BerlinInfoportal für Geflüchtete überarbeitet
Eine neue Version ihres Informationsportals Info-Compass hat die Stadt Berlin freigeschaltet. Es sei nun noch einfacher, geflüchtete Menschen an der Datensammlung zu beteiligen, teilte dazu die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales mit. Zudem könnten mehrsprachige Informationen jetzt leichter über die sozialen Netzwerke verbreitet werden. Das Portal ermögliche auch die einfache Erstellung und den Ausdruck von Info-Flyern in den relevanten Sprachen. „Der Info-Compass bietet Flüchtlingen eine wichtige Orientierungshilfe bei den ersten Schritten in einer neuen Umgebung und unterstützt auch auf lange Sicht eine gelingende Integration. Dadurch werden die Hilfsstrukturen insgesamt entlastet“, sagte Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales der Stadt Berlin. Info-Compass ist im Herbst 2015 das erste Mal online gegangen, unterstützt durch die gemeinnützige Gesellschaft Albatros und den Integrationsbeauftragten des Bezirksamts Reinickendorf. Initiator des Projekts war die Designgruppe place/making. Nun wird das Projekt gemeinsam mit dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit – dem Dach- und Fachverband der Nachbarschaftshäuser, Begegnungsorte, Mehrgenerationenhäuser und Stadtteilzentren in Deutschland – weiterentwickelt. Nach Angaben der Stadt Berlin wird das Projekt derzeit aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie finanziert und richte sich sowohl an geflüchtete Menschen als auch an Ehrenamtliche und professionelle Unterstützer, die auf aktuelles Informationsangebot angewiesen seien. Die Web-Plattform werde durch haupt- und ehrenamtliche Helfer gepflegt, darunter auch von Geflüchteten selbst.
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