BambergBMI-Förderung als Smart City

Plakatpräsentation für die Smart City Bamberg.
(Bildquelle: Lars Hofmann)
Bamberg erhält in den nächsten sieben Jahren insgesamt 15,75 Millionen Euro Fördergelder des Bundesinnenministeriums (BMI). Wie die kreisfreie Stadt in Bayern berichtet, wurde sie im Rahmen des Bundesprogramms Modellprojekte Smart Cities (wir berichteten) für eine Förderung ausgewählt und ist nun Smart City Modellstandort. In Bayern konnte sich neben Bamberg auch Kirchheim bei München als Kandidat qualifizieren. „Das ist ein Riesengewinn für die Stadt Bamberg“, sagt Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke. Die Verwaltung habe in monatelanger Arbeit, fleißig und konzentriert den Antrag für die Bundesförderung erarbeitet. „Dieser Erfolg bringt uns dem Ziel, die Verwaltung zu modernisieren und die Digitalisierung zum Wohle der Bürgerschaft zu nutzen, deutlich näher. Besonderer Dank gilt unserem Bundestagsabgeordnetem Andreas Schwarz, der in dem Verfahren ein wichtiger Partner war“, so Starke. „Herausragend waren der Wirtschaftsreferent Stefan Goller und sein Mitarbeiter Sascha Götz, die sich enorm und vorbildlich engagiert haben. Jetzt gilt es in enger Zusammenarbeit mit der Universität, der Bürgerschaft und allen Institutionen und Einrichtungen dafür zu sorgen, den Förderbetrag von 15,75 Millionen Euro zielorientiert einzusetzen. Ich freue mich auf die vielen Projekte die wir in den nächsten Monaten auf den Weg bringen werden“, sagt Starke. „Seit Wochen fieberten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung dem Ergebnis des Auswahlverfahrens entgegen, das viele Türen öffnen wird“, berichtet Stefan Goller. Beworben hat sich die Stadt laut eigener Angabe mit einem kompetenten Bündel von digitalen Vorhaben, die von der Verwaltung der Stadt, der Universität, den Stadtwerken, der Stadtbau Bamberg, dem Welterbezentrum und über 150 Bürgern entwickelt und bewertet worden sind. Dies sei in einem Online-Verfahren erfolgt, da eine geplante Open-Space-Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden musste. „Das Programm wurde dadurch noch breiter und überzeugte am Ende auch die Jury in der Bundeshauptstadt“, stellt Oberbürgermeister Starke fest. Die Bewerbung der Stadt umfasst laut dem Bericht aus Bamberg eine zweijährige Strategieentwicklung und eine fünfjährige Umsetzungsphase. Thematisch gehören dazu unter anderem das digitale Welterbe, die neue Mobilität, ein Research Lab der Universität Bamberg, moderne und digitale Formen der Bürgerbeteiligung und des Bürgerservices, wohnortnahe Quartiersprojekte sowie digitale Gesundheitsdienste.
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Oberhausen: Smarte Ideen aus der Stadtgesellschaft
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