren festen Platz im Kalender. Ende September findet in Karlsruhe erstmals ein neues Format statt: Die von einem breiten Konsortium getragene Konferenz „LÄND of GovTech“ will sich als Leitkonferenz für die digitale Zukunft der öffentlichen Verwaltung etablieren. Vor dem Hintergrund der Initiative für einen handlungsfähigen Staat und der föderalen Modernisierungsagenda will sie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre dieser und der weiteren Meldungen sowie eine gute Restwoche.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Mühlke, Redakteurin


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  Inhalt  
     
  Open-Source-Wettbewerb: Kaiserslautern mit drei Projekten dabei  
  Bremen: Leitplanken für Verwaltungs-KI  
  Dresden: Priorisierungsmodell für EUDI-Wallet entwickelt  
  TSA Public Service/brainocons: Verwaltungswissen für KI-Assistenten  
  Dortmund: Recruiting per Instagram  
  GISA: Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 vorgelegt  
  Sachsen: Wohnsitzanmeldung zügig ausgerollt  
  Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt  
  Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung  
  Kreis Darmstadt-Dieburg: Belastbare Daten für die Wohnraumbedarfsanalyse  
  Wiesbaden: Jeder dritte Parkvorgang ist digital  
  Baden-Württemberg: GovTech-Konferenz in Karlsruhe  
     
 
 
  Aktuelle Termine  
  Branchenindex  
     
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Open-Source-Wettbewerb
Kaiserslautern: Verwaltungsweiter DMS-Einsatz. Kaiserslautern mit drei Projekten dabei
Bevölkerungsdaten auswerten, Ferienprogramme organisieren, Gäste einchecken: Mit drei eigenen Open-Source-Anwendungen tritt Kaiserslautern beim diesjährigen Wettbewerb für die öffentliche Verwaltung an. Über den Community-Award entscheidet auch das Publikum.
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Bremen
Rathaus der Freien und Hansestadt Bremen, mit Arkaden und drei markanten Stufengiebeln, Deutschlandflagge wehtt, blauer Himmel. Leitplanken für Verwaltungs-KI
Der Bremer Senat hat jetzt eine KI-Strategie für die Verwaltung beschlossen. Sie soll den Einsatz der Technologie mit sieben Handlungsschwerpunkten und 39 Projekten verbindlich steuern, um Verfahren zu beschleunigen, Beschäftigte zu entlasten und die Datenhoheit zu sichern.
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Dresden
Priorisierungsmodell für EUDI-Wallet entwickelt
Dresden hat ein Modell entwickelt, mit dem Kommunen geeignete Verwaltungsleistungen für die EUDI-Wallet systematisch priorisieren können. Der mehrstufige Ansatz verbindet fachliche, technische und rechtliche Kriterien mit politischer Steuerung und soll auch anderen Kommunen Orientierung geben.
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TSA Public Service/brainocons
Verwaltungswissen für KI-Assistenten
Statt Informationen in mehreren Systemen zu suchen, sollen Verwaltungsmitarbeitende sie künftig direkt über KI-Assistenten abrufen können. TSA Public Service und brainocons wollen dafür interne Wissensquellen mit laufend aktualisierten Verwaltungsinformationen verbinden.
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Dortmund
Hand über einer gelb-grauen Tischoberfläche, dazu kleine Holzquader mit aufgedruckten menschlichen Silhouetten, die „Personal“ versinnbildlichen sollen Recruiting per Instagram
Die Stadt Dortmund hat auf Instagram einen Karriere-Account gestartet. Er informiert über Ausbildung, duales Studium und Karrierewege im öffentlichen Dienst und gibt Einblicke in verschiedene Berufsfelder. So will die Stadt junge Menschen frühzeitig bei der Berufsorientierung erreichen und die berufliche Vielfalt der Stadtverwaltung zeigen.
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GISA
Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 vorgelegt
GISA hat im Geschäftsjahr 2025/26 Umsatz und Betriebsergebnis auf neue Höchststände gesteigert. Besonders im öffentlichen Sektor prägten Cloud-Transformation, IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz die Digitalisierungsprojekte.
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Sachsen
In der Freien und Hansestadt Hamburg ist jetzt der Online-Dienst elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) an den Start gegangen. Wohnsitzanmeldung zügig ausgerollt
Die Elektronische Wohnsitzanmeldung ist in Sachsen inzwischen in 205 Meldestellen verfügbar. Damit können nach Angaben des kommunalen IT-Zweckverbands KISA mehr als 90 Prozent der Bevölkerung ihren Wohnsitz vollständig digital und ohne Behördengang an- oder ummelden.
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Gemeinde Jork
App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt
Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht.
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Kleve
Online-Umfrage zur Klimaanpassung
Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.
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Kreis Darmstadt-Dieburg
Drei Frauen stehen in einem Zimmer nebeneinander, die mittlere hält ein Dokument fest Belastbare Daten für die Wohnraumbedarfsanalyse
Der Kreis Darmstadt-Dieburg stellt seinen Kommunen künftig mit einer KI-basierten Wohnraumbedarfsanalyse eine belastbare Grundlage für die Wohnraumplanung zur Verfügung. Die Analyse soll kleinräumige Entwicklungen sichtbar machen und frühzeitig zeigen, wo bezahlbarer Wohnraum fehlt.
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Wiesbaden
Parkscheinautomat, davor Arm und Hand mit Handy Jeder dritte Parkvorgang ist digital
Das Handyparken hat sich in Wiesbaden zum Bezahlen von Parkgebühren etabliert. Über ein Drittel der Parkvorgänge werden digital abgewickelt. Die Stadtverwaltung profitiert von der komfortablen Möglichkeit ebenfalls: Die erforderliche technische Vorrichtung tragen die Parkenden bereits in ihrer Tasche.
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Baden-Württemberg
Konferenzlogo, gelb auf dunkelblau GovTech-Konferenz in Karlsruhe
Am 30. September bringt die neue Konferenz „LÄND of GovTech“ in Karlsruhe Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt sollen die Themen Verwaltungsmodernisierung, Deutschland-Stack, Künstliche Intelligenz und Justizcloud stehen.
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  Termine  
 
 

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