BrandenburgDigiMeter für Kommunen
Mit überschaubarem Aufwand können jetzt die Kommunen in Brandenburg ihren Digitalisierungsstand in allen Bereichen überprüfen. Das teilt die DigitalAgentur Brandenburg (DABB) mit. Sie stellt dafür das so genannte DigiMeter zur Verfügung. Anhand dieses Werkzeugs werde der Status quo der Stadt oder Gemeinde abgefragt und Entwicklungsziele in den jeweiligen Handlungsfeldern gesteckt. Die Kommunen identifizieren konkrete Entwicklungsbereiche und erhalten so laut der Agentur eine sehr gute Basis für die weitere strategische Planung ihrer Aktivitäten im Themenfeld Smart City und Smart Region. Sie erfahren durch das DigiMeter also nicht nur, wo sie derzeit stehen, sondern arbeiten auch heraus, wohin sie wollen. Unterstützung bei der Anwendung ihres Modells bietet die DABB beispielsweise in gezielten Coachings an. „Kommunen mit einem hohen digitalen Reifegrad sind eher in der Lage, Entscheidungsprozesse über die verschiedenen Ressorts zu verteilen und so eine tiefere Durchdringung der digitalen Transformation herbeizuführen“, sagt Frank Friedrich von der Stabsstelle für Digitalisierung bei der Stadt Bad Belzig. „Diesen Prozess zu gestalten, ist nicht immer leicht. Ein digitales Reifegradmodell, wie der von der DABB entwickelte DigiMeter ist zwar komplex und bedarf einer Einarbeitung, hilft aber die Herausforderungen der Digitalisierung zu begreifen und die entsprechenden Weichenstellungen vorzunehmen.“ Christian Fenske, Geschäftsführer des Technologie- und Gewerbezentrums (TGZ) Prignitz, ergänzt: „Der rasante digitale Wandel aller Lebensbereiche stellt unsere Kommunen vor große Herausforderungen. Wir benötigen gutes Schuhwerk auf diesem Weg. Das von der DABB entwickelte Werkzeug – das DigiMeter – hilft, die vielen kommunalen Handlungsfelder gezielt auf die Digitalisierung auszurichten. So schaffen wir kontinuierlich einen Mehrwert für die Kommune und ihre Bürger.“ Das DigiMeter wurde laut der DABB vollständig durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg gefördert. Es kann über die DABB-Website heruntergeladen werden.
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