Kreis AmmerlandGigabitausbau der Schulen

EWE schließt Schulen im Kreis Ammerland ans Glasfasernetz an.
Landrätin Karin Harms bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit EWE.
(Bildquelle: Kreis Ammerland)
Im Landkreis Ammerland mit seinen sechs Kommunen beginnt die Umsetzung des ersten von zehn aktuellen Förderverfahren für den Glasfaserausbau: die Anbindung der Schulen ans Gigabitnetz. Den Zuschlag für dieses Vorhaben erhielt das Oldenburger Unternehmen EWE. Insgesamt 23 Schulen sollen im Zuge dieser Bauarbeiten erschlossen werden, den Anfang machte die Grund- und Oberschule Friedrichsfehn – aufgrund der aktuellen Pandemielage ohne den symbolischen ersten Spatenstich, heißt es vom Landkreis. Bei dem Ausbau könne das Versorgungsunternehmen EWE auf ein bereits errichtetes, umfangreiches Glasfaser- und Leerrohrnetz zurückgreifen. Daher seien nur einige Kilometer Tiefbau notwendig. Die vorgesehenen Schulanschlüsse würden Homeschooling ebenso erlauben wie hohe Download- und Upload-Bandbreiten und die gleichzeitige ressourcenintensive Internet-Nutzung durch viele Anwender. Bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde brächten die neuen EWE-Glasfaseranschlüsse in die Schulen, erläuterte EWE TEL Geschäftsführer Maximilian Oertle.
Der eigenwirtschaftliche EWE-Ausbau im Ammerland habe es dem Landkreis ermöglicht, zwischenzeitlich die Anzahl der zu erschließenden Einrichtungen und damit der verwendeten Fördergelder zu verringern. Ursprünglich sei es geplant gewesen, 34 Schulen und Krankenhäuser im Rahmen des Förderverfahrens anzuschließen. Da EWE aber im Glasfaserausbau im Ammerland sehr aktiv sei, wurden mehrere Standorte schon ohne Fördermaßnahmen erschlossen. Für den Anschluss der 23 Schulen an das Glasfasernetz muss eine Wirtschaftlichkeitslücke von rund 157.000 Euro geschlossen werden, die zu 50 Prozent durch das Bundesförderprogramm Breitband und zu 25 Prozent vom Land Niedersachsen gefördert wird, sodass ein kommunaler Eigenanteil von 25 Prozent verbleibe. Nach gegenwärtigen Planungen sollen bis zum Spätsommer 2022 alle 23 Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen werden, sofern Wetter und Pandemielage dies zuließen.
https://www.ammerland.de
https://www.ewe.de
Würzburg: Schul-IT ertüchtigt
[09.06.2026] Von Strom über Glasfaser bis hin zu Endgeräten und Softwarepool: Die Stadt Würzburg hat in den vergangenen sechs Jahren knapp 24 Millionen in die schulische digitale Infrastruktur investiert. mehr...
Worms: 27 Schulen, eine Plattform
[03.06.2026] Mit einer zentral verwalteten Netzwerkplattform hat die Stadt Worms die Grundlage für digitalen Unterricht an 27 Schulen geschaffen – unabhängig von Schulform, Gebäudealter oder individuellen Voraussetzungen. Gemeinsam mit ihren Partnern konnte die Kommune eine leistungsfähige und datenschutzkonforme Infrastruktur aufbauen. mehr...
Schleswig-Holstein: Alle Schulen am Netz
[02.06.2026] Erfolgreicher Abschluss des Projekts „Schulen ans Netz“: Als erstes Flächenland in der Bundesrepublik hat Schleswig-Holstein alle seine öffentlichen Schulen an das Glasfasernetz angebunden. mehr...
