Samstag, 21. Februar 2026

StuttgartChatbot will erprobt werden

[14.04.2025] Auf der Stuttgarter Stadtwebsite beantwortet nun ein Chatbot in zwölf Sprachen Fragen rund um die Stadtverwaltung. Als lernendes System soll er nicht zuletzt durch die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt werden.
Eine Frau hält ein Smartphone in der Hand, auf dessen Bildschirm der Chatbot der Stadt Stuttgart zu erkennen ist.

Der Chatbot der Stadt Stuttgart beantwortet rund um die Uhr Fragen zur Stadtverwaltung.

(Bildquelle: Fabrice Weichelt/Stadt Stuttgart)

In Stuttgart beantwortet jetzt ein KI-gestützter Chatbot Fragen rund um die Stadtverwaltung. Wie Baden-Württembergs Landeshauptstadt mitteilt, steht der digitale Helfer rund um die Uhr auf ihrer Website zur Verfügung und kann die Informationen in zwölf Sprachen anbieten. Dabei handle es sich zum einen um vorformulierte Antworten der einzelnen Fachämter. Zum anderen liefere der Bot KI‐generierte Auskünfte, die als solche gekennzeichnet und mit Quellenangaben versehen seien. Wie die städtische Website insgesamt, greife auch der Chatbot auf das Übersetzungstool DeepL zu.

„Wir sind nun eine der wenigen Landeshauptstädte, die auf ihrer Website einen Chatbot bereitstellen, der zu allen Themenbereichen der Stadtverwaltung Auskunft geben soll“, sagt Fabian Mayer, Erster Bürgermeister der Kommune. Der Chatbot wird nach Angaben der Stadt kontinuierlich trainiert, sodass seine Antworten zunehmend präziser und umfassender werden. Auch die Nutzer tragen dazu bei, wenn sie Rückmeldung zu den Antworten des digitalen Helfers geben. „Der Chatbot in der jetzt vorliegenden Version ist sicher noch kein perfektes, sondern ein lernendes System, welches durch die Nutzung mit der Zeit immer besser wird“, erklärt Bürgermeister Mayer. „Wir würden uns freuen, wenn die Bürgerinnen und Bürger das System testen und Feedback geben. Unser Ziel ist es, mithilfe des Chatbotsystems auf Dauer einen echten Informationsmehrwert für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu generieren, dadurch einen zusätzlichen Service anzubieten und gleichzeitig die Verwaltung zu entlasten.“

Der neue Chatbot ist ein Baustein ihrer umfassenden Digitalisierungsstrategie, teilt die Landeshauptstadt mit. Das System basiere auf einer speziell für kommunale Anforderungen entwickelten Technologie. Diese werde in Städten wie Augsburg und Würzburg bereits erfolgreich eingesetzt. Um Verwaltungsprozesse zu optimieren und den Bürgerservice zu verbessern, will Stuttgart perspektivisch weitere KI‐gestützte Anwendungen einführen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Mehrere Personen stehen nebeneinander und präsentieren den Förderbescheid für den Heidekreis.

Heidekreis: Niedersachsen fördert KI-Strategie

[18.02.2026] Der Heidekreis will eine Strategie für den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung entwickeln und diese später mit anderen Kommunen teilen. Er lässt sich dabei vom Kompetenzaufbau bis hin zur Umsetzung wissenschaftlich begleiten und erhält dafür eine Förderung von rund 40.500 Euro aus dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen. mehr...

Screenshot der Hanauer Startseite mit zentral platziertem Suchfeld des Chatbots HUgo.

Hanau: HUgo weiß die Antwort

[18.02.2026] Mit Chatbot HUgo ergänzt die Stadt Hanau ihr Informationsangebot auf der kommunalen Website. Der digitale Assistent kennt sich mit Behördenöffnungszeiten, Zuständigkeiten und Servicethemen aus. Für die Antworten fasst er Inhalte des Stadtportals zusammen. mehr...

Der Chatbot der Hansestadt Stade hat das Aussehen eines Kapitäns.

Stade: Käpt’n Knut soll noch besser werden

[13.02.2026] Seit Januar unterstützt Chatbot Käpt’n Knut in der Hansestadt Stade den Kundenservice seitens der Verwaltung. Im ersten Monat haben knapp 900 Personen den Chatbot genutzt und fast 2.000 Nachrichten ausgetauscht. Erste Tests zur Entgegennahme von Anrufen durch Käpt’n Knut laufen bereits. mehr...

Kommunale Services mit KI-Komponenten verbessern.

ÖFIT: Nachnutzung generativer KI-Systeme

[13.02.2026] Eine ÖFIT-Untersuchung zeigt: Die Nachnutzung bestehender generativer KI-Systeme in Bund, Ländern und Kommunen ist möglich, die Schaffung einer Plattform für alle Akteure aber schwierig. Stattdessen empfiehlt die Studie eine gemeinsame Referenzarchitektur, basierend auf den Nutzerbedarfen. mehr...

Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Dataport/IBM: KI-gestützter Transkriptionsservice

[12.02.2026] Ob in der Justiz, im Amt oder im Bildungsbereich: In der öffentlichen Verwaltung wird viel besprochen, manuell transkribiert und dokumentiert. Das bindet Ressourcen. Dataport stellt eine KI-Lösung vor, die diese Arbeit erleichtert – und die speziell für den öffentlichen Sektor ausgelegt ist. mehr...

