KaiserslauternCDO und CUO offiziell ernannt

Kaiserslauterns OB überreicht Ernennungsurkunden an CUO und CDO.
v.l.: Prof. Gerhard Steinebach, CUO; Oberbürgermeister Klaus Weichel; Prof. Dieter Rombach, CDO; Martin Verlage, Geschäftsführer der KL.Digital GmbH
(Bildquelle: Stadt Kaiserslautern)
Die Stadt Kaiserslautern hat sich im vergangenen Herbst entschieden, auf dem Weg zur Digitalstadt die Positionen des Chief Digital Officers (CDO) und Chief Urban Officers (CUO) als Bindeglieder zwischen Bevölkerung, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zu schaffen (wir berichteten). Nun wurden die beiden Professoren Dieter Rombach und Gerhard Steinebach (CUO) offiziell berufen. Das teilt die rheinland-pfälzische Kommune in einer Pressemeldung mit.
„Die digitale Transformation ist eines der wesentlichen kommunalpolitischen Themen der nahen Zukunft“, sagt Oberbürgermeister Klaus Weichel. „Aus diesem Grund hat im Januar die KL.digital GmbH mit ihrer Arbeit begonnen, setzt digitale Projekte um oder initiiert diese. Wir sind zudem in der glücklichen Situation, dass mit Professor Rombach und Professor Steinebach zwei ausgewiesene Fachleute sowie Kenner der Kaiserslauterer Szene zur Verfügung standen, und freuen uns sehr, dass die beiden Herren in den nächsten drei Jahren ihre Tatkraft ehrenamtlich der Stadt widmen werden.“ Es sei, so Weichel, angesichts der herausragenden Aufgabe der Digitalisierung, von größter Bedeutung, den Fokus richtig zu setzen sowie entsprechende Kompetenzen zu nutzen und weiter auszubauen. Dies habe man auch in anderen deutschen Städten erkannt, wo ebenfalls entsprechende Positionen geschaffen worden seien.
Der CDO ist als Stabsstelle beim Oberbürgermeister angesiedelt und berät das Stadtoberhaupt in allen digitalen Belangen. „Ich freue mich auf die Aufgabe, da sie einerseits die logische Fortführung meiner bisherigen Beiträge zum Aufbau des Wissenschafts- und Technologiestandorts Science & Innovation Alliance Kaiserslautern darstellt, zum anderen die Chance bietet, Stadt und Region Kaiserslautern als Vorreiter auf dem wichtigen Weg in das Digitalzeitalter zu positionieren“, so Professor Rombach.
Professor Steinebach wird als CUO – ebenfalls eine Stabsstelle – nach Angaben der Stadt ausschließlich in beratender Funktion neue Fragen der Raumbedeutung in der digitalen Transformation aufgreifen. „Mir geht es vor allem darum, dass bei den Projekten der Digitalisierung Wohnen, Gewerbe, Freizeit, Mobilität, Kommunikation und Umwelt und damit die Menschen einbezogen werden“, erläutert Steinebach. Oberbürgermeister Weichel fasst zusammen: „Beim CDO ist die IT-Kompetenz angesiedelt, beim CUO die Raumkompetenz.“
Wer eine gute Idee für eine digitale Anwendung in Kaiserslautern hat, kann ab sofort bei KL.Digital Projektvorschläge einreichen. Ein entsprechender Vordruck steht online zur Verfügung.
re@di-Netzwerk: Städte bekräftigen Zusammenarbeit
[03.11.2026] Beim diesjährigen re@di-Tag in Bühl haben sich mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter aus neun baden-württembergischen Städten über digitale Lösungen für die kommunale Verwaltung ausgetauscht. Mit einer aktualisierten Willensbekundung bekräftigten die beteiligten Kommunen ihre weitere Zusammenarbeit. mehr...
Hessen: Über 300 Kommunen erhalten Digitalförderung
[03.11.2026] Das Land Hessen unterstützt mehr als 300 Kommunen mit rund 7,9 Millionen Euro bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungen. Gefördert werden Basistechnologien wie E-Akten und digitale Bezahlsysteme. Finanzschwächere Kommunen erhalten höhere Förderquoten. mehr...
AKDB-Kommunalforum: Schulterschluss für den digitalen Staat
[02.11.2026] Auf der Pressekonferenz zum 7. AKDB-Kommunalforum sprachen Bayerns Digitalminister Fabian Mehring sowie die AKDB-Vorstände Rudolf Schleyer und Gudrun Aschenbrenner über die Zukunft der Verwaltungsdigitalisierung. Im Mittelpunkt standen die digitale Dividende, Cyber-Sicherheit, digitale Souveränität und die Weiterentwicklung der AKDB zum zentralen kommunalen IT-Dienstleister. mehr...
