Donnerstag, 16. April 2026

AalenInKoMo 4.0 abgeschlossen

[16.12.2024] Das Aalener Projekt InKoMo 4.0, welches mittels Sensorik verfügbare Parkplätze erkennt und diese Informationen in Echtzeit an dynamische LED-Tafeln sowie das städtische Geodatenportal übermittelt, fand jetzt seinen Abschluss. Das Konzept lässt sich auf andere Kommunen übertragen.

In Aalen wurde jetzt das Projekt InKoMo erfolgreich abgeschlossen. Ziel war es nach Angaben der Stadt Aalen , den Parksuchverkehr in der Innenstadt spürbar zu verringern, die Umwelt zu entlasten und die Verkehrsflüsse zu optimieren. Unter dem Titel „Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und Mobilitätswirtschaft“ wurde ein intelligentes Parkleitsystem entwickelt und umgesetzt. Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg.

Kern des Projekts war laut der Stadt Aalen der Einsatz moderner Sensorik, die verfügbare Parkplätze erkennt und diese Informationen in Echtzeit an dynamische LED-Tafeln sowie das Geodatenportal der Stadt übermittelt. Perspektivisch sollen die Darstellungsmöglichkeiten erweitert und zusätzliche Datenquellen integriert werden. Auf diese Weise können Autofahrer gezielt zu freien Stellflächen navigiert werden, was Zeit spart und Emissionen reduziert. In Zusammenarbeit mit der Bernard Gruppe, Swarm Analytics und dem Urban Software Institute habe die Stadtverwaltung insgesamt 32 Sensoren installiert, die präzise Vorhersagen zur Parkplatzverfügbarkeit ermöglichen. Dieses technische Zusammenspiel bilde die Grundlage für ein effizienteres Parkmanagement.

Im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg wurden die Ergebnisse des Projekts jetzt einem breiten Publikum präsentiert. Dabei wurde deutlich, dass das Konzept auch in anderen Städten Anwendung finden kann, so die Stadt Aalen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Smart-City-Strategie der Stadt ein, um weitere Fortschritte in Richtung nachhaltiger Mobilität zu erzielen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Cover der Präsentation zur Smart City Strategie der Stadt Wolfsburg

Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit


[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...

Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour

[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...

Team von Smart City Eichenzell und seine Partner auf der SCCON 2025

Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge

[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...

fünf Personen mit Preis_Gütersloh erhält DIGITAL-Award für Urban Stack

Gütersloh: Urban Stack ausgezeichnet

[02.04.2026] Für ihr Innovationsprojekt Urban Stack ist die Stadt Gütersloh mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunen und Gemeinden über 100.000 Einwohnende“ gewann das Projekt den von der Öffentlichkeit gewählten Preis. mehr...

Fünf Personen, der in der Mitte hält ein Tablet_Gütersloh stellt Urban Stack vor
bericht

Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack

[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...

Screenshot des Digitalen Zwillings der Stadt Aachen.

Aachen / Mannheim: Verlässliche Daten für die Stadtplanung

[30.03.2026] Wie urbane Digitale Zwillinge die klimafeste Stadtplanung unterstützen können, wollen die Städte Mannheim und Aachen in dem vierjährigen Förderprojekt MACspeeDZ zeigen. Die nötigen Daten liefern im Stadtgebiet installierte Sensoren, Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufbereitung der Messwerte. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, das auch andere Städte nutzen können. mehr...

Zwei Männer in neongelber Warnkleidung auf einem städtischen Platz, sie betrachten ein kleines Solarmodul

Hannover: Neue Messtechnik für alte Bäume

[27.03.2026] Im Rahmen des Projekts BlueGreenCity-KI entwickelt die Stadt Hannover KI-basierte Lösungen, um städtisches Grün klimaresilient und ressourcenschonend zu bewirtschaften. Nun wird ein neues Dendrometer erprobt, das differenzierte Analysen zum Trockenstress eines typischen Stadtbaums ermöglicht. mehr...