Eine Frau sitzt mit Headset über einer PC-Tastatur, im Vordergrund sind die Umrisse eines die künstliche Intelligenz symbolisierenden Gehirns zu sehen.

Kreis Viersen: Sprach-KI nimmt Anrufe entgegen

[09.02.2026] Eine digitale Sprachassistentin beantwortet jetzt beim Abfallbetrieb des Kreises Viersen (ABV) die Anrufe der Bürgerinnen und Bürger. Die Künstliche Intelligenz greift dazu auf einen endlichen Wissensspeicher zurück und lernt ständig dazu. mehr...

Montage: Schreibtisch, Laptops, Hände von Jacketttragenden Männern, Überlagerung mit diversen IT-Icons

Künstliche Intelligenz: KI-Marktplatz MaKI startet

[04.02.2026] Mit dem bundesweiten KI-Marktplatz MaKI startet eine zentrale Plattform für den Austausch von KI-Anwendungen in der Verwaltung. Der MaKI schafft erstmals einen ebenenübergreifenden Überblick über KI-Anwendungen in Bund, Ländern und Kommunen und erleichtert deren gemeinsame Nutzung. mehr...

Porträtaufnahme von Alexander Stricker.

Künstliche Intelligenz: Avatare für Barrierefreiheit

[03.02.2026] Das Unternehmen alangu hat sich auf die Entwicklung von KI-gestützten 3D-Gebärdensprach-Avataren spezialisiert. Wie diese gehörlosen Menschen den Zugang zur digitalen Welt erleichtern, erläutert Geschäftsführer Alexander Stricker im Kommune21-Interview. mehr...

Mehrere Personen stehen zum Gruppenfoto versammelt auf einer Treppe, halten den Fördermittelbescheid und ein Banner mit der Aufschrift Echtzeit-Frühwarnsystem in den Händen.

Interkommunaler Hochwasserschutz: KI-gestütztes Frühwarnsystem

[30.01.2026] Die Arbeitsgemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz will entlang des Flusses Paar ein Echtzeit-Frühwarnsystem aufbauen, das auf Sensortechnik, Satellitendaten und Künstlicher Intelligenz basiert. Ziel ist eine frühzeitige Warnung der Bürger und Einsatzkräfte über mehrere Plattformen. mehr...

Eine Roboterhand bedient ein Touchdisplay.

KI: In risikoarmer Umgebung testen

[30.01.2026] Kommunen können geplante KI-Anwendungen nun vorab in einer geschützten Umgebung testen. Die von Ewerk Consulting bereitgestellte Infrastruktur basiert auf in Deutschland betriebenen Servern sowie Open-Source-Komponenten. mehr...

Logo Chatbot Düsseldorf

Düsseldorf: Chatbot als Pilot

[29.01.2026] Die Stadt Düsseldorf erweitert ihr Online-Serviceangebot um einen Chatbot. Der digitale Assistent läuft zunächst als befristetes Pilotprojekt und braucht noch einen Namen. Vorschläge aus der Bürgerschaft sind willkommen. mehr...

Eine Frau arbeitet an einem Computer.
bericht

Leipzig: KI-Fuchs spürt Wissen auf

[28.01.2026] Leipzig setzt mit dem KI-Fuchs neue Maßstäbe im Wissensmanagement. Das auf Open Source basierende System kombiniert ein multimodales Sprachmodell mit internem Verwaltungswissen, schafft damit Effizienzgewinne und deckt Bürokratieabbau-Potenziale auf. mehr...

Abstrakte Darstellung einer menschlich aussehenden Künstlichen Intelligenz mit Headset.

Düsseldorf: Voicebot Kira antwortet für’s Steueramt

[26.01.2026] Seit einem guten halben Jahr unterstützt die Künstliche Intelligenz für Rückfragen & Auskünfte Kira das Düsseldorfer Steueramt bei telefonischen Anfragen zur Beherbergungssteuer. Nun wurden die Fähigkeiten der virtuellen Sprachassistentin erweitert, sodass sie auch zur Grundsteuer Auskunft geben kann. mehr...

Illustration: Hände auf einer Laptop-Tastatur, auf dem Screen sieht man einen KI-Bot

Mitarbeiterqualifizierung: Fit für KI

[19.01.2026] Arbeitsentlastung, effiziente Verwaltungsabläufe und besserer Bürgerservice – KI hat das Potenzial, zentrale Herausforderungen des öffentlichen Sektors zu lösen. Ein modulares Qualifizierungsangebot von Ewerk unterstützt Verwaltungsmitarbeitende beim Umgang mit KI-Systemen. mehr...

Eine Person tippt auf einer Tastatur.

Tobit.Software: KI-Serverlösung für KAAW-Kommunen

[14.01.2026] Gemeinsam erleichtern das Unternehmen Tobit.Software und die Kommunale ADV-Anwendergemeinschaft West (KAAW) Kommunen in den Kreisen Borken und Steinfurt die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz: Die Verwaltungen erhalten Zugang zum SideKick Server, der verschiedene KI-Sprachmodelle vereint und hohe datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllt. mehr...