Freitag, 20. Februar 2026

KrefeldBeteiligung digital

[04.08.2022] Dem Portal Beteiligung.NRW hat sich die Stadt Krefeld angeschlossen, um ihren Bürgern künftig eine zentrale Plattform für E-Partizipation bieten zu können. Die Erprobungsphase, die mit einer Umfrage zum neuen Bürgerservice-Center gestartet ist, läuft etwa ein Jahr.

Die Stadtverwaltung Krefeld bietet ihren Bürgern in Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot ab sofort eine zentrale elektronische Möglichkeit, sich an wichtigen Entwicklungen zu beteiligen. Hierfür hat sich die Kommune laut eigenen Angaben dem vom Land Nordrhein-Westfalen kürzlich fertiggestellten Bürgerbeteiligungsportal Beteiligung.NRW angeschlossen. Oberbürgermeister Frank Meyer betont: „Die Erfahrung zeigt, dass die Menschen in Krefeld gerne mitreden möchten und ihre Ideen einbringen, wenn es um die Entwicklung unserer Stadt geht. Mit dem neuen zentralen Portal verbessern wir die digitalen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und können die Bürgerinnen und Bürger unkompliziert und kurzfristig zu verschiedenen Themen einbinden.“

Zentrale virtuelle Adresse für Beteiligungen

Das Wirtschaftsdezernat hat die Einführung des Beteiligungsportals im Rahmen des Programms Smart City vorangetrieben und unterstützt die Fachabteilungen bei der Durchführung von Verfahren auf der Plattform, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Dezernent Eckart Preen erklärt dazu: „Die Plattform vereinfacht im Sinne von Smart City und Smart Participation die digitale Beteiligung der Stadtgesellschaft an der Stadtentwicklung. Beteiligungen bekommen so in Krefeld perspektivisch eine zentrale virtuelle Adresse. Wir werden das Beteiligungsportal ab Mitte August auch für die Erarbeitung der Smart-City-Strategie intensiv nutzen.“
Die Plattform bietet nach Angaben der Stadt diverse Beteiligungsverfahrensarten, unter anderem Bauleitpläne, Dialoge, Meldeverfahren, Umfragen und Veranstaltungen. Sie soll zunächst etwa ein Jahr erprobt werden. Auf Basis der Ergebnisse dieser Erprobungsphase werde entschieden, ob und für welche Verfahren die Plattform dauerhaft verwendet werden kann und soll.

Pilotumfrage zum Bürgerservice

Als erstes wird eine Bürgerumfrage zu Ausstattung und Angeboten des im Bau befindlichen neuen Bürgerservice-Centers im Rathaus durchgeführt. Die für die Digitalisierung der Verwaltung verantwortliche Beigeordnete Cigdem Bern sagt: „Wir können Anregungen aus der Bürgerschaft künftig noch einfacher und unbürokratischer in unsere Planungen einfließen lassen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die digitale Beteiligung ein unkompliziertes und leicht zugängliches Instrument.“ Die Beigeordnete hat das Angebot mit der Pilotumfrage zu dem zu ihrem Geschäftsbereich gehörenden Bürgerservice gestartet, die noch bis zum 19. August 2022 läuft. „Wir hoffen auf positive Rückmeldungen und gute Ideen, die unsere Planungen ergänzen und sind auch offen für konstruktive Kritik,“ sagt Bern.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: E-Partizipation
Vektorgrafik, die eine Person zeigt, die am Desktop-Rechner eine Umfrage zu Spielplätzen beantwortet.
bericht

E-Partizipation: Leichter Einstieg

[20.02.2026] Das MeldooPLUS-Modul Bürgerbeteiligung bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die digitale Partizipation. Vor allem kleineren Kommunen erlaubt es das Modul, erste Online-Umfragen umzusetzen und zu verstetigen. mehr...

Screenshot von Klimaanpassung Haarburg

Hamburg: Bürgerbeteiligung mit offener Lizenz

[19.02.2026] Hamburg startet als erste Stadt die standardisierte Veröffentlichung von Bürgerbeiträgen unter einer Open-Data-Lizenz. Die neue Funktion kommt erstmals beim Beteiligungsverfahren „Klimaanpassung Harburg“ zum Einsatz. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Datentisch versammelt, auf dem ein Stadtplan zu sehen ist.

Halle (Saale): Kartenbasierte Bürgerbeteiligung

[12.02.2026] Die Stadt Halle (Saale) führt nun die erste interaktive, digitale Bürgerbeteiligung über die 3D-Software HAL-Plan durch. Bis zum 13. März stehen hier interaktive Themenkarten zum geplanten neuen Flächennutzungsplan der Kommune zur Verfügung. Dank eines sogenannten Storymoduls können die Rückmeldungen dazu direkt in die Karten eingetragen werden. mehr...

Mehrere Personen sitzen im Rahmen einer Veranstaltung zusammen und stimmen per Handzeichen über etwas ab.