Pegelmessstelle der Stadt Lohmar

Lohmar: Pegel werden digital überwacht

[25.03.2026] Neue Pegelmessstellen an fließenden Gewässern liefern der Stadt Lohmar jetzt kontinuierliche Daten zur Überwachung der Wasserstände. Die Informationen sind über die städtische Datenplattform auch öffentlich einsehbar. mehr...

Eine Personengruppe steht in der Amberger Altstatt versammelt.

Amberg: Ist ein Behindertenparkplatz frei?

[25.03.2026] Künftig soll auf der Amberger Website in Echtzeit angezeigt werden, ob die Behindertenparkplätze in der Altstadt belegt oder frei sind. Die entsprechenden Daten liefern Bodensensoren. Eine automatische Kontrolle der Parkberechtigung ist damit nicht möglich. mehr...

Drei Männer sitzen nebeneinander an einem Tisch. Vor ihnen liegen Vertragsunterlagen.

Nürnberg: Digitaler Verkehrszwilling im Test

[23.03.2026] Mit einem Digitalen Zwilling will Nürnberg die Auswirkungen von Straßenbaumaßnahmen auf den Verkehr künftig im Vorfeld simulieren und somit Engpässe besser einschätzen und Baustellen noch gezielter aufeinander abstimmen können. Mit diesem Ziel hat die Stadt nun ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt gestartet. mehr...

Vier Personen stehen um einen Monitor versammelt, auf dem das Smart City Dashboard für Schlangen zu sehen ist.

Schlangen: Wetter- und Pegeldaten im Blick

[23.03.2026] Ein Smart City Dashboard zeigt für die Gemeinde Schlangen Wetter- und Pegeldaten in Echtzeit an. Messstationen und Sensoren liefern über ein offenes LoRaWAN die nötigen Werte. Neben den öffentlich zugänglichen Daten erhält die Verwaltung selbst zusätzliche Auswertungen, um beispielsweise auf kritische Wetterlagen passgenauer reagieren zu können. mehr...

Eine Person scannt mit dem Smartphone den QR-Code eines Stadtwürfels in Bremerhaven.

Bremerhaven: Stadtwürfel statt Baustellenschild

[20.03.2026] Mit QR-Code versehene Stadtwürfel sollen in Bremerhaven künftig direkt am Ort des Geschehens über Bauprojekte informieren. Der QR-Code führt zu einer ausführlichen Projektbeschreibung auf der kommunalen Website. Im Gegensatz zu Bauschildern können die Würfel flexibel platziert und verlinkt werden. mehr...

Mönchengladbach: Echtzeit-Sensoren überwachen Verkehrsflüsse

[18.03.2026] Ob ausverkaufte Heimspiele der Borussia, Konzerte populärer Bands oder internationale Sportereignisse – im Mönchengladbacher Nordpark finden zahlreiche Großveranstaltungen statt. Mithilfe smarter Daten will die Stadt die dort anfallenden Verkehrsströme besser verstehen und lenken. mehr...

Abstrakte Darstellung eines Baums, der Daten sendet.

KI: Wenn Bäume ihren Wasserbedarf selbst melden

[17.03.2026] Um Stadtbäume gesund zu erhalten, müssen sie vor Trockenstress geschützt werden. Nicht zuletzt aus Kostengründen ist aber auch eine Überwässerung zu vermeiden. Ein urbanes, mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitendes Bewässerungssystem erfüllt beide Kriterien und unterstützt obendrein bei der Routenplanung. mehr...

Screenshot vom Deckblatt des Studienberichts zum Smart City Index 2025, den der Digitalverband Bitkom vorgelegt hat.

Smart City Index 2025: Studienbericht liefert Detailergebnisse

[17.03.2026] Den Smart City Index 2025 ergänzend hat der Digitalverband Bitkom nun einen Studienbericht mit bislang unveröffentlichten Teilergebnissen herausgegeben. Er macht beispielsweise ersichtlich, dass fast alle Städte bei der Energie- und Wärmeplanung auf digitale Technologien setzen. mehr...