Donnerstag, 19. Februar 2026

Esri Konferenz 2025GIS eröffnen neue Perspektiven

[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT.
Blick in den vollen Konferenzsaal der Esri Konferenz 2024

Esri Konferenz: Zentraler Treffpunkt für alle, die die digitale Transformation mit GIS, KI, Earth Intelligence und Digital Twins aktiv mitgestalten.

(Bildquelle: Esri Deutschland)

Über 1.500 Fachleute aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Bildung werden am 26. und 27. November 2025 zur Esri Konferenz im World Conference Center Bonn erwartet, um die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT zu erleben.

Die Konferenz ist nach Angaben des Veranstalters das zentrale Event für Geo-Informationssysteme (GIS) im deutschsprachigen Raum. In über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions werde eindrucksvoll gezeigt, wie GIS-Technologie hilft, komplexe Herausforderungen wie Klimawandel, Urbanisierung, Ressourcenmanagement und Krisenbewältigung zu meistern. Denn durch die konsequente technologische Weiterentwicklung ist GIS heutzutage längst nicht mehr eine einzelne Kartenanwendung, sondern ein dynamisches, vernetztes System, das Innovationen aus der Fernerkundung, Sensorik, Cloud Computing und Künstlichen Intelligenz integriert. So bei der Earth Intelligence: Hier entstehen durch die intelligente Verknüpfung von Satellitenbildern, IoT-Sensorik und Geodaten datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Klima-, Umwelt- und Sicherheitsfragen.

Treffpunkt für Fachexpertise, Netzwerk und Innovationsgeist

Das Unternehmen Esri stellt auf der Konferenz seine Lösung ArcGIS als Enterprise Geospatial AI Plattform in den Mittelpunkt. Die umfassende Plattformtechnologie integriert laut Anbieter unter anderem KI, Deep Learning, Echtzeitdaten, 3D-Visualisierungen und Analysen, um Organisationen dabei zu unterstützen, komplexe Zusammenhänge zu analysieren, zu visualisieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Jürgen Schomakers, CEO Esri Deutschland, erklärt: „Die Esri Konferenz ist der zentrale Treffpunkt für Fachexpertise, Netzwerk und Innovationsgeist. Als Technologie- und Marktführer ist es unser Anspruch, technologische Trends frühzeitig zu erkennen und ihnen vorauszugehen. GeoAI spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ist der Schlüssel, um aus der Flut räumlicher Daten echte Erkenntnisse zu gewinnen. Durch die Verbindung von Künstlicher Intelligenz und GIS ermöglichen wir präzisere Vorhersagen, schnellere Entscheidungen und neue Perspektiven auf unsere Welt. Und das alles auf Basis europäischer Werte, Standards und Technologien für eine souveräne, resiliente und zukunftsfähige digitale Infrastruktur in Deutschland und Europa.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...

Screenshot des Calwer GIS-Portals.

Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin

[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...

Screenshot des Wiesbadener Baustellenmelders.

Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick

[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...

Braunschweig, städtischer Platz mit historischen Bauten aus der Froschperspektive

Braunschweig: Warum heißt die Straße so?

[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...

3D-Modell zeigt Darmstadt aus der Vogelperspektive.

Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling

[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...

Screenshot vom Digitalen Zwilling der Stadt Karlsruhe.

Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling

[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt.  mehr...

Drohnenvermessung des Ruderatshofener Gemeindegebiets Apfeltrang.

Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz

[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...

Reinhard Kofler ist Geschäftsführer der RIWA GmbH, das Bild zeigt ihn auf dem Messestand des Unternehmens auf der Kommunale in Nürnberg.
interview

Interview: Das Gold der Kommunen

[12.11.2025] Das Unternehmen RIWA, Spezialist für Geoinformationen, war auf der Messe Kommunale mit dem neuen Slogan „Daten gestalten Zukunft“ vertreten. Im Gespräch mit Kommune21 erklärte Geschäftsführer Reinhard Kofler, warum Daten das wichtigste Gut der Kommunen sind und wie aus ihnen konkrete Mehrwerte entstehen. mehr...

Screenshot der Startseite des DigiTal Zwilling Wuppertal.

Wuppertal: Startschuss für DigiTal Zwilling

[28.10.2025] Die erste Ausbaustufe des DigiTal Zwilling Wuppertal ist online. Er umfasst unter anderem ein neues Geoportal, mit dem sich Daten im 3D-Raum visualisieren lassen und hilft dabei, Maßnahmen der Stadtplanung nachhaltiger umzusetzen und Zukunftsszenarien zu vergleichen. mehr...

Intergeo: Lösungen für eine Branche im Wandel

[07.10.2025] Heute startet in Frankfurt die Intergeo 2025 – das weltweit führende Event für Geodäsie, Geo-Information und Landmanagement. Im Mittelpunkt stehen Künstliche Intelligenz, Digitale Zwillinge und Reality Capturing als Zukunftstreiber einer Branche im Wandel. mehr...

Auf einer Stadtkarte von Konstanz werden die Temperaturen mit unterschiedlichen Farben dargestellt.
bericht

Geodatenmanagement: Mit Daten klimaresilient werden

[17.09.2025] In vielen deutschen Städten ist die sommerliche Hitzebelastung aufgrund des Klimawandels merklich angestiegen. Die Stadtplanung ist gefordert, Antworten darauf zu finden und gezielte Klimaanpassungsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei können Geodaten helfen. mehr...

Stadtansicht Hanau

BürgerGIS: Wie Maps, aber für Hanau

[02.09.2025] In Hanau ist das neue digitale Geoportal BürgerGIS online gegangen. Es bietet der Öffentlichkeit zahlreiche interaktive Funktionen für individuelle Auswertungen und ist auch die Basis für künftige Bürgerbeteiligungen. mehr...

Screenshot eines Digitalen Zwillings dargestellt in der Software HAL-Plan.
bericht

Magdeburg: Modell für Sachsen-Anhalt

[29.08.2025] Ein Digitaler Zwilling soll Magdeburgs Stadtplanung effizient und nachhaltig gestalten. Die Landeshauptstadt setzt dafür eine cloudbasierte Software ein, welche die Stadt Halle (Saale) entwickelt hat. Damit leisten beide Kommunen Pionierarbeit für Sachsen-Anhalt. mehr...