BremenElterngeldantrag wird digitaler
Die von der Freien Hansestadt Bremen im Zuge der OZG-Umsetzung entwickelte Plattform ElterngeldDigital ist inzwischen in elf Bundesländern im Einsatz. Das teilen der Bremer Finanz- und Sozialsenat in einer gemeinsamen Presseinformation mit. Doch noch muss der mithilfe von ElterngeldDigital ausgefüllte Antrag am Ende ausgedruckt und unterschrieben an die jeweils zuständige Elterngeldstelle gesendet werden.
In Bremen wurde jetzt der erste Elterngeld-Antrag rein digital abgewickelt: Die Eltern haben dabei nicht nur den Antrag online gestellt, sondern anstelle einer Unterschrift auch das BundID-Nutzerkonto verwendet, mit dem sie sich gegenüber der Elterngeldstelle rechtsgültig ausgewiesen und damit ihren Antrag authentifiziert haben. Zudem haben sie alle Unterlagen digital angefügt, sodass diese in die elektronische Akte übergehen konnten. Innerhalb von 36 Stunden konnte der Antrag dann bewilligt werden, berichtet Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport in Bremen. Allerdings nimmt ElterngeldDigital Müttern und Vätern bislang noch nicht das Beschaffen der Geburtsurkunde und der Arbeitgeberbescheinigungen ab. Dennoch entlaste es beim Ausfüllen der Unterlagen, etwa durch eine direkte Rückmeldung zur Vollständigkeit von Unterlagen oder bei falschen Angaben, sagte die Senatorin.
Once Only für Elterngeld ausweiten
Mit dem volldigitalen Elterngeldantrag sei Bremen einen Schritt weiter als alle anderen Bundesländer, sagt Finanzstaatsrat Martin Hagen, der die Digitalisierung der Bremer Verwaltung verantwortet. Das sei ein Erfolg, weil es die Arbeit in der Elterngeldstelle erleichtere und die Eltern entlaste. Aber Verwaltung könne noch mehr, so Hagen. Das habe Bremen mit ELFE (Einfach Leistungen für Eltern) bewiesen. Mit ELFE stellen Eltern nach der Geburt des Kindes digital nur einen Antrag und erhalten in der Folge unter anderem die Geburtsurkunde für ihr Kind, das Elterngeld und Kindergeld (wir berichteten). Die dafür notwendigen Daten tauschen die zuständigen Stellen untereinander automatisch aus, sodass die Eltern keine Nachweise zusammensuchen und einreichen müssen. Bisher funktioniert ELFE allerdings erst für sehr wenige Elternpaare, weil die Voraussetzungen dafür noch hoch sind. Hier müsse der Zugang Schritt für Schritt erleichtert werden, so Hagen
https://www.elterngeld-digital.de
Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet
[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...
Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen
[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...
Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz
[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung
[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...
Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier
[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...
Kreis Neuwied: Website erneuert
[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...
Rosengarten: App schafft digitale Nähe
[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...
Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus
[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...
Augsburg: Informationen in Leichter Sprache
[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...
Weimar: Leben in der Stadt im Überblick
[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...
Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene
[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...
Kreis Wittenberg: Service im Portal
[30.01.2026] Im Serviceportal der Kreisverwaltung Wittenberg können Dienstleistungen digital in Anspruch genommen werden. Das Online-Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Der Verwaltung ist aber auch der persönliche Kontakt wichtig. mehr...
Krefeld: Update für die Stadt-Webseite
[28.01.2026] Krefeld.de startet mit neuem Design und klarer Struktur. Die Website bündelt Informationen, trennt Inhalte konsequent vom Serviceportal und ist mobil, barrierearm sowie suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Ziel ist ein schneller Zugang zu städtischen Angeboten. mehr...
Kreis Viersen: Gute Kommunikation für Krisenzeiten
[21.01.2026] In Katastrophenszenarien ist es wichtig, Bürgerinnen und Bürger umgehend zu informieren. Cyber-Angriffe können die unmittelbare Kommunikationsfähigkeit von Behörden aber stark einschränken. Der Kreis Viersen hat deshalb eine Notfallseite konzipiert, die aktuelle Warnungen und Vorsorgetipps vereint. mehr...
Goslar: Alles in einer App
[12.01.2026] Nach erfolgreicher Testphase bietet Goslar den Bürgerinnen und Bürgern nun eine kostenfreie Stadt-App an. Sie vereint zahlreiche digitale Dienstleistungen der Verwaltung und Informationen rund um das Stadtleben. Erweiterungen sind bereits geplant. mehr...























