StudieIT kommt in Schulen zu kurz
Eine sinnvolle Einbindung moderner IT-Lösungen in den Unterricht findet in Deutschland bislang kaum statt. So lautet das zentrale Ergebnis der Studie „Innovation in Education“, für welche das Unternehmen Dell 1.600 Schüler, Lehrer und Eltern in Deutschland, den USA und China befragt hat. Demzufolge liegt der Prozentsatz der Schüler, die IT in der Schule zwischen ein und zwei Stunden täglich nutzen in Deutschland bei lediglich 30 Prozent; in den USA sind es 34 in China 57 Prozent. Gründe für die zurückhaltende Nutzung von neuen Medien im Unterricht sind laut der Studie vor allem die unzureichende IT-Ausstattung der Schulen und mangelndes Fachwissen der Lehrer. Rund die Hälfte der Lehrer in Deutschland (51 Prozent) und China (54 Prozent) sowie mehrheitlich in den USA (64 Prozent) gaben an, dass ihre Schüler geschickter in der IT-Anwendung sind als sie selbst. Viele Pädagogen empfinden dabei die Möglichkeiten zur Weiterbildung im IT-Bereich als nicht ausreichend. Es bestehe demzufolge Potenzial, das Bildungsangebot für Lehrer weiter auszubauen und zu verbessern, heißt es in der Studie weiter. „Weltweit herrscht Einigkeit, dass IT-gebundenes Lernen die Leistungen der Kinder steigern kann“, sagt Michael Horn, Executive Director und Bildungsspezialist am Innosight Institute, einem Think Tank in San Mateo, Kalifornien. „Damit der Einsatz von IT in der Schule seine Wirkung entfalten kann, müssen neue Bildungsmodelle kreiert oder bewährte vorangetrieben werden. Essenziell dabei ist, den Schüler in den Mittelpunkt zu stellen.“ Ihre Ideen für die Entwicklung von Lösungen im Bildungsbereich können Studenten ab sofort im Rahmen der Dell Education Challenge einreichen. Für die Initiative stellt das IT-Unternehmen 30.000 US-Dollar (rund 23.000 Euro) zur Verfügung.
Nordrhein-Westfalen: KI-Assistenzen für Schulleitungen
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Würzburg: Schul-IT ertüchtigt
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Worms: 27 Schulen, eine Plattform
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Schleswig-Holstein: Alle Schulen am Netz
[02.06.2026] Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Schulen ans Netz“: Als erstes Flächenland in der Bundesrepublik hat Schleswig-Holstein alle seine öffentlichen Schulen an das Glasfasernetz angebunden. mehr...
Berlin: AIS.chat unterstützt beim Lernen
[26.05.2026] In Berlins öffentlichen Schulen kann jetzt mit dem Chatbot AIS.chat gearbeitet werden. Die datenschutzkonforme KI-Lösung unterstützt Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und soll Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
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Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...




