DStGB: Nicht ohne kommunale Ebene
[02.11.2026] Der Digitalisierungsausschuss des DStGB fordert eine frühzeitige Einbindung der Kommunen in Digitalvorhaben des Bundes. Bei seiner Herbsttagung ging es um gemeinsame IT-Basiskomponenten und eine stärkere Beteiligung an der Wertschöpfung von Rechenzentren. mehr...
Hessen: Rechenzentren sollen Kommunen mehr einbringen
[26.10.2026] Rechenzentren beanspruchen kommunale Flächen und Infrastruktur. Die geplante Gewerbesteuerreform soll den Standortgemeinden höhere Einnahmen bringen. Das Land Hessen hat im Bundesrat Nachbesserungen verlangt, damit die Regelung möglichst viele Betreiber erfasst. mehr...
Sachsen: Fünf Online-Dienste landesweit
[26.10.2026] Der Freistaat Sachsen und der Bund haben vereinbart, fünf Online-Dienste bis Ende Juni 2027 in allen zuständigen Kommunalbehörden bereitzustellen. Der Bund finanziert die technische Anbindung, die govdigital gemeinsam mit dem kommunalen IT-Dienstleister Lecos übernimmt. mehr...
Sachsen-Anhalt: Marktplatz für Lösungen
[20.10.2026] Sachsen-Anhalt treibt die Digitalisierung seiner Verwaltung mit einem klaren Fokus auf Nachnutzung und Standardisierung voran. Ein zentrales Instrument ist dabei der „eGovernment-Marktplatz Sachsen-Anhalt“. mehr...
Smart Country Convention: Wildberger kündigt weitere Schritte an
[19.10.2026] Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin den Ausbau zentraler digitaler Verwaltungsdienste, die Weiterentwicklung des Deutschland-Stacks und neue KI-Anwendungen angekündigt. mehr...
Baden-Württemberg: Schneller Roll-out statt vieler Einzellösungen
[19.10.2026] Baden-Württemberg hat mit dem Bund vereinbart, fünf bestehende Online-Dienste innerhalb von neun Monaten bei allen zuständigen Behörden im Land verfügbar zu machen. Ein zentral organisierter Anschlussprozess soll die Kommunen bei der Umsetzung unterstützen. mehr...
GovTech Kommunal: Kein Ersatz, sondern Ergänzung
[15.10.2026] In der Debatte um mögliche Parallelstrukturen bei der Verwaltungsdigitalisierung hat GovTech Deutschland auf die Kritik der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, reagiert. In einer Stellungnahme weisen die Verantwortlichen die Vorwürfe zurück, erläutern die Rolle von GovTech Kommunal und bieten den kommunalen IT-Dienstleistern eine Zusammenarbeit an. mehr...
Bitkom-Umfragen: Online aufs Amt bleibt (noch) die Ausnahme
[15.10.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung macht Fortschritte, bleibt aber hinter den Erwartungen von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen zurück. Das zeigen zwei aktuelle Bitkom-Umfragen. Insbesondere fehlende durchgängig digitale Verfahren und Medienbrüche sorgen für Unzufriedenheit. mehr...
Deutschland-App: Zentrale Projektdetails bleiben offen
[15.10.2026] Die Modernisierungsagenda föderal sieht unter anderem die Umsetzung einer KI-unterstützten Deutschland-App vor, die einen zentralen, komfortablen Zugang zu digitalen Verwaltungsverfahren bieten soll. Mit dem aktuellen Umsetzungsstand, der Vergabe und Auftragsvolumina befasste sich jetzt der Bundestag. mehr...
Vitako: Warnung vor neuen Parallelstrukturen
[09.10.2026] Mit GovTech Kommunal ist Ende 2025 ein neuer Akteur für die kommunale Verwaltungsdigitalisierung gestartet. Der Verband Vitako sieht dessen Aktivitäten kritisch. In einem Positionspapier warnt er vor Doppelstrukturen, zusätzlichen Kosten und einer weiteren Zersplitterung der kommunalen IT-Landschaft und fordert, lieber bestehende föderale und kommunale Strukturen zu stärken. mehr...
Hessen: Positive Halbzeitbilanz
[05.10.2026] Hessen zieht eine positive Halbzeitbilanz seines Pilotprojekts mit dem Bundesdigitalministerium zur flächendeckenden Einführung digitaler Verwaltungsleistungen. Bei der An- und Ummeldung sind bereits mehr als 90 Prozent der Kommunen angeschlossen. mehr...
Deutscher Städtetag: i-Kfz-Bund greift zu kurz
[24.09.2026] Der Deutsche Städtetag hält die geplante Zentralisierung der Kfz-Zulassung beim Bund für unzureichend. Der Bund wolle vor allem bereits digitalisierte Standardverfahren übernehmen, während aufwendige Fälle bei den Kommunen blieben. Eine spürbare Entlastung sei so kaum zu erwarten. mehr...


















