Freitag, 27. März 2026

CPA SystemsEinblick in den virtuellen Wald

[19.10.2010] Im Rahmen des Forschungsprojektes Virtueller Wald hat das Unternehmen CPA Systems eine Prozesskettenoptimierung vorgestellt, welche unter anderem für die georeferenzierte Holzernte genutzt werden kann.

Einblick in den aktuellen Stand des Forschungsprojekts Virtueller Wald hat die Firma CPA Systems im Rahmen der Fachmesse Intergeo (5. bis 7. Oktober 2010, Köln) gegeben. Der Virtuelle Wald modelliert reale Waldbestände als virtuelles Ökosystem und virtuellen Produktionsstandort und stellt auf dieser Basis Informations-, Planungs- und Orientierungsgrundlagen für die Forst- und Holzwirtschaft sowie für den Naturschutz bereit. An dem Projekt arbeiten die Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF) und das Institut für Mensch-Maschine-Interaktion der RWTH Aachen gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald & Holz NRW und weiteren Partnern. Ziel ist es, die Daten von Einzelbäumen mit ihrem genauen geografischen Standort zu erfassen und für Anwendungen rund um die biologische und technische Produktion qualitätsgesichert bereitzustellen. CPA Systems realisiert im Rahmen des Projekts die IT-Infrastruktur. Um die großen Datenmengen zu bewältigen – in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 240 Millionen Bäume – sowie neue Methoden zur Versionierung und Historisierung aller forstwirtschaftlich interessanten Datenbestände bereitstellen zu können, wird nach Herstellerangaben auf eine offene und interoperable Service-Architektur gesetzt. Auf der Intergeo präsentierte CPA Systems nun die Realisierung der Prozesskettenoptimierung von der Pflanzung bis zur Ernte. Anwendungsbeispiele sind die fernerkundungsgestützte Waldinventur oder die georeferenzierte Holzernte. RIF-Vorstand Professor Jürgen Roßmann: „Die Lösung bringt moderne Logistik- und Automatisierungskonzepte in den Wald, mit denen die dortigen Rohstoffvorräte für die Holzwirtschaft transparent, planbar und effizient zugreifbar werden.“





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