Berlin: AIS.chat unterstützt beim Lernen
[26.05.2026] In Berlins öffentlichen Schulen kann jetzt mit dem Chatbot AIS.chat gearbeitet werden. Die datenschutzkonforme KI-Lösung unterstützt Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und soll Schülern neue Zugänge zu Unterrichtsthemen eröffnen. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Hannover: Lizenzpanne mit Microsoft 365
[23.04.2026] Alle 100 städtischen Schulen in Hannover haben die Cloud-Lösung Microsoft 365 aktiv eingesetzt – allerdings, ohne die passende Lizenz zu besitzen, welche die Nutzung im Schulkontext absichert. Die Stadt verhängte vorerst einen Nutzungsstopp und will prüfen, wie es zu der fehlerhaften Einschätzung kam. mehr...
Bremen: Pionier für telli
[21.04.2026] Bremen hat als erstes Bundesland mit telli eine landesweite KI-Plattform für Schulen eingeführt. Finanziert über Mittel des DigitalPakts Schule steht die Plattform den Schulen der Freien Hansestadt kostenfrei zur Verfügung. mehr...
Niedersachsen: Webshop für Schul-Hardware
[16.04.2026] Niedersachsen hat einen Webshop für die Bestellung digitaler Endgeräte an Schulen freigeschaltet. Das Land stellt dafür bis 2031 rund 800 Millionen Euro bereit. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst siebte Klassen und Lehrkräfte ausgestattet werden. mehr...
Berlin: Schnelles Internet für alle Schulen
[13.04.2026] In Berlin verfügen alle öffentlichen Schulen nun über schnelles Internet. Möglich wurde das durch ein vom ITDZ koordiniertes landesweites Programm. Mit einer Reform des Schulgesetzes sichert der Senat die weitere digitale Schulentwicklung rechtlich stärker ab. mehr...
Digitale Bildung: Zehn Jahre Smart Schools
[09.04.2026] Seit zehn Jahren würdigt der Smart-School-Wettbewerb Schulen, die digitale Bildung, Infrastruktur und Lehrkräftefortbildung zusammenbringen. Rahmenbedingungen und Schwerpunktthemen sind im Wandel – doch die Digitalisierung im Bildungsbereich geht weiter. mehr...
Thüringen: KI verstehen mit telli
[09.04.2026] Der KI-Chatbot telli steht ab sofort allen Schulen in Thüringen zur Nutzung zur Verfügung. Der Freistaat profitiert dabei von den Erfahrungen anderer Bundesländer und setzt zugleich eigene Schwerpunkte bei der pädagogischen Begleitung. mehr...
Kommunale Spitzenverbände: Digitalpakt 2.0 mit verschobenem Start?
[01.04.2026] Die kommunalen Spitzenverbände kritisieren geplante Änderungen zum Digitalpakt 2.0: Der für 2025 vereinbarte Starttermin soll um ein Jahr verschoben werden. Viele Kommunen haben mit Blick auf die Vereinbarung schon 2025 teure digitale Ausstattung beschafft – und könnten dann ohne Finanzierung dastehen. mehr...
Digitales Lernen: Eintauchen in den Lernstoff
[31.03.2026] Der Digitalpakt 2.0 fördert unter anderem die Einführung KI-gestützter, adaptiver Lernsysteme und die Entwicklung digitaler Unterrichtskonzepte. Damit eröffnet sich eine Chance für Schulen, immersive Lernräume einzurichten – ein Konzept, mit dem andere Länder bereits gute Erfahrungen gemacht haben. mehr...
Aachen: Automat für Medienkonzepte
[27.03.2026] Die StädteRegion Aachen bietet ihren Schulen ein Online-Tool an, mit dem sie ihre Medienkonzepte schneller und gezielter überarbeiten können. Der sogenannte Konzept-O-Mat erfasst den Ist-Zustand der Schule, zeigt Lücken im jeweiligen Konzept auf und gibt Verbesserungshinweise. mehr...
Hannover: Zwischenbilanz zum Einsatz von Microsoft 365 an Schulen
[18.03.2026] Hannover nutzt Microsoft 365 auch im Bildungsbereich. Die Stadt ist sich des Datenschutzrisikos bewusst, lehnt europäische Open-Source-Alternativen aber ab. Nun sollen bessere Rahmenbedingungen für den Microsoft-Einsatz geschaffen werden – mit Vorbildcharakter für weitere Schulen im Land. mehr...




















