Samstag, 13. Juni 2026

MRNDatenportal Rhein-Neckar geht online

[17.12.2020] Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) hat ein offenes Datenportal für die Region im Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen gelauncht. Mit dessen Hilfe sollen Verwaltung, IT, Wissenschaft und Bildung Daten zur Region schnell finden und nutzen können.
Das neue Datenportal der Metropolregion Rhein-Neckar ist online.

Das neue Datenportal der Metropolregion Rhein-Neckar ist online.

(Bildquelle: Screenshot I https://daten.digitale-mrn.de)

In der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) hat jetzt ein offenes digitales Datenportal den Betrieb aufgenommen. Wie die Metropolregion mitteilt, leben insgesamt rund 2,4 Millionen Einwohner in der Region im Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Das Portal dokumentiere die im Gebiet verfügbaren Daten und will deren freie Nutzung und Weiterverwendung ermöglichen. Die zentrale Funktion des Portals ist es laut MRN, nach spezifischen Datensätzen suchen zu können und diese in offenen sowie maschinenlesbaren Datenformaten auch zum Download bereitzustellen. Die browserbasierte Anwendung sei damit ein nützliches Instrument für die Verwaltung, die Software- und App-Entwicklung sowie Bildung und Medien, aber auch für wissenschaftliche Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Gruppen. Gebündelt werden Statistiken zu demografischen und wirtschaftlichen Kennzahlen, zu Points of Interest sowie aktuelle Sensordaten etwa zur Luftqualität.

Bereits im Einsatz

Das Datenportal wird laut MRN bereits vom Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) genutzt, um ein Verkehrsmodell zu erstellen. Dabei werden die notwendigen Input-Daten zentral im Datenportal bereitgestellt und kontinuierlich erweitert. Die Plattform sei ein Baustein einer regionalen Dateninfrastruktur und könne bei der Bedarfsanalyse und Erstellung interkommunale Szenarien – etwa im Rahmen des Mobilitätspakts Rhein-Neckar – herangezogen werden, erklärt Verbandsdirektor Ralph Schlusche.

Aufbau der kooperativen Dateninfrastruktur

Das Datenportal Rhein-Neckar versteht sich als Ergänzung zum Metropolatlas Rhein-Neckar, der seit dem Jahr 2019 online ist und Daten vor allem mithilfe von Diagrammen und Karten visualisiert, berichtet die MRN weiter. Für den Aufbau der Dateninfrastruktur sollen relevante Akteure des regionalen Datenraums identifiziert und miteinander vernetzt werden, etwa Kommunen, Wirtschaft, Forschung und Bildung. Zudem sollen bestehende Daten inventarisiert und Datenbedarfe ermittelt werden, um Synergien und regionale Wertschöpfungsketten zu fördern. Auch erfolge eine Abstimmung mit den bereits vorhandenen Datenstrategien auf bundesweiter und europäischer Ebene.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...