Freitag, 11. September 2026

DresdenAufnahmen für Starkregenmodell

[08.08.2025] Anhand eines detaillierten Oberflächenmodells will Dresden künftig die Auswirkungen von Starkregenereignissen simulieren. Mit Kamera und Laserscanner ausgestattete Fahrzeuge erstellen nun die dafür erforderlichen Bilddaten.
Ein mit Kamera und Laserscanner ausgestattetes Fahrzug von Cyclomedia steht vor einem historischen Gebäude.

Die Aufnahmen entsprechen den Kriterien der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), personenbezogene Daten werden unkenntlich gemacht.

(Bildquelle: Cyclomedia)

Ein detailliertes Oberflächenmodell soll künftig die Auswirkungen von Starkregenereignissen in Dresden simulieren. Mit diesem Ziel erfassen jetzt Fahrzeuge der Firma Cyclomedia Deutschland per Kamera und Laserscanner die Umgebung in ausgewählten Bezirken der sächsischen Landeshauptstadt. Wie die Kommune mitteilt, erfüllen die Aufnahmen die Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Gegebenenfalls enthaltene personenbezogene Daten wie erkennbare Gesichter und Kfz-Kennzeichen werde die Firma unkenntlich machen. Auch werden die Bilddaten ausschließlich innerhalb der Stadtverwaltung ausgewertet und nicht veröffentlicht.„Mit dem Modell können wir Starkregenereignisse und deren Auswirkungen besser voraussagen“, erklärt René Herold, Leiter des Dresdner Umweltamtes. Die Risikoanalyse werde zuverlässiger. „Aber nicht nur das leisten die erhobenen Daten. Die breite Datenbasis kann fachämterübergreifend eingesetzt werden. So können auch Themen wie Barrierefreiheit, Straßen- und Radwegeplanung oder die Einsatzplanung von Sicherheits- und Hilfskräften zukünftig einfach und zügig bearbeitet werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um Dresden sicherer, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.“ Die Aufnahmefahrten sind nach Angaben der Stadt voraussichtlich Anfang September 2025 abgeschlossen.



Stichwörter: Smart City, Dresden


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