Offenbach: Neue Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten

[04.02.2026] Die Offenbacher Mitreden-Plattform wartet mit neuen Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten auf. Eine Vorhabenliste zeigt nun aktuelle städtische Projekte und gegebenenfalls die Beteiligungsmöglichkeiten an. Auch können die Bürgerinnen und Bürger eigene Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt einreichen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

MACH: Digital unterstützter Bürgerhaushalt

[15.01.2026] Mit einer Plattform unterstützt das Unternehmen MACH Kommunen bei der Durchführung von Bürgerhaushalten. Die Plattform ist eng mit der MACH Finanzsoftware verzahnt. Der Bürgerhaushalt wird somit nicht als isoliertes Beteiligungsprojekt umgesetzt, sondern direkt in die bestehende Haushalts- und Finanzplanung integriert. mehr...

Screenshot der Startseite von themen.buergerinnenkonzil.de.

Konstanz: Themen für Bürgerrat vorschlagen

[06.01.2026] Über eine Onlineplattform können die Konstanzerinnen und Konstanzer jetzt solche Themen vorschlagen, die ihrer Meinung nach ein Bürgerrat aufgreifen sollte. Spruchreif wird ein Vorschlag dann, wenn für ihn 800 Unterschriften außerhalb der Plattform gesammelt werden können. mehr...

Die Pforzheimer Innenstadt. Im Vordergrund hebt eine Hand ein Handy, im Hintergrund ist eine Informationsstele zu sehen

Pforzheim: App-Gestaltung mit Bürgern

[17.12.2025] In die Entwicklung von Stadt-App und Informationsstelen bezieht die Stadt Pforzheim die Bevölkerung ein. Die Online-Beteiligung läuft noch bis 31. Januar. mehr...

Screenshot der Startseite von Talbeteiligung.de.
bericht

Wuppertal: Offen und lernbereit

[15.12.2025] Die Stadt Wuppertal geht neue Wege in der E-Partizipation mit dem Ziel, eine lernende Verwaltung zu schaffen, die mit jedem Beteiligungsprozess besser wird. Im Zentrum der Wuppertaler Beteiligungslandschaft steht die Plattform talbeteiligung.de. mehr...

Screenshot von Frankfurt-gestalten.de

Frankfurt am Main: Neue Funktionen stärken ffm.de

[09.12.2025] Mit Mehrsprachigkeit, Einblicken in die Stadtpolitik und einer Vorhabenliste bietet das Beteiligungsportal der Stadt Frankfurt am Main mehrere neue Funktionen an. Sie sollen den digitalen Bürgerservice erweitern und eine inklusive, transparente und verständliche Beteiligungskultur stärken. mehr...

Zwei Frauen und ein Mann in Gruppenfoto-Aufstellung, die Frau in der Mitte hält eine Preisurkunde.

Bürgerbeteiligung: Beispielhaft gute Partizipation

[05.12.2025] Mit der Auszeichnung „Gute Bürgerbeteiligung“ würdigt das Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung alljährlich Projekte öffentlicher Träger, die innovative und qualitätsvolle Partizipationsformen erproben und erfolgreich umsetzen. Nun stehen die fünf Siegerkommunen für 2025 fest. mehr...

Screenshot Bergkamen mehrsprachige Onlinebeteiligungsplattform

Bergkamen: Mehrsprachige Onlinebeteiligung

[04.12.2025] Die Stadt Bergkamen hat im Zuge ihrer Leitbildentwicklung eine mehrsprachige Onlinebeteiligungsplattform gestartet – die erste, welche das Unternehmen wer denkt was mit einem eigenen KI-Übersetzungstool umgesetzt hat. mehr...

Mann mit Urkunde und Preis alpenrod-App geehrt

Alpenrod: Bürgerbeteiligung per App

[12.11.2025] In der Kategorie „Innovativste Bürgerpartizipation“ ist die Orts.App der Gemeinde Alpenrod gewürdigt worden. mehr...

Der Landrat hält ein Tablet in den Händen, auf dessen Bildschirm die Onlineumfrage der Kreisverwaltung Stade zu sehen ist.

Kreis Stade: Umfassende Onlineumfrage

[04.11.2025] Der Kreis Stade will seine Angebote noch besser an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Mit diesem Ziel hat er eine anonyme Onlineumfrage gestartet. Es ist die bislang umfassendste Umfrage des Landkreises. mehr...

Frankfurt paulsplatz Sitzbänke

Frankfurt am Main: Frankfurt beteiligt sich

[30.10.2025] Die Beteiligungsplattform „Frankfurt fragt mich“ zeigt konkrete Erfolge: Die Ideen aus der Bevölkerung gestalten die Mainmetropole. Online werden die erfolgreich umgesetzten Bürgerideen vorgestellt. mehr...

Poster mit Edin Hasanovic, der für Frankfurter Bürgerbeteiligungsportal wirbt

Frankfurt am Main: Werbung für Bürgerbeteiligung

[27.10.2025] Die Stadt Frankfurt am Main wirbt mit einer Social-Media- und Plakatkampagne für Bürgerbeteiligung in der Mainmetropole. Hierfür konnten prominente Frankfurterinnen und Frankfurter gewonnen werden. mehr...