Mittwoch, 27. Mai 2026

LudwigsburgChatbot fürs Bürgerbüro und Standesamt

[10.04.2025] Wer Fragen zum Bürgerbüro oder Standesamt hat, kann sich in Ludwigsburg rund um die Uhr an einen Chatbot wenden. Sein Wissen bezieht der digitale Assistent ausschließlich aus Quellen der Stadtverwaltung und anderer Behörden. Neben der Amtssprache Deutsch bietet er die Informationen auch auf Englisch an.
Screenshot der Ludwigsburger Website mit ihrem Chatbot L2B2.

Ob der Ludwigsburger Chatbot gut ankommt und somit auch an anderer Stelle eingesetzt werden kann, soll die Testphase beim Bürgerbüro und Standesamt zeigen.

(Bildquelle: ludwigsburg.de/chatbot)

Ludwigsburg bietet jetzt einen Chatbot auf den Internetseiten des Bürgerbüros und des Standesamts an. Wie die Stadt in Baden-Württemberg mitteilt, kann der digitale Helfer rund um die Uhr Fragen zu den beiden Bereichen beantworten. Von ihm erfahren die Nutzerinnen und Nutzer beispielsweise, wie sie ein Führungszeugnis online anfordern oder einen Reisepass für ihr Kind beantragen können. Auch wisse er, was beim Verlust eines Ausweises zu tun ist und halte den dazu passenden Onlineantrag bereit. Heiratswillige informiere er über Trauorte und verweise gleichzeitig auf die mögliche Buchung von Trauterminen. Ist der direkte Kontakt zum Bürgerbüro nötig, gebe der Bot Auskunft über Öffnungszeiten und die Onlinebuchung von Terminen. Optional antwortet der digitale Assistent auf Englisch – dies können die Besucher über das Hauptmenü einstellen.

Der Name des Chatbots – L2B2 – soll an den R2D2-Roboter aus den Star-Wars-Filmen erinnern, erklärt die Stadt des Weiteren. Der sei in Ludwigsburg kein Unbekannter, tat er doch als Serviceroboter mehrere Jahre Dienst im Bürgerbüro. Seine Hülle sei 2024 ins Museum gewandert, nun stehe er als KI-gestützte Anwendung rund um die Uhr zur Verfügung.

Zu finden ist der Chatbot als Roboterbildsymbol unten rechts auf den beiden Websites. Durch den Einsatz beim Bürgerbüro und Standesamt will die Stadt Erfahrungen mit dieser Form der Interaktion sammeln und dann entscheiden, ob das digitale Angebot auf alle städtischen Services ausgeweitet wird. In der Testphase werde L2B2 noch viel dazu lernen müssen. Jede gestellte Frage trage dazu bei, ihn zu trainieren. Sein Wissen beziehe er ausschließlich aus Quellen der Stadtverwaltung und anderer Behörden.

„Unser L2B2 bietet den Bürgerinnen und Bürgern einen zusätzlichen Serviceweg an und ermöglicht damit gleichzeitig eine Entlastung der Mitarbeitenden am Telefon und Schalter“, sagt Bürgermeister Sebastian Mannl. „Der Chatbot ist für uns ein weiterer Schritt hin zu einer modernen Verwaltung.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Hannover_Hanni_icon

Hannover: Digitale Kontaktwege erweitert

[11.05.2026] Hannovers Chatbot Hanni ist jetzt auch per Telefon und WhatsApp erreichbar. Damit erweitert die niedersächsische Landeshauptstadt ihre digitalen Kontaktwege und sorgt für mehr Service und Zugänglichkeit. mehr...

Vor einer Hecke stehen verschiedene Mülltonnen

Kreis Leer: Voicebot Hainz berät zur Müllabfuhr

[08.05.2026] Über einen neuen telefonischen Service verfügt jetzt der Abfallwirtschaftsbetrieb im Kreis Leer: Voicebot Hainz berät Kunden künftig rund um die Uhr zu Abfallarten, Abfuhrterminen, Annahmestellen oder Öffnungszeiten. mehr...

mit punkten durchzogenes Gehirn vor Laptop-Bildschirm

Initiative #MyAI: Aktionsmonat für kommunale KI

[05.05.2026] Viele Verwaltungen arbeiten gerade an ähnlichen Fragen: Wie lässt sich KI verantwortungsvoll einführen? Wie gelingt der Schritt vom Piloten in den Alltag? Im Aktionsmonat Mai wollen rund 25 Städte und Gemeinden unter dem Hashtag #MyAI2026 genau das sichtbar machen. 
 mehr...

Fliegende Euro-Banknoten vor dem Himmelshintergrund. Geld fliegt in der Luft. 500 Euro in Farbe. 3D-Darstellung
bericht

Förderwesen: Mittel automatisiert beantragen

[04.05.2026] Jährlich bleiben mehrere Millionen Euro an Fördermitteln ungenutzt. Das liegt zum einen an der komplexen, teils unübersichtlichen Förderlandschaft, zum anderen am hohen administrativen Aufwand, der mit dem Abruf von Fördermitteln verbunden ist. Der Einsatz digitaler Lösungen kann hier Abhilfe schaffen. mehr...

Zwei Personen sitzen vor einem Bildschirm auf dem die SMARD-Gov-Plattform zu sehen ist

Prosoz: Workshop zum Projekt SMARD-Gov

[24.04.2026] Einen Online-Workshop zum datenschutzkonformen Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung veranstaltet das Unternehmen Prosoz. Hintergrund ist das Forschungsprojekt SMARD-Gov. mehr...

Das Wohngeld Plus soll Bürger von hohen Energiekosten und gestiegenen Mieten entlasten.

Tübingen: KI für Wohngeld im Test

[23.04.2026] In Tübingen können sich Studierende beim Ausfüllen des Wohngeldantrags jetzt KI-Unterstützung holen. Die Testphase läuft noch bis 1. Mai. Denkbar sind perspektivisch eine Übertragung auf weitere Anträge für soziale Leistungen sowie eine Nachnutzung durch andere Kommunen. mehr...

Prosoz / Intric: KI für sensible Bürgerdaten

[23.04.2026] Prosoz und Intric pilotieren gemeinsam eine souveräne KI-Infrastruktur in deutschen Kommunalverwaltungen. Der Pilot umfasst die KI-gestützte Transkription und Dokumentation in Fachbereichen mit sensiblen Bürgerdaten in mehreren deutschen Städten. mehr...

Gruppenfoto

Prozessautomatisierung: 17 Kommunen pilotieren KI

[22.04.2026] Mit dem Agentic AI Hub etabliert das BMDS eine Schnittstelle zwischen öffentlicher Verwaltung und jungen KI-Firmen. Im Rahmen des bundesweiten Pilotprojekts sollen administrative Routinen in technische Prototypen übersetzt und von KI-Systemen abgearbeitet werden - in ganz unterschiedlichen Bereichen. mehr...

Landtagsabgeordneter Felix Locke, Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, Landrat Ben Schwarz in der Digitalen Bürgerwabe

Kreis Roth: Start für die Digitale Bürgerwabe

[22.04.2026] Künstliche Intelligenz unterstützt Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Roth künftig bei Behördengängen. Die Digitale Bürgerwabe verbindet elektronische Verwaltung und Vor-Ort-Service und hilft etwa beim Ausfüllen von Formularen. Eingesetzt wird der Prototyp zunächst für den Antrag auf Wohngeld. mehr...

Eine Person im hält ein Smartphone in der Hand, daneben ist symbolhaft ein Chatbot mit Sprechblasen abgebildet.

Smart CJM: Intelligente Terminbuchung

[22.04.2026] Ein KI-gestütztes Customer-Journey-Management für die öffentliche Verwaltung hat jetzt das Unternehmen Smart CJM mit seiner neuen Plattform Smart NexCX im Angebot. Im Zusammenspiel mit der Komponente Smart Connect AI soll sie Kommunen unter anderem eine effiziente Terminplanung ermöglichen. mehr...

Oberhausen: Innovative Zusammenarbeit für KI

[20.04.2026] Die Stadt Oberhausen hat gemeinsam mit anderen Kommunen und IT-Dienstleistern eine Kooperationsgemeinschaft für KI-Lösungen aufgebaut. Für das Projekt KommI wurde die Stadt jetzt vom Land Nordrhein-Westfalen mit dem Preis für innovative interkommunale Zusammenarbeit gewürdigt. mehr...

Eine Person tippt auf einer Tastatur.

Schwentinental: Planungs-KI von Dataport

[20.04.2026] Der IT-Dienstleister Dataport hat eine Planungs-KI für die Stadt Schwentinental entwickelt. Finanzielle Unterstützung kam vom Land Schleswig-Holstein im Rahmen des Programms Offene Innovation. mehr...

Nahaufnahme eines Telefons auf einem Schreibtisch, männlcihe Hände halten den Hörer fest und tippen auf Tastenfeld.

Nürnberg: Ruft! Uns! An!

[17.04.2026] Die Stadt Nürnberg ist gerade damit befasst, einen KI-gestützten Voicebot einzuführen, der rund um die Uhr Auskünfte zu Verwaltungsleistungen erteilen soll. Bürgerinnen und Bürger wirkten mit: In einer Probephase wurden Rückmeldungen gesammelt und umgesetzt und der Bot weiter trainiert. mehr...

KI-Voicebot Sonny fängt eine Mülltonne mit dem Kabel eines Telefons als Lasso ein

SYNQONY: Voicebot für die Abfallwirtschaft

[13.04.2026] Einen KI-Voicebot für die kommunale Abfallwirtschaft hat das Unternehmen SYNQONY entwickelt. Derzeit wird der digitale Abfallberater Qonny in einem Pilotprojekt mit dem Kreis Leer getestet. mehr...

Hände tippen auf Computer-Keyboard (leicht unscharf), davor gerenderter Kopfumriss aus helltürkisen Punkten und Linien

Niederrhein: Interkommunal zu KI

[09.04.2026] Fünf Niederrhein-Kommunen haben gemeinsam einen datenschutzkonformen KI-Assistenten zur internen Nutzung beschafft. Die Nachnutzung durch weitere Kommunen ist möglich. mehr...