MeinXhainGeodaten via Masterportal
Eine neue Plattform mit Karten und Geodaten bietet jetzt der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg an. Wie das Bezirksamt mitteilt, bündelt MeinXhain verteilt vorliegende kommunale Daten und stellt sie in interaktiven Karten zur Verfügung. Dadurch können Fachinformationen etwa zu Infrastruktureinrichtungen, Mobilität, Umwelt und Natur oder Stadtentwicklung für einen breiten Anwendendenkreis veranschaulicht und nutzbar gemacht werden. Mit wenigen Klicks lassen sich Themen kombinieren, Karteninhalte speichern und mit anderen teilen. Viele der Daten sind laut Bezirksamt von öffentlichem Interesse. Sie helfen, die Stadt besser zu machen und neue Bürgerdienste zu entwickeln.
MeinXhain funktioniert geräteunabhängig auf Mobiltelefonen, Tablets oder PC/Laptops in allen gängigen Browsern und basiert auf der von Bund und Ländern entwickelten Open-Source-Plattform Masterportal. Die Umsetzung und Betreuung von MeinXhain erfolgt laut Amt hausintern. Regelmäßig werden die genutzten Daten unabhängig vom Angebot von den zuständigen Fachbereichen aktualisiert. Da vorhandene Datenquellen, etwa FIS-Broker, VIZ oder SoFis, verwendet werden, sei dies ohne großen Aufwand möglich. Eigene Daten und interaktive Werkzeuge ergänzen das Angebot. Dazu zähle die Routing-Funktion, Zeichnen/Schreiben oder Strecken/Flächen messen. Via MeinXhain können außerdem Adressen und Themen gesucht oder eigene Eintragungen in Form von Linien oder Flächen vorgenommen werden. Ohne zusätzliche Software können eigene oder externe und eigene Vektordaten zum Visualisieren oder Bearbeiten importiert werden.
Innovativer Service
„Ein schneller und einfacher Zugang zu Daten ist in der digitalen Welt essenziell“, sagt Florian Schmidt, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen, Kooperative Stadtentwicklung. „Mit MeinXhain gehen wir einen weiteren Schritt nach vorn mit der digitalen Infrastruktur des Bezirkes. Die meisten Informationen werden automatisiert bereitgestellt, was hohe Aktualität und geringen Arbeitsaufwand bedeutet. Ich freue mich, dass wir als erster Bezirk in Berlin den Nutzen des Masterportals erkannt haben und hoffe, dass wir damit Bürgerinnen und Bürgern komplexe Aspekte einfacher näherbringen können.“ Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann ergänzt: „Eltern und Kinder, die in ihrem Kiez einen Spielplatz suchen oder Freundinnen und Freunde, die einen Grillplatz für das Wochenend-Picknick im Park nutzen möchten – mit MeinXhain können die Friedrichshain-Kreuzberger jederzeit selbst Einsicht in lebensnahe Themen erlangen und sich einen Überblick verschaffen. Ich freue mich, dass wir die erste Plattform dieser Art im Bezirk initiiert haben und lade alle Xhainer herzlich ein, über MeinXhain unseren Bezirk zu erkunden.“
MeinXhain wurde im Dezember 2022 mit dem Berliner Verwaltungspreis in der Kategorie „Innovativer Service für Bürger*innen und /oder Kund*innen“ ausgezeichnet.
Mainz: WebGIS wird modernisiert
[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...
Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt
[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...
Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt
[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...
Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI
[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen
[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...
Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps
[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling
[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...
Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling
[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz
[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...
Esri Konferenz 2025: GIS eröffnen neue Perspektiven
[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT. mehr...























