Databund20. Geburtstag gefeiert

Der Databund feiert 20-jähriges Jubiläum.
(Bildquelle: fabrikacrimea/123rf.com)
Der Databund wurde im Januar 2006 mit einer Gründungsversammlung aus der Taufe gehoben. Vorausgegangen waren viele Jahre einer Zusammenarbeit der untereinander im Wettbewerb stehenden Unternehmen im Rahmen der Standardisierungsarbeitsgruppen im Projekt Media@Komm. Die Gründungsunternehmen erkannten laut einer Pressemeldung des Databunds, dass zunehmend unfaire Marktbedingungen im öffentlichen Sektor ihnen das Arbeiten immer schwerer machten. Diesen Entwicklungen waren sie als einzelne Unternehmen nahezu hilflos ausgeliefert. Dies war der Gründungsgedanke: Gemeinsam für einen fairen Wettbewerb eintreten und als mittelständische IT-Wirtschaft im öffentlichen Sektor sichtbar werden.
Nun ist der Verband 20 Jahre alt und hat in dieser Zeit eigenen Angaben zufolge viel, aber bei Weitem nicht alles erreicht. Mit mittlerweile mehr als 80 Mitgliedern, einer eigenen Databund Services GmbH für das Veranstaltungsmanagement und der eigenen Kongressmesse KommDIGITALE habe sich der Verband erfolgreich platziert. Er sei über seine GmbH Dienstleister und Partner für bekannte Veranstalter der kommunalen Szene. Der Databund ist Ansprechpartner für Politik und Verwaltung, wenn es um Fragen von Fachsoftware, Standards und IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung geht und unterstützt den IT-Planungsrat mit seinem Sitz im Standardisierungsboard FIT-SB. Der Databund pflege zudem den offenen Austausch mit den CIOs von Bund und Ländern sowie ihren Akteuren. Dazu gehöre auch die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako und ihre Mitglieder. Für den Austausch mit der Politik veranstalte der Databund inzwischen zum vierten Mal mit der Parlamentarischen Digitalnacht ein eigenes Format, an dem zahlreiche Abgeordnete aus Bund und Ländern teilnehmen.
Zahlreiche Arbeitsfelder für die Zukunft
Der Databund-Vorstandsvorsitzende Sirko Scheffler sieht für die Zukunft noch zahlreiche Arbeitsfelder: „Wir müssen als Verband dafür sorgen, dass die Kommunen und ihre IT-Auftragnehmer ein stärkeres Gewicht in den bundesweiten Großprojekten bekommen, damit mehr Praxiswissen und kommunale Realität für bessere und funktionierende Projektergebnisse sorgen, damit digitale Dienste endlich bei den Bürgern ankommen. Daneben ist auch unsere Forderung nach einem fairen Wettbewerb inzwischen noch aktueller als vor 20 Jahren.“ Databund-Geschäftsführer Detlef Sander ergänzt: „Wir sehen eine zunehmende versteckte Verstaatlichung von Bereichen, die bisher der freien Wirtschaft überlassen waren, zum Nachteil von uns BürgerInnen und Unternehmen.“
Der Databund beging sein Jubiläum am 25 März 2026 mit einer Geburtstagsparty mit 450 Gästen im Rahmen seiner Kongressmesse KommDIGITALE in Bielefeld. Alle aktuellen und ehemaligen Vorstände des Verbands waren geladen. Gründungs- und Ehrenvorsitzender Ulrich Schlobinski skizzierte die ersten zehn Verbandsjahre, gefolgt von den ehemaligen Vorsitzenden Detlef Sander und Stephan Hauber. Der heutige Vorstandsvorsitzende Sirko Scheffler gab einen Ausblick auf die zukünftige Verbandsentwicklung.
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