Dienstag, 31. März 2026

RheinlandErprobungsraum für IT

[13.11.2012] Als zweiter Erprobungsraum für IT-Angebote des Staates dient nach der Metropolregion Rhein-Neckar jetzt das Rheinland. Interkommunal kooperiert wird beim Aufbau einer offenen Bildungsinfrastruktur, bei mobilen und vernetzten Verwaltungsdiensten sowie offenen Verwaltungsdaten.

Gestern (12. November 2012) haben Oberbürgermeister, Landräte und Verwaltungsvertreter den „Erprobungsraum Rheinland für innovative und vernetzte Verwaltung“ aus der Taufe gehoben. Wie das Bundesinnenministerium mitteilt, handelt es sich bei dem Vorhaben um eine Initiative der Arbeitsgruppe 3 des IT-Gipfels nach dem Vorbild und in Kooperation mit der Metropolregion Rhein-Neckar. Ziel sei es, innovative IT-Lösungen und Modernisierungsvorhaben in der Praxis zu erproben. Bundes-CIO Cornelia Rogall-Grothe sagte bei der Unterzeichnung: „Nur wenn wir es schaffen, unsere E-Government-Visionen hinein in die Verwaltungen und hin zum Bürger zu tragen, schaffen wir Modernisierung und Veränderung.“ Mit dem Aufbau einer offenen Bildungsinfrastruktur, mobilen und vernetzten Verwaltungsdiensten sowie offenen Verwaltungsdaten setzt die Erprobungsregion Rheinland mit mehr als 20 kommunalen Gebietskörperschaften auf drei Kooperationsfelder. Der Aufbau einer offenen Bildungsinfrastruktur umfasst nach Angaben der Stadt Köln beispielsweise eine gemeinsame Schul-Cloud, der Bereich offene Verwaltungsdaten beinhaltet Portale für Geodaten, Bürgerbeteiligungen und Open Budget. Im Kooperationsfeld mobile Verwaltungsdienste und vernetzte Aufgabenerledigung sei bereits mit dem einheitlichen Behördenruf 115 begonnen worden. Andere Vorhaben sind laut Stadt Köln die wohnortübergreifende Kfz-Zulassung, mobile Dienste zum Anliegen-Management oder die elektronische Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Alle mobilen Anwendungen und Applikationen der Teilnehmerkommunen sollen in die neue, nationale Informationsplattform für öffentliche Apps aufgenommen werden, die auf dem IT-Gipfel freigeschaltet wird. Wie die Stadt Köln weiter mitteilt, ist der Erprobungsraum Rheinland offen für weitere Mitglieder und Themen. Eine erste Bilanz soll auf dem IT-Gipfel 2013 gezogen werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Social Media
Screenshot des Krefelder Kanals auf Mastodon.

Krefeld: Mastodon stärkt digitale Souveränität

[03.03.2026] Mit ihrem neuen Social-Media-Kanal bei Mastodon will die Stadt Krefeld ihre Kommunikation unabhängiger von großen, werbefinanzierten Social-Media-Plattformen aus den USA gestalten und alternative digitale Infrastrukturen stärken. Die etablierten Social-Media-Kanäle bei Facebook, Instagram, YouTube, LinkedIn und Bluesky bleiben bestehen. mehr...

Aachen: Jetzt auch auf WhatsApp

[20.02.2026] 
Wer sich über Neues aus der Verwaltung der Stadt Aachen auf dem Laufen halten will, kann dazu jetzt den neuen WhatsApp-Kanal der Kommune nutzen. mehr...

Einige abgestellte Polizei-PKWs

Polizeipräsidium Reutlingen: Informieren über WhatsApp

[13.02.2026] Immer mehr öffentliche Stellen nutzen die Kanalfunktion von WhatsApp, um Bürgerinnen und Bürger über ihre Arbeit, aber auch über aktuelle Lagen zu informieren. Ab sofort ist auch das Reutlinger Polizeipräsidium darunter, das gleich vier Landkreise abdeckt. mehr...

Kassel_start_Amtfluencer auf LinkedIn

Kassel: Amtfluencer auf LinkedIn

[01.12.2025] Das Pilotprojekt Amtfluencer hat die Stadt Kassel auf LinkedIn gestartet: 13 Beschäftigte aus allen Teilen der Verwaltung geben persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag und zeigen, wie vielfältig die städtischen Aufgaben sind. mehr...

Instagram-Kanal der Stadt Oldenburg auf Handy in der Hand angezeigt

Oldenburg: Feedback zu Instagram

[19.09.2025] Die Stadt Oldenburg fragt ihre Nutzer nach Feedback zum städtischen Instagram-Auftritt. Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist bis Ende September möglich. mehr...

Eine Hand hält ein Smartphone, auf dessen Bildschirm der neue WhatsApp-Kanal der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit Informationen zu Veranstaltungen, Freizeitangeboten und Verkehrshinweisen angezeigt wird.

Darmstadt: Erfolgreiche Kommunikationsstrategie

[15.09.2025] 
Sozialen Medien kommt im Kommunikationsmix der Stadt Darmstadt eine wichtige Rolle zu. Um die Social-Media-Präsenz auszubauen, ist zum Beispiel die Einführung weiterer Kanäle wie LinkedIn oder TikTok geplant. Zudem will die Stadt einen Newsroom etablieren. mehr...

Mannheim: Feuerwehr startet auf Social Media

[12.09.2025] Auf Instagram und Facebook ist jetzt die Feuerwehr Mannheim vertreten. Darüber werden Sofortmeldungen bei Gefahrensituationen sowie Einsatzberichte und Einblicke in den Alltag der Feuerwehr geteilt. Informationen zu Einstellungsverfahren und Ausbildungsmöglichkeiten runden das Angebot ab. mehr...

Screenshot TikTok-Kanal Hannover

Hannover: Kanal für die junge Community

[04.09.2025] Über einen eigenen Kanal auf TikTok verfügt jetzt Niedersachsens Landeshauptstadt. Hannover hat sich für einen offiziellen Kanal auf der Plattform entschieden, um in den Austausch mit jungen Menschen zu kommen. mehr...

Ein Mann filmt eine junge Frau vor dem Kasseler Rathaus.
bericht

Kassel: Vom Experiment zur Strategie

[27.08.2025] Soziale Medien sind in Kassel längst ein zentraler Bestandteil der Stadtkommunikation. Dabei liked und shared die Stadt auf verschiedenen Kanälen – und erreicht mit kreativen und unterhaltsamen Videos über TikTok auch eine jüngere Zielgruppe. mehr...

Ein Mann bedient ein Smartphone, über dem unterschiedliche Emojis schweben.
bericht

Social Media: Amtfluencer als Megatrend

[14.08.2025] Amtfluencer machen Behörden und Kommunen in sozialen Medien sichtbar. Sie berichten persönlich, glaubwürdig und oftmals aus freien Stücken über ihren Berufsalltag – und vermitteln so höchst erfolgreich zwischen Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Mönchengladbach: Stadt-News bei WhatsApp

[11.08.2025] Die Stadt Mönchengladbach startet einen WhatsApp-Kanal, über den wichtige Ankündigungen, Verkehrshinweise und Service-Angebote direkt aufs Smartphone gesendet werden. Der Kanal ist aktuell im Verifizierungsverfahren, kann aber schon abonniert werden. mehr...

Junge Menschen stehen vor dem Stuttgarter Rathaus. In der Hand halten sie ein Smartphone mit dem TikTok Logo und dem Account-Namen @stadt.stuttgart darauf.

Stuttgart: TikTok‐Kanal gestartet

[07.08.2025] Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart erweitert ihre Social‐Media‐Kommunikation und ist ab sofort auch auf TikTok vertreten. Die Beiträge für die Plattform werden von der Onlineredaktion gemeinsam mit jungen Mitarbeitenden aus verschiedenen Ämtern erstellt. mehr...

Screenshot des Instagram-Kanals visitpforzheim.de

Pforzheim: Goldstadt per Instagram erleben

[01.08.2025] Mit einem eigens dafür eingerichteten Instagram-Kanal will Pforzheim auf die touristischen Highlights der Stadt aufmerksam machen. Unter dem Motto Goldstadt erleben bietet visitpforzheim.de Interessierten unter anderem Veranstaltungshinweise, Tourenvorschläge oder hochwertige Bilder an. mehr...

Screenshot der Social-Media-Wall auf der Website des Kreises Heilbronn

Kreis Heilbronn: Social-Media-Wall eingerichtet

[29.07.2025] Eine Social-Media-Wall hat der Kreis Heilbronn auf seiner Website eingerichtet. Damit können alle Interessierten die Aktivitäten der Kommune in den sozialen Medien verfolgen – auch ohne eigenen Facebook- oder Instagram-Account. mehr...

Heidelberg: Mit WhatsApp mehr erreichen

[13.05.2025] Die Stadt Heidelberg ergänzt ihr Social-Media-Angebot um den Messenger-Dienst WhatsApp. Im Kanal erhalten die Bürgerinnen und Bürger tagesaktuelle Nachrichten ebenso wie Eilmeldungen oder einen Themenüberblick zur aktuellen Stadtblattausgabe. mehr...