Dienstag, 21. Juli 2026

HeidelbergDigitale Angebote gebündelt

[30.03.2023] Die Stadt Heidelberg bündelt ihre Angebote übersichtlich in einem zentralen Bürgerportal. Dort erhalten Bürgerinnen und Bürger Zugang zu städtischen Dienstleistungen und zu Informationen über Politik, Verkehr und Klima. Auch Informationen aus smarten Datenquellen fließen ein.
Das neue Bürgerportal bündelt die digitalen Angebote der Stadt Heidelberg kompakt und übersichtlich.

Das neue Bürgerportal bündelt die digitalen Angebote der Stadt Heidelberg kompakt und übersichtlich.

(Bildquelle: Stadt Heidelberg)

In Heidelberg ist ein neues Bürgerportal online gegangen, das alle digitalen Angebote der Stadt kompakt und übersichtlich bündelt. Durch die Verknüpfung mit verschiedenen Datenquellen entstehe ein nützliches Werkzeug für Bürgerinnen und Bürger, so die Stadt in einer Pressemeldung. Das Bürgerportal ist in drei Themenbereiche gegliedert: Bürgerservices, Mobilität und Klimakompass.
Im ersten Bereich werden Bürgerdienste und Informationen rund um die Stadtverwaltung bereitgestellt. Über mehrere themenbezogene Darstellungen können die wichtigsten Anlaufpunkte direkt angezeigt werden. Darüber hinaus findet sich im Bereich Bürgerservices ein Zugang zum Gremieninformationssystem mit Unterlagen und Terminkalender zu Gemeinderats- und Ausschusssitzungen sowie zur Vorhabenliste und dem Portal für Kinder- und Jugendbeteiligung.
Unter dem Punkt Mobilität kann die Verkehrslage im Heidelberger Stadtgebiet eingesehen werden. Die Daten kommen von verschiedenen Sensoren, darunter eine Fahrradzählstelle, eine Verkehrskamera und das Parkleitsystem. Zusätzlich sind dort Mobilitätsinformationen zu finden, etwa zu besonders kinderfreundlichen Wegen, zu Baustellen, Ladestationen und Parkplätzen.

Mitmachen erwünscht!

Mit dem nun in das Portal integrierten Klimakompass hat die Stadt bereits 2021 eine Datenplattform geschaffen, auf der Umwelt- und Meteorologiedaten in Heidelberg online und in Echtzeit bereitgestellt werden – für Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft, aber auch die Verwaltung selbst. Die Stadtverwaltung und ihre Kooperationspartner betreiben im Stadtgebiet Messstationen, deren Daten in die Plattform einfließen. Darüber hinaus sind Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für eine Heidelberger Wetterprognose integriert.
Das Bürgerportal soll stetig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Geplant ist etwa eine Integration des Parkleitsystems der Heidelberger Parkhäuser. Die Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern ist bei der weiteren Entwicklung des zentralen Portals ausdrücklich willkommen. Anregungen, Vorschläge und Ideen zur Integration weiterer Daten und Visualisierungen können per E-Mail (digitales@heidelberg.de) oder über die Social-Media-Kanäle der Stadt eingereicht werden.
Entwickelt wurde das Bürgerportal der Stadt Heidelberg im Rahmen des Förderprogramms Digitale Zukunftskommune@bw (wir berichteten) von der Digital-Agentur Heidelberg, die dabei eng mit dem Amt für Digitales und Informationsverarbeitung zusammenarbeitete. Weitere Kooperationspartner waren das Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie sowie das Amt für Mobilität.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...