Open-Source-WettbewerbKaiserslautern mit drei Projekten dabei

Kaiserslautern ist beim diesjährigen Open-Source-Wettbewerb gleich mit drei Vorhaben im Rennen.
(Bildquelle: Stadt Kaiserslautern)
Zum wiederholten Mal hat es die Stadt Kaiserslautern geschafft, sich für den Open-Source-Wettbewerb für öffentliche Verwaltung zu qualifizieren – und zwar gleich mit drei hauseigenen digitalen Projekten. An dem von der Open Source Business Alliance (OSBA) ausgelobten Wettbewerb nehmen zahlreiche Behörden aus Bund, Ländern und Gemeinden teil (wir berichteten). Der Wettbewerb findet im Jahr 2026 zum zweiten Mal statt, das Finale und die Preisverleihung erfolgen am 15. Oktober im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin. Nach Abschluss der Jury-Bewertung soll Anfang September die Shortlist bekannt gegeben werden, damit sich die Finalistinnen und Finalisten auf ihre Präsentation in Berlin vorbereiten können. Auf Basis dieser Präsentationen bestimmt dann die Jury vor Ort die Gewinner in den einzelnen Kategorien. Darüber hinaus sind alle Beiträge – darunter auch die drei Einreichungen aus Kaiserslautern – für das Community-Voting nominiert. Auf der Wettbewerbs-Website kann über die eingereichten Projekte abgestimmt werden. Auch der Community-Award wird auf der Smart Country Convention verliehen.
Von der Bevölkerungsanalyse bis zum Check-in
Die drei Einreichungen zeigen, für welch unterschiedliche Aufgaben Kaiserslautern eigene Open-Source-Lösungen entwickelt hat. KoNoMo ist eine webbasierte Anwendung zur schnellen räumlichen Analyse von Bevölkerungsdaten aus kommunalen Melderegistern. Das System wurde aus dem KOSIS-Data Explorer weiterentwickelt und auf diesen Anwendungsfall spezialisiert. Der Data Explorer erreichte beim Open-Source-Wettbewerb im vergangenen Jahr einen Platz unter den ersten drei.
Mit dem Projekt Ferienprogramm lassen sich kommunale Ferienangebote für Kinder und Jugendliche digital organisieren, veröffentlichen und verwalten. Auch die Anmeldung erfolgt über die webbasierte Open-Source-Software. Sie bündelt bislang häufig papierbasierte und manuelle Abläufe wie Anmeldeformulare, telefonische Anmeldungen, E-Mail-Abstimmungen und dezentrale Excel-Listen in einem medienbrucharmen Fachverfahren. Die dritte Einreichung ist eine webbasierte Anwendung für das Gäste- und Einladungsmanagement bei Veranstaltungen. Sie verwaltet die Daten der Teilnehmenden, automatisiert Einladungsprozesse und unterstützt den Check-in vor Ort per QR-Code.
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