Dienstag, 3. November 2026

HamburgElbmetropole macht das Parken einfacher

[21.03.2017] Die Deutsche Telekom vernetzt in den kommenden Jahren große Teile des innerstädtischen Parkraums in der Freien und Hansestadt Hamburg. Über eine Smartphone-App sollen Autofahrer dann künftig einfacher einen freien Parkplatz finden.
Hamburg und Deutsche Telekom vernetzen innerstädtischen Parkraum.

Hamburg und Deutsche Telekom vernetzen innerstädtischen Parkraum.

(Bildquelle: Deutsche Telekom)

Die nervenaufreibende Parkplatzsuche gehört in der Freien und Hansestadt Hamburg bald der Vergangenheit an. Die Deutsche Telekom und die Elbmetropole vernetzen große Teile des innerstädtischen Parkraums, damit Autofahrer künftig schneller und komfortabler an ihr Ziel kommen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben beide Partner jetzt unterzeichnet.
Über eine Smartphone-App können sich Autofahrer in Zukunft über freie Stellflächen in Hamburg informieren. Auch das Buchen und Zahlen eines Parkplatzes wird leichter. Damit Echtzeitinformationen über verfügbare Parkplätze vorliegen, werden in den nächsten drei Jahren bis zu 11.000 Parkplätze im öffentlichen Raum sowie Parkhäuser und private Stellplätze vernetzt. „Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig“, unterstreicht Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender T-Systems.
Das Angebot in Hamburg wird laut Telekom schrittweise eingeführt. Los gehe es im Sommer 2017 mit der Bezahlung des Parkplatzes per Smartphone. Damit die App „Park and Joy“ auch freie Parkplätze in der Innenstadt anzeigen kann, werden unter Federführung des Landesbetriebs Verkehr (LBV) die ersten hundert Parkplätze im Hamburger Osten mit Sensoren ausgestattet. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz (Narrowband Internet of Things), ob ein Parkplatz frei ist. Zusätzlich können auch andere Datenquellen genutzt werden, um eine Wahrscheinlichkeit für freien Parkraum zu berechnen. Dazu zählen #bild2 unter anderem Informationen aus Parkscheinautomaten oder von verschiedenen Parkraumbetreibern. Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz lassen sich ebenfalls für Wahrscheinlichkeitsberechnungen zu freiem Parkraum nutzen. „Das reduziert Fahrten in überlastete Zielgebiete und die Verkehrssicherheit wird erhöht“, sagt Jörg Oltrogge, Geschäftsführer des LBV.
Wie die Deutsche Telekom weiter mitteilt, markiert das Hamburger Projekt den Start für den Aufbau eines deutschlandweiten Marktplatzes für kommunale Parkplätze durch das Unternehmen T-Systems. Im Laufe des Jahres sollen weitere Städte vom digitalen Parkservice der Telekom profitieren. Die dazugehörige Cloud-Plattform stehe als offener Marktplatz sämtlichen Akteuren rund um das Thema Parken zur Verfügung.





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