Dienstag, 27. Oktober 2026

LämmerzahlEinheitliche Plattform für die Sozialverwaltung

[27.10.2026] Die geplante Sozialstaatsreform stellt Kommunen auch bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse vor neue Herausforderungen. Der Softwareanbieter Lämmerzahl sieht in integrierten Fachverfahren einen wesentlichen Schlüssel, um gesetzliche Anforderungen effizient umzusetzen und die Sozialverwaltung langfristig zu entlasten.
Eine Gruppe von Businesspersonen sitzen an einem Tisch und besprechen sich

Mit LÄMMkom LISSA können Kommunen die Sozialstaatsreform ressourcenschonend bewältigen.

(Bildquelle: Johannes Arlt für die LÄMMERZAHL GmbH
)

Die Soziale Sicherung konsequenter an den Lebenslagen der Menschen auszurichten ist das Ziel der anstehende Sozialstaatsreform. Für die Kommunen verspricht das eine Reduzierung der Komplexität sowie verbindliche Standards, die die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben beschleunigen und langfristig zu einer Entlastung der Verwaltung sowie einer zielgenaueren Betreuung der Bürgerinnen und Bürger führen.

Nach Einschätzung des Unternehmens Lämmerzahl lassen sich die Herausforderungen der Reform insbesondere dann effizient bewältigen, wenn die eingesetzten Fachverfahren bereits heute eine hohe Integration aufweisen. Statt für die Bereiche Arbeit, Jugend, Soziales und Wohngeld unterschiedliche Fachverfahren einzusetzen, empfiehlt das Dortmunder Unternehmen eine einheitliche Plattform. Die Software LÄMMkom LISSA bilde etwa verschiedene Rechtsgebiete, darunter SGB II, SGB VIII, SGB XII und das Wohngeldgesetz, in einem System ab. Dadurch lassen sich laut Hersteller Schnittstellen reduzieren, Schulungsaufwände verringern und Betriebskosten senken. Im Vergleich zu getrennten Lösungen oder zusätzlichen komplexen Portalen ergäben sich so signifikante Einsparpotenziale für die kommunalen Haushalte. 

Auch neue Anforderungen wie die Registermodernisierung könnten in einer integrierten Systemlandschaft einfacher umgesetzt werden, da entsprechende Funktionen nur einmal entwickelt und implementiert werden müssten. 

Mit LÄMMkom LISSA WEB bietet Lämmerzahl nach eigenen Angaben zudem einen browserbasierten Zugang zum Fachverfahren. Dieser ermöglicht einen betriebssystemunabhängigen Einsatz sowohl in lokalen Cloud-Umgebungen als auch in der Cloud des Anbieters. Die Web-Technologie reduziere den Administrationsaufwand in den kommunalen IT-Abteilungen und erleichtere die Bereitstellung von Software-Updates sowie die Umsetzung gesetzlicher Änderungen.

„Wer statt vieler Einzellösungen auf eine einzige Plattform setzt, die bereits heute die Anforderungen von morgen abbildet, kann dem Digitalisierungs- und Handlungsdruck durch die Sozialstaatsreform gelassen entgegensehen“, erklärt Jürgen Lämmerzahl. Das Unternehmen sieht die Konsolidierung kommunaler Fachverfahren als wichtige Voraussetzung, um die Sozialverwaltung zukunftsfähig aufzustellen.